Seat eMii (2017): Erste Informationen Seat elektrifiziert den Mii

von Lena Reuß 01.03.2017

Seat stellt in Barcelona den eMii (2017) vor. Die Elektroversion des Kleinstwagens nutzt die Technik des Plattform-Bruders VW e-Up, bleibt aber zunächst auf zehn Stück begrenzt.

Auf dem Mobile World Congress 2017 in Barcelona präsentierte Seat den Prototypen seines ersten Elektroautos, den Seat eMii. Da der Seat Mii auf dem VW Up basiert, den es ebenfalls als Elektromodell gibt, können die Spanier hier natürlich beherzt zugreifen und den Antriebsstrang übernehmen. Das wäre dann ein 60-kW-Elektromotor (rund 82 PS), dessen maximales Drehmoment bei 210 Newtonmetern liegt. Damit beschleunigt der Seat eMii (2017) in 11,3 Sekunden von Null auf 100 km/h. Wenn der Saft aufgebraucht ist, benötigt der eMii an einer üblichen Standardsteckdose gut neun Stunden zum vollständigen Aufladen. An einer Schnellladestation erreicht er in nur 30 Minuten eine Ladekapazität von 80 Prozent. Wenn der Akku komplett voll ist, schafft der eMii laut Seat damit 160 Kilometer.

Seat Modellpalette (bis 2016) im Video:

 
 

Seat eMii (2017) bleibt vorerst Prototyp

Große Hoffnungen auf die Serienreife des Seat eMii (2017) macht CEO Luca de Meo aber nicht: "Was wir hier auf dem Stand (Messestand auf dem MWC, Anm. d. Red.) sehen, ist das Fahrzeug, das es uns ermöglichen wird, die Funktion von elektrischer Antriebstechnologie im Carsharing Betrieb zu testen. Das heißt nicht, dass dieses Auto unser erstes elektrisches Modell sein wird, aber es ist das ideale Fahrzeug, um diese Tests in Barcelona durchzuführen". Das bedeutet im Klartext: Vom Seat eMii wird es vorerst nur zehn Exemplare geben, die für ein Carsharing-Projekt in Barcelona genutzt werden. Dafür braucht man beim eMii keinen Autoschlüssel mehr, denn für das Projekt können Nutzer die mobil-basierte Technologie Digital Access nutzen. 

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