Virtuelle A-Säule gegen toten Winkel: Continental Continental sagt dem toten Winkel den Kampf an

von Max Sonnenburg 26.08.2019

Mit der virtuellen A-Säule sagt Continental dem toten Winkel den Kampf an. Wir erklären, wie das System funktioniert!

Continental entwickelt eine virtuelle A-Säule, die das räumliche Sichtfeld des Fahrers erweitern, die Frontsäule des Fahrzeugs quasi durchsichtig werden lassen und so die Gefahren durch den Toten Winkel reduzieren soll. Unsichtbare Gefahren, die durch die A-Säule verdeckt werden, werden mit der Hilfe einer außen montierten Surround-View-Kamera sichtbar gemacht und auf kleine OLED-Displays in den Innenraum projiziert. Eine weitere Kamera im Innenraum überwacht die Kopfbewegungen des Fahrers. Neigt dieser seinen Blick beispielsweise nach rechts, überträgt die Außenkamera das Bild auf die OLED-Display der rechten Fahrzeugseite. So wird durch die virtuelle A-Säule von Continental der Teil der Umgebung sichtbar gemacht, der sonst von der Fahrzeugsäule verdeckt würde. Mehr zum Thema: Sicherheit

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Virtuelle A-Säule von Continental kaschiert toten Winkel

Mit der virtuellen A-Säule begegnet Continental den Gefahren der breiten Frontsäulen, die massiver geworden sind, um die Unfallrisiken zu minimieren und den Passagieren den höchstmöglichen Schutz zu bieten. Dieser Schutz geht allerdings zu Lasten der übrigen Verkehrsteilnehmer, die durch das eingeschränkte Sichtfeld der Autofahrer einem gewachsenen Sicherheitsrisiko ausgesetzt sind. Ob und wann die virtuelle A-Säule von Continental in Serie gehen wird und wie teuer das System ist, bleibt zum aktuellen Stand unbekannt.

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