Bernhard Mattes wird neuer VDA-Präsident Ex-Ford-Manager wird neuer VDA-Präsident

von Manuel Becker 31.01.2018

Ab dem 01. März 2018 ist Bernhard Mattes neuer VDA-Präsident. Damit löst er Matthias Wissmann ab, der seit 2007 die Interessen der deutschen Autobranche vertritt. Mattes hat über 14 Jahre bis 2006 die Ford-Werke in Köln geleitet. 

Bernhard Mattes, langjähriger Ford-Deutschlandchef, wird am ersten März VDA-Präsident (Verband der Automobilindustrie). Er folgt damit auf Matthias Wissmann, dessen Vertrag im Frühjahr 2018 ausläuft. Insgesamt 14 Jahre hat Bernhard Mattes die Ford-Werke in Köln geleitet und er sieht die Branche in einem historischen Umbruch. So verwies der 61-Jährige auf Elektroautos und autonomes Fahren, Digitalisierung und die Herausforderung, dass Verbrauch sowie Schadstoffausstoß von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor weiter gesenkt werden müssen. Bernhard Mattes möchte den Industriestandort Deutschland sichern und ausbauen, dafür muss die Branche wettbewerbsfähig bleiben. Der erfahrene Manager bekleidet seit 2013 das Amt des Präsidenten der amerikanischen Handelskammer in Deutschland und hat beste Kontakte in die USA. Bernhard Mattes ist in der Politik bisher nicht so tief vernetzt wie sein Vorgänger Wissmann, der Bundesverkehrsminister war. Der zukünftige VDA-Präsident arbeitete nach dem Studium bei BMW, er verließ 1990 den Autohersteller und wechselte zu Ford. Als Deutschlandchef hat Bernhard Mattes das Unternehmen effizienter gemacht. Ehemalige Mitarbeiter beschreiben den neuen VDA-Präsidenten als "basisnah" und "ohne Starallüren".

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