Tesla-Rückruf (Februar 2021): Zentralbildschirm Rückruf für Tesla Model S und X

von AUTO ZEITUNG 18.02.2021
Inhalt
  1. Tesla-Rückruf im Februar 2021: Probleme mit dem Zentralbildschirm
  2. Februar 2021: Rückruf für Tesla Model X (Zierleiste)
  3. März 2018: Tesla Model S-Rückruf wegen Servolenkung
  4. Oktober 2017: Tesla-Rückruf für Model X (Sitze)

Wegen Problemen mit dem zentralen Eingabebildschirm ruft Tesla im Februar 2021 in Deutschland zahlreiche Model-S- und Model-X-Fahrzeuge zurück. Außerdem hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Rückruf des Tesla Model X der Baujahre 2015 und 2016 angeordnet. Eine Zierleiste kann sich lösen. Dieser Artikel wurde am 18.02.2021 aktualisiert.

 

Tesla-Rückruf im Februar 2021: Probleme mit dem Zentralbildschirm

Wegen Problemen mit dem zentralen Eingabebildschirm ruft Tesla in Deutschland zahlreiche ältere Model-S- und Model-X-Fahrzeuge zurück. Der Rückruf gelte ausschließlich für solche Fahrzeuge, die vor März 2018 gebaut worden und mit einer bestimmten Speicherkarte ausgestattet seien, teilte der Elektrobauer am 18. Februar 2021 mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) prüft die Probleme eigenen Angaben zufolge indes weiter. Der Rückruf sei nicht auf Anordnung der Behörde erfolgt, sondern eigenständig von Tesla veranlasst worden, betonte ein KBA-Sprecher. Eine Zahl zu den betroffenen Fahrzeugen liege nicht vor. Schon Anfang Februar 2021 war Tesla in den USA einer Aufforderung der US-Verkehrsbehörde NHTSA nachgekommen und hatte knapp 135.000 ältere Tesla Model S und Tesla Model X mit Baujahren von 2012 bis 2018 zurückgerufen. Konkret geht es demnach um Speicherplatz-Probleme bei bestimmten Computerchips, die zu Ausfällen des zentralen Touchscreen-Bildschirms führen können. Über diesen werden diverse Fahrzeugfunktionen bedient. Die US-Verkehrsbehörde hatte im Januar 2021 vor Beeinträchtigungen der Rückfahrkamera oder des Fahrassistenzprogramms gewarnt.

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Februar 2021: Rückruf für Tesla Model X (Zierleiste)

Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 10. Februar 2021 mitteilte, müssen Tesla Model X der Baujahre 2015 und 2016 in die Werkstatt. Grund für den Rückruf ist eine eingeschränkt funktionsfähige Verklebung einer Zierleiste. Diese kann sich lösen und in den Verkehrsraum gelangen. In Deutschland sind lediglich 195 Fahrzeuge betroffen. Weltweit beläuft sich die Zahl der betroffenen Model X auf rund 12.300. Fahrer:innen des vom Rückruf betroffenen Modells sollen sich an den Hersteller oder eine Vertragswerkstatt wenden. Das KBA überwacht den Rückruf. In der Werkstatt wird der Mangel überprüft und die Verklebung gegebenenfalls überarbeitet.

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März 2018: Tesla Model S-Rückruf wegen Servolenkung

Tesla-Chef Elon Musk ruft 126.000 Tesla Model S freiwillig in seine Werkstätten zurück. Bei den betroffenen Fahrzeugen, die vor April 2016 gebaut wurden, werde eine etwa einstündige Service-Maßnahme durchgeführt. Laut Tesla müssen einige Schrauben an der Servolenkung ersetzt werden, die in Regionen mit winterlichen Einflüssen, in denen viel Streusalz zum Einsatz kommt, zu starker Rostbildung neigen. Die Gefahr einer Beeinträchtigung des Lenkverhaltens besteht laut Autobauer ausschließlich in einer möglichen Schwergängigkeit beim Lenken und einem dadurch erhöhten Kraftaufwand für den:die Fahrer:in. Es seien bisher keine Zwischenfälle bekannt, bei denen betroffene Model S nicht mehr fahrbereit gewesen wären. Alle Besitzer:innen eines betroffenen Tesla werden informiert. Außerdem sei die Maßnahme kostenlos. Der aktuelle Rückruf beim Tesla Model S ist speziell für Bosch unschön. Die Servolenkung in den betroffenen Model S stammt laut Tesla vom deutschen Autozulieferer. Bosch und Tesla befinden sich in enger Abstimmung und der Zulieferer unterstütze die getroffenen Maßnahmen, hieß es seitens Bosch.

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Oktober 2017: Tesla-Rückruf für Model X (Sitze)

Rückruf beim Elektroauto-Hersteller Tesla, der weltweit 11.000 SUV Model X zurück in die Werkstätten ordert. Bei einigen Modellen könne die Gefahr bestehen, dass Sitze in der zweiten Reihe des Fahrzeugs bei einem Unfall unerwartet nach vorn rutschen, warnte das Unternehmen am Donnerstag, 12. Oktober 2017. Bislang seien keine solcher Vorfälle bekannt, doch habe Tesla das Problem bei internen Tests entdeckt und sich als Vorsichtsmaßnahme für einen freiwilligen Rückruf entschieden. Betroffen sind Modelle, die zwischen 28. Oktober 2016 und 16. August 2017 gebaut wurden. Es ist der zweite Rückruf beim Tesla Model X wegen Problemen mit den Sitzen: Schon im April 2016 waren 2700 Elektro-SUV in die Werkstätten beordert worden, weil Sitze in der dritten Reihe nach vorne rutschen konnten.

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