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Von Studie zur Serie Skoda Vision iV

Der Skoda Vision iV fährt rein elektrisch, kommuniziert mit anderen Autos und übernimmt auch selbst das Steuer. 2020 soll das Crossover-Coupé auf den Markt kommen

Skodas Zukunft ist golden – genauer gesagt „Ultra Yellow“ mit organischen Gold-Pigmenten, die im aufwendigen Lack der Studie Vision iV einen Farbverlauf andeuten sollen. Auf dem Genfer Autosalon sorgte das jüngste Concept Car der Tschechen allerdings nicht nur mit seiner auffälligen Farbgestaltung für Aufmerksamkeit. Denn trotz futuristischer Details wie den gegenläufig angeschlagenen Türen, übergroßen 22-Zoll-Rädern und drehbaren Vordersitzen liegt die Zukunft, aus der das 4665 mm lange Crossover-Coupé entsprungen ist, weitaus näher, als man auf den ersten Blick erwarten könnte.

So basiert der elegante Viertürer technisch auf dem neuen Modularen Elektriffzierungsbaukasten (MEB) des VW-Konzerns und soll mit einigen Anpassungen bereits im nächsten Jahr zu den Händlern rollen. Entsprechend konkret äußern sich die Entwickler schon heute zu den technischen Spezifikationen: Beide Achsen werden von einem eigenen Elektromotor angetrieben und ermöglichen auch ohne mechanische Verbindung ein variables, elektrisches Allradsystem. Mit insgesamt 306 PS soll der Skoda Vision iV in sportlichen 5,9 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen, eine Reisegeschwindigkeit von maximal 180 km/h erreichen und mit einer Ladung seiner Akkus nach dem WLTP-Prüfzyklus bis zu 500 Kilometer Reichweite bieten. Die Energie speichert der Tscheche in einem flüssigkeitsgekühlten, 83 kWh großen Lithium-Ionen-Akku-Paket im Unterboden. Bei entsprechender Stromstärke können die Batterien nach 30 Minuten Ladezeit wieder 80 Prozent ihrer Aufnahmekapazität erreichen.

Luftiger Innenraum und autonome Assistenten

Im luftig gestalteten Innenraum profitieren die Passagiere vom zusätzlichen Raumangebot, das die platzsparende Antriebstechnik und die eigens darauf zugeschnittene Plattform ermöglichen. Vier Passagiere und 550 Liter Gepäck finden im Vision iV ihren Platz. Das reduzierte Design mit dem freistehenden Bildschirm soll dabei als konkretes Vorbild für Skodas kommende Elektro-Flotte verstanden werden.

Die neueste Generation des Infotainmentsystems kann die Smartphones von Fahrer und Beifahrer kabellos ins Bedienkonzept integrieren und verfügt über umfassende Online-Dienste. Auch in Sachen Fahrerassistenz ist der Vision iV auf dem Stand von morgen, kommuniziert mit anderen Fahrzeugen sowie der Infrastruktur und beherrscht etwa auf Autobahnen das autonome Fahren nach Level drei – ohne direkte Eingriffe des Fahrers.

Fazit:

Der Skoda Vision iV ist weit mehr als nur eine Utopie. Lässt man den Studien-Chic mit gegenläufigen Türen und Riesenrädern beiseite, steht hier der erste Skoda auf der neuen MEB-Basis. Man darf gespannt sein, was die Entwickler in die Serie übernehmen – und zu welchem Preis.

Kraftstoff -Verbrauch in l/100 km innerorts/außerorts/kombiniert; CO2 -Emissionen in g/km kombiniert: k.A. l/100 km, k.A. g/km

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