Sieben Kleinwagen im Vergleichstest

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Sieben aktuelle Kleinwagen im Test der AUTO ZEITUNG 2008
Kleinwagentest

Seat Ibiza im Vergleichstest mit Opel Corsa, VW Polo, Peugeot 207, Skoda Fabia und Renault Clio

Opel Corsa 1.4 Twinport
Opel Corsa 1.4 Twinport

Der 4 Meter lange und 1,49 Meter hohe Opel Cosa bietet im Vergleich zu seinen fünftürigen Konkurrenten das üppigste Garantiepaket. Außerdem gewinnt der Corsa das Karosseriekapitel

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  • Opel Corsa 1.4 Twinport
    Opel Corsa 1.4 Twinport

    Die Kofferraumklappe lässt sich bis zu einer Höhe von 1,86 Meter öffnen

    Opel Corsa 1.4 Twinport
    Opel Corsa 1.4 Twinport

    Der Opel Corsa erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 173 km/h. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert 13,5 Sekunden

    Opel Corsa 1.4 Twinport
    Opel Corsa 1.4 Twinport

    Den Opel Corsa gibt es auch als Dreitürer, der Käufer spart dann 700 Euro

    Opel Corsa 1.4 Twinport
    Opel Corsa 1.4 Twinport

    Die großen Sitze lassen sich sehr weit einstellen

    Opel Corsa 1.4 Twinport
    Opel Corsa 1.4 Twinport

    Peppige Farben gibt es auf Wunsch, die gute Verarbeitung ist serienmäßig

    Opel Corsa 1.4 Twinport
    Opel Corsa 1.4 Twinport

    Leichtmetallräder gibt es zu Aufpreisen ab 550 Euro

    Opel Corsa 1.4 Twinport
    Opel Corsa 1.4 Twinport

    285 bis 1100 Liter fasst der Kofferraum des Opel Corsa. Die geteilt klappbaren Lehnen sind serienmäßig. Ohne Einlegeboden entsteht eine Stufe

    Opel Corsa 1.4 Twinport
    Opel Corsa 1.4 Twinport

    Mit 90 PS liegt er 1,4-Liter-Motor des Corsa im Mittelfeld des Vergleichs

    Peugeot 207 95 VTi
    Peugeot 207 95 VTi

    Der 1,75 breite Peugeot 207 punktet vor allem mit der höchsten Endgeschwindigkeit von 185 km/h

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  • Peugeot 207 95 VTi
    Peugeot 207 95 VTi

    Die Kofferraumklappe lässt bis zu einer Höhe von 1,85 Meter öffnen

    Peugeot 207 95 VTi
    Peugeot 207 95 VTi

    Der 4,03 Meter lange und 1,47 Meter hohe Peugeot 207 wirkt lang und gestreckt. Der Fünftürer kostet 700 Euro extra

    Peugeot 207 95 VTi
    Peugeot 207 95 VTi

    Von 0 bis 100 km/h braucht der Peugeot 11,4 Sekunden

    Peugeot 207 95 VTi
    Peugeot 207 95 VTi

    Die Sitze des Peugeot 207 sind straff gepolstert und bieten genügend Seitenhalt

    Peugeot 207 95 VTi
    Peugeot 207 95 VTi

    Die Instrumente im 207 Sport sind mit klassischem Weiß unterlegt

    Peugeot 207 95 VTi
    Peugeot 207 95 VTi

    270 bis 923 Liter Gepäck lassen sich im Kofferraum des Peugeots verstauen. Lehne und Sitzfläche sind geteilt klappbar. Der Ladeboden ist nicht gänzlich eben

    Peugeot 207 95 VTi
    Peugeot 207 95 VTi

    Als Sport-Version hat der 207 15 Zoll große Alu-Räder serienmäßig

    Peugeot 207 95 VTi
    Peugeot 207 95 VTi

    Das 95-PS-Triebwerk des 207 entstammt der Kooperation von BMW und Peugeot

    Renault Clio 1.2 16V TCE
    Renault Clio 1.2 16V TCE

    Mit seinem Turbo ist der Clio ein Exot. Fünf Türen gibt es für 800 Euro extra

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  • Renault Clio 1.2 16V TCE
    Renault Clio 1.2 16V TCE

    Der angenehm klingende Turbomotor des Clio lässt auch bei Höchstgeschwindigkeit den moderaten Wind- und Abrollgeräuschen den Vortritt

    Renault Clio 1.2 16V TCE
    Renault Clio 1.2 16V TCE

    Der Clio ist 1,72 Meter breit und 1,50 Meter hoch

    Renault Clio 1.2 16V TCE
    Renault Clio 1.2 16V TCE

    Die geöffnete Ladeklappe erreicht eine Höhe von 1,87 Meter

    Renault Clio 1.2 16V TCE
    Renault Clio 1.2 16V TCE

    Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist in 10,2 Sekunden erledigt. Mit diesem Wert liegt der Renault Clio vor seinen sechs Konkurrenten

    ^Renault Clio 1.2 16V TCE
    Renault Clio 1.2 16V TCE

    Bis zu 183 km/h Spitze erreicht der Renault Clio

    Renault Clio 1.2 16V TCE
    Renault Clio 1.2 16V TCE

    Die breiten Vordersitze geizen mit Seitenhalt

    Renault Clio 1.2 16V TCE
    Renault Clio 1.2 16V TCE

    Das gut verarbeitete Cockpit trägt Schwarz und Silber

    Renault Clio 1.2 16V TCE
    Renault Clio 1.2 16V TCE

    288 bis 1028 Liter finden im Kofferraum des Renault Clio Platz. Die Kopfstützen müssen zum Umlegen der Lehnen nicht abgenommen werden

    Renault Clio 1.2 16V TCE
    Renault Clio 1.2 16V TCE

    Der Aufstieg von Stahl- zu Alu-Felgen kostet 540 Euro

    Renault Clio 1.2 16V TCE
    Renault Clio 1.2 16V TCE

    Der 1,2-Liter des Clio ist dank Turbolader Drehmomentkönig: 145 Newtonmeter. 100 PS markieren in diesem Test zudem die Leistungsspitze

    Seat Ibiza 1.4 16V
    Seat Ibiza 1.4 16V

    Mit Sportausstattung konsequent auf Fahrdynamik getrimmt, fährt der neue Seat Ibiza auf den zweiten Platz des Vergleichstests

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  • Seat Ibiza 1.4 16V
    Seat Ibiza 1.4 16V

    Der dynamisch aussehende Spanier ist vorerst nur als Fünftürer zu haben

    Seat Ibiza 1.4 16V
    Seat Ibiza 1.4 16V

    Der neue Seat Ibiza verfügt mit 1,45 Meter über die geringste Höhe im Testfeld und 1,69 Meter breit

    Seat Ibiza 1.4 16V
    Seat Ibiza 1.4 16V

    Mit einer Länge von 4,05 Meter überragt der Seat Ibiza seine sechs Konkurrenten. Die Kofferraumklappe lässt sich bis zu einer Höhe von 1,85 Meter öffnen

    Seat Ibiza 1.4 16V
    Seat Ibiza 1.4 16V

    Sitzposition und Komfort stimmen hinterm Lenkrad

    Seat Ibiza 1.4 16V
    Seat Ibiza 1.4 16V

    Cooles Ambiente im Innenraum. Die Ergonomie ist nicht durchgängig gut

    Seat Ibiza 1.4 16V
    Seat Ibiza 1.4 16V

    292 bis 847 Liter fasst der neue Seat Ibiza. Die geteilten Rücksitze kosten im Basismodell 150 Euro

    Seat Ibiza 1.4 16V
    Seat Ibiza 1.4 16V

    Breite 17-Zöller gibt es für 200 Euro nur für den Ibiza Sport

    Seat Ibiza 1.4 16V
    Seat Ibiza 1.4 16V

    Der 1,4-Liter Ibiza dreht nicht sehr hoch, verbraucht aber erfreulich wenig

    Skoda Fabia 1.4 16V
    Skoda Fabia 1.4 16V

    Dank seines besseren Komforts gewinnt der ausgewogene, preiswerte Skoda Fabia, vor Seat und VW, diesen Vergleich

  • » Skoda Fabia Combi – Böhmischer Kurier
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  • Skoda Fabia 1.4 16V
    Skoda Fabia 1.4 16V

    Beim Bremsen liefert der Fabia mit 37 Metern einen zwar sehr guten, aber – gemessen an Polo und Ibiza – trotzdem den längsten Warmbremswert im Volkswagen-Konzerntrio

    Skoda Fabia 1.4 16V
    Skoda Fabia 1.4 16V

    Mit 500 Euro Aufpreis ist das weiß lackierte Dach des 1,64 Meter breiten Skoda ein teurer Spaß

    Skoda Fabia 1.4 16V
    Skoda Fabia 1.4 16V

    Die Kofferraumklappe des Skoda Fabia lässt sich bis zu einer Höhe von 1,91 Meter öffnen

    Skoda Fabia 1.4 16V
    Skoda Fabia 1.4 16V

    Die Sitze des Fabia Sport sind ganz vorzüglich

    Skoda Fabia 1.4 16V
    Skoda Fabia 1.4 16V

    Das Cockpit des Skoda ist mit guter Funktionalität, Lederlenkrad und viel schwarzem Plastik ausgestattet

    Skoda Fabia 1.4 16V
    Skoda Fabia 1.4 16V

    300 bis 1163 Liter finden im Kofferraum des Skoda Fabia Platz. Ab Ausstattungslinie "Classic" sind geteilte Sitze serienmäßig, Haken und halbrunder Korb ab "Ambiente"

    Skoda Fabia 1.4 16V
    Skoda Fabia 1.4 16V

    Zum Test trat der Skoda mit 16 Zoll großen Rädern an

    Skoda Fabia 1.4 16V
    Skoda Fabia 1.4 16V

    Gleicher 86-PS-Motor wie im Ibiza, aber 0,5 Liter Mehrverbrauch im Fabia

    Toyota Yaris 1.3 VVT-i
    Toyota Yaris 1.3 VVT-i

    Der Toyota Yaris punktet im Test vor allem durch den geringsten Verbrauch und die höchste Variabilität

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  • » Neuwagen unter 9.000 Euro
  • Toyota Yaris 1.3 VVT-i
    Toyota Yaris 1.3 VVT-i

    Für Kurvenspaß dürfte die Lenkung gefühlvoller sein. Fünf Türen sind für 700 Euro Aufpreis erhältlich

    Toyota Yaris 1.3 VVT-i
    Toyota Yaris 1.3 VVT-i

    Mit einer Länge von 3,75 Meter ist der Toyota der Kürzeste unter den getesteten Kleinwagen. In der Höhe (1,53 Meter) überragt der Toyota jedoch seine sechs Konkurrenten

    Toyota Yaris 1.3 VVT-i
    Toyota Yaris 1.3 VVT-i

    Die Heckklappe schwingt bis zu einer Höhe von 1,81 Meter auf, der Radstand beträgt 2,46 Meter

    Toyota Yaris 1.3 VVT-i
    Toyota Yaris 1.3 VVT-i

    Die weichen Sitze geizen auffällig mit Seitenhalt

    Toyota Yaris 1.3 VVT-i
    Toyota Yaris 1.3 VVT-i

    Das Digital-Display ist Markenzeichen des Yaris

    Toyota Yaris 1.3 VVT-i
    Toyota Yaris 1.3 VVT-i

    Der Kofferraum fasst 275 bis 1183 Liter. Die Rücksitze sind getrennt klapp- und verschiebbar

    Toyota Yaris 1.3 VVT-i
    Toyota Yaris 1.3 VVT-i

    Die Bremsen der 185/60 R15-Reifen beißen kalt wie warm fest zu

    Toyota Yaris 1.3 VVT-i
    Toyota Yaris 1.3 VVT-i

    Der 1,3-Liter-Motor des Yaris ist unauffällig und effizient: 6,7 Liter Testverbrauch sind der Spitzenwert im Vergleichsfeld

    VW Polo 1.4
    VW Polo 1.4

    Der VW Polo nimmt beim Vergleichstest – nach Skoda Fabia und Seat Ibiza – den dritten Platz auf dem Siegertreppchen ein

  • » Die VW BlueMotion-Modelle – vom Caddy Life bis Polo
  • » Der neue VW Polo GTI und seine Konkurrenten
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  • VW Polo 1.4
    VW Polo 1.4

    Der VW Polo ist das dienstälteste Auto in dieser Runde. Für die fünftürige Version ist ein Aufpreis von 830 Euro fällig

    VW Polo 1.4
    VW Polo 1.4

    1,65 Meter ist der VW Polo breit, die Höhe misst 1,47 Meter

    VW Polo 1.4
    VW Polo 1.4

    Die Heckklappe schwingt bis zu einer Höhe von 1,90 Meter auf. Der Radstand liegt bei knapp 2,47 Meter

    VW Polo 1.4
    VW Polo 1.4

    Auch großgewachsene Fahrer sitzen gut im Polo

    VW Polo 1.4
    VW Polo 1.4

    Das Polo-Cockpit wirkt altbacken, ist aber funktional

    VW Polo 1.4
    VW Polo 1.4

    270 bis 1030 Liter fasst der Laderaum des VW Polo. Beim Umklappen der Sitze entsteht eine Stufe. Geteilte Rücksitze kosten für das Modell Trendline 147 Euro

    VW Polo 1.4
    VW Polo 1.4

    Die Alu-Räder kosten 675 Euro, die guten Bremsen sind serienmäßig"

    VW Polo 1.4
    VW Polo 1.4

    Im Polo leistet der aus Ibiza und Fabia bekannte Vierventiler nur 80 PS

    Sieben Zwerge? Weit gefehlt. Diese Fünftürer erzählen keine Märchen, sondern eifern als Vollwert-Autos um die Gunst kostenbewusster Käufer. Jüngster Thronanwärter ist der neue Seat Ibiza. Ist er schon reif für den Kleinwagen-Olymp?

    KLEINWAGENTEST: SIEBEN KLEINWAGEN IM VERGLEICH

    Ältere erinnern sich noch lebhaft an die Anfänge des modernen Kleinwagens – Pappverkleidungen in den Türen, Puppenhaus-Stühlchen ohne Kopfstützen und verknotete Beine, wenn man nach drei Stunden Mitfahrt von der Rücksitzbank wieder ins Freie durfte.

    Da erscheinen Kleinwagen von heute fast wie die Krönung der Automobilbaukunst. Gut – länger, breiter und höher sind sie geworden, naturgemäß auch schwerer. Aber was Platzangebot, Sicherheit und Komfort angeht, spielen Opel Corsa, Peugeot 207, Renault Clio, Skoda Fabia, Toyota Yaris und VW Polo auf einem Niveau, von dem Mitte der 70er Jahre so mancher Fahrer einer Mittelklasse-Limousine nur träumen konnte.

    Nicht den passenden Kleinwagen-Vergleich gefunden? Weitere Tests

    Nun mischt der Seat Ibiza diese attraktive Klasse auf – mit angeschärftem Design und, wie der Skoda Fabia, ambitionierter Technik aus dem VW-Konzern. Den letzten Kleinwagen-Vergleich der AUTO ZEITUNG gewann der Skoda Fabia. Hat die Konkurrenz in der Klasse um 90 PS im feurigen Spanier ihren neuen König gefunden?

    Karosserie

    Mit 4,05 Metern ist der Ibiza zumindest das längste Auto dieses Vergleichs. Er gibt aber mit 1,45 Meter Höhe auch den dynamischen Flachmann, so dass er Fahrer und Beifahrer so viel Bewegungsfreiheit bietet wie die Klassenbesten Peugeot 207, Renault Clio und Opel Corsa. Wer hinten mitfährt, muss zwar nicht kleinwüchsig sein, um sich gut untergebracht zu fühlen. Doch noch stärker als im ähnlich proportionierten Peugeot 207 beeinträchtig das stark eingezogene Dach des Ibiza das Raumgefühl. Das wiederum ist sehr großzügig im Renault Clio und im Skoda Fabia. Übrigens: Letzterer nutzt, wie der Seat, jene technische Basis, auf der 2009 auch der neue VW Polo stehen wird.

    Doch selbst der aktuelle Polo hat als Dienstältester dieser Runde gegenüber dem Spanier leichte Vorteile beim Raumangebot hinten. Überhaupt glänzt der Wolfsburger mit sehr guter Funktionalität, was für das reichlich nüchtern geratene Innenraumdesign entschädigen kann. Bei der Variabilität setzen aber mittlerweile andere die Maßstäbe – und das nicht nur, weil VW – ebenso wie Seat – sich beim jeweiligen Basismodell eine geteilt klappbare Rücksitzbank extra bezahlen lässt.

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    Der Opel Corsa etwa hat auf Wunsch einen integrierten Fahrradträger hinter der Heckstoßstange und glättet – ab Edition-Ausstattung – mit einem serienmäßigen Einlegeboden die Stufe im Kofferraumboden bei umgeklappten Rücksitzlehnen. Und der Toyota Yaris toppt das alles noch mit getrennt verschieb- und klappbaren Rücksitzen. So lässt sich sein in Normalstellung nicht eben großer (275 Liter Ladevolumen) Kofferraum optimal nutzen.

    Solche leckereien hat keiner der übrigen Konkurrenten auf Lager. Sie servieren Variabilität bürgerlich – mit stufigen oder ansteigenden Laderaumböden bei umgelegten Rücksitzen. Klassenunterschiede gibt es auch beim Kofferraumvolumen: Mit 270 bis 923 Litern ist der Peugeot 207 schon alles andere als geräumig, doch dem Ibiza (Normalvolumen 292 Liter) gelingt es tatsächlich, mit lediglich 847 Litern die Tiefstmarke beim Maximalvolumen zu erreichen.

    Dafür setzt der Seat zum einsamen Höhenflug an, wenn es um die Sicherheitsausstattung geht (siehe Tabelle auf Seite 36). Wie der Fabia und der Yaris bietet er ESP serienmäßig und ist mit dem Renault Clio das einzige Auto, für das Bi-Xenonscheinwerfer angeboten werden – und die sogar mit Kurvenlicht. Darüber hinaus gibt es mit Berganfahrhilfe und Reifendruckkontrolle serienmäßig Dinge, die die meisten Konkurrenten nicht einmal gegen Aufpreis anbieten.

    KarosserieMax. PunkteSkoda Fabia 1.4 16VSeat Ibiza 1.4 16VVW Polo 1.4Toyota Yaris 1.3 VVT-iOpel Corsa 1.4 TwinportRenault Clio 1.2 16V TCEPeugeot 207 95 VTi
    Raumangebot vorn10059636060626363
    Raumangebot hinten10041394040404339
    Übersichtlichkeit7042404341404140
    Bedienung/ Funktion10085828684838282
    Kofferraumvolumen10023181820202016
    Variabilität10020131340372020
    Zuladung/ Anhängelast8026232824232927
    Sicherheit15070785567696452
    Qualität/ Verarbeitung200134128135130134134131
    Kapitelbewertung1000500484478506508496470

    Fahrkomfort

    Vorbei sind die Zeiten, als man französische Autos noch mit verbundenen Augen an ihren ausgesprochen nachgiebig gepolsterten Sitzen und ihrer daunenweichen Federung erkennen konnte. Die zwei Franzosen dieser Runde zumindest erfreuen mit angenehm straff gepolsterten Vordersitzen. Hier wie dort hätte die nutzbare Sitzfläche allerdings ruhig ein wenig länger ausfallen dürfen.

    Wie es besser geht, zeigen Opel Corsa und VW Polo, vor allem aber der Skoda Fabia. Denn seine hervorragend konturierten Sitze, Bestandteil der Ausstattung Sport, wären auch in der Kompakt- oder Mittelklasse gut aufgehoben. Führend, aber nicht einengend, stützend, aber nicht drückend sind sie auch nach Marathon-Sitzungen ein Quell der Freude. Der Ibiza erfreut vorn mit gutem Seitenhalt, hinten jedoch zwingt die relativ steil stehende Lehne Mitfahrer in eine aufrechte Sitzposition, während Toyota-Piloten sich von ihrem großen Sitz stärker ausgeformte Seitenwangen für mehr Abstützung bei Kurvenfahrt wünschen.

    Von Audi bis VW: Alle aktuellen Kaufberatungen

    Wenn man so gut bis sehr gut sitzt wie in diesen sieben Autos, darf es ruhig auch einmal weiter gehen als bis zum Supermarkt oder zum Kindergarten. Die Geräuschdämmung spricht nicht dagegen, denn selbst bei flotter Fahrt entwickelt sich keiner der Testkandidaten zum Schreihals. Besonders gesittet geht es im Clio zu, dessen angenehm klingender Turbomotor auch bei Höchstgeschwindigkeit gern den moderaten Wind- und Abrollgeräuschen den Vortritt lässt.

    Erwähnenswert gut ist auch der Geräuscheindruck im Polo. Er dämmt das dunkle Brummen des 1,4-Liter-Vierventilers wirkungsvoller als die nahezu identisch motorisierte Konzernkonkurrenz.

    Beim Federn zeigen der Renault und – mehr noch – der Peugeot mit etwas weicherem Abrollen noch einen Rest von französischer Abstimmungstradition. Doch auch sie bewegen sich wie die Konkurrenz mehr im straffen Bereich, wo etwa unangenehmes Nachschwingen der Karosserie beim Überfahren von Bodenwellen zu den eher seltenen Grenzerfahrungen zählt. Am wenigsten harmonisch absorbiert der neue Seat Ibiza kleinere Bodenunebenheiten, was auch an der üppigen 17-Zoll-Bereifung des Testwagens liegen mag. Vor allem mit Beladung kommen erheblich mehr Stöße durch als bei den Konkurrenten, von denen sich der leer schon ausgewogene Toyota Yaris als besonders schluckfreudig und harmonisch entpuppt.

    FahrkomfortMax. PunkteSkoda Fabia 1.4 16VSeat Ibiza 1.4 16VVW Polo 1.4Toyota Yaris 1.3 VVT-iOpel Corsa 1.4 TwinportRenault Clio 1.2 16V TCEPeugeot 207 95 VTi
    Sitzkomfort vorn15085828479828080
    Sitzkomfort hinten10056515654525451
    Ergonomie150123116123125121118120
    Innengeräusche5029333533343336
    Geräuscheindruck10062606754586660
    Klimatisierung5019191919301821
    Federung leer200114102114111105108110
    Federung beladen20010898108120105108108
    Kapitelbewertung1000596561606595587585586

    Motor und Getriebe

    In Zeiten, in denen ein voller Tank so viel kostet wie ein Paar Schuhe, kommt der Wahl des Motors eine besondere Bedeutung zu, will man nicht Gefahr laufen, sich aufgrund einer leeren Spritkasse plötzlich auf Schusters Rappen begeben zu müssen.

    Das Test-Septett beugt dieser Gefahr vor. Hier arbeiten größtenteils 1,4-Liter-Motoren, die zwischen 80 und (Polo) und 90 PS (Corsa) leisten. Einzig der Renault begnügt sich mit 1,2 Liter Hubraum, zeigt aber mit aufwändiger Turbotechnik, dass auch im Kleinwagensegment noch Platz für Downsizing bei gleichzeitiger Leistungserhöhung ist. Schließlich markieren seine 100 PS die Leistungsspitze im Kreis der sieben Zwerge. Knapp dahinter liegt der Peugeot mit 95 PS, dessen Aggregat zum Benzinsparen ebenso wie der 1,3-Liter des Yaris (87 PS) über eine stufenlos verstellbare Einlassnockenwelle verfügt.

    Der Opel Corsa bemüht sich mit Twinport-Technologie, den Kraftstoffkonsum im Zaum zu halten. Hierbei verfügt jeder Zylinder über zwei Ansaugkanäle. Im Teillastbereich wird nur einer genutzt, um die Strömungsgeschwindigkeit zu erhöhen und damit die Füllung der Brennräume zu verbessern. Seat, Skoda und VW verfügen im Prinzip über den gleichen Motor, der aber in Ibiza und Fabia mit 86 PS etwas stärker als das 80-PS-Polo-Triebwerk ist.

    Was nun die Verbräuche angeht, sei gesagt, dass Kleinwagen heutzutage deutlich über eine Tonne wiegen und demnach an der Zapfsäule keine Wunder zu erwarten sind.

    Auf der AUTO ZEITUNG-Testrunde ist es schließlich der Yaris, der mit 6,7 Liter Super pro 100 Kilometer den niedrigsten Verbrauch liefert. Am anderen Ende rangieren Polo, Fabia und Clio mit 7,7 Litern. Dafür entschädigt der Renault aber mit den besten Beschleunigungswerten. Ein Sprint von null auf 100 km/h in nur 10,2 Sekunden und 183 km/h Höchstgeschwindigkeit sind für den Hubraumzwerg beachtlich und prädestinieren ihn auch für Langstrecken.

    Nur geringfügig weniger brauchen Opel und Peugeot (7,4 und 7,5 Liter Super) und zeigen, wie 1,2 Tonnen Leergewicht die Spritspartechnik konterkarieren können. Aus dem VW-Konzern erweist sich der neue Ibiza mit 7,2 Litern als der Sparsamste. Was den Umgang im Alltag angeht, fühlt sich der Peugeot deutlich erwachsener an als der Opel. Speziell bei Beschleunigungsvorgängen auf der Autobahn distanzieren er und übrigens auch der Renault dank ihrer etwas höheren Drehmomente die deutsch-japanische Konkurrenz. Diese braucht mehr Drehzahlen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Da ist Schaltarbeit in den Fünfgang-Boxen angesagt, die in den Autos aus dem VW-Konzern dank hoher Schaltpräzision am meisten Freude bereiten. An sie kommen weder die von Renault, Peugeot noch Toyota heran. Im Opel stören die teils großen Drehzahlsprünge.

    Trotz aller Unterschiede reichen die Fahrleistungen aller sieben Testkandidaten für den automobilen Alltag von kostenbewussten Realisten aus. Wer sich für einen der sieben Zwerge entscheidet, zeigt damit, dass klein nicht klamm, sondern clever bedeutet.

    Motor und GetriebeMax. PunkteSkoda Fabia 1.4 16VSeat Ibiza 1.4 16VVW Polo 1.4Toyota Yaris 1.3 VVT-iOpel Corsa 1.4 TwinportRenault Clio 1.2 16V TCEPeugeot 207 95 VTi
    Beschleunigung150118113110110100133121
    Elastizität100
    Höchstgeschwindigkeit15044454540435355
    Getriebeabstufung10085858580828179
    Kraftentfaltung5024242324232625
    Laufkultur10065656562636362
    Verbrauch325191198191204195191194
    Reichweite2510111011101312
    Kapitelbewertung1000537541529531516560548

    Fahrdynamik

    Um es vorwegzunehmen: Autos dieser Klasse können mehr, als gemächlich von A nach B zu zuckeln. Hier ist besonders der Seat Ibiza ein anschauliches Beispiel. Ausgerüstet mit der Sportausstattung, die eine straffere Fahrwerksabstimmung beinhaltet, sowie den 200 Euro teuren 17-Zoll-Rädern samt Reifen der Dimension 215/40 R 17 V, legt er ein sehr handliches Fahrverhalten an den Tag. Mit üppigem Querbeschleunigungspotenzial und einer zielgenauen Lenkung gesegnet, sticht er frech in jede Asphaltbiegung hinein und liefert beim Slalom Werte, die an das Niveau von waschechten Sportwagen heranreichen.

    All das lässt bei ihm Gokart-Gene vermuten. Im Grenzbereich ist der Spanier frei von jeglicher Tücke und vertraut an der Reifenhaftgrenze auf ein gekonnt abgestimmtes ESP. Auch die gut dosierbaren Bremsen sind über jeden Zweifel erhaben. So kommt es, dass hier einzig die relativ geringe Leistung die Fahrspaß-Bremse ist. Die Breitreifen-bedingte Längsrillenempfindlichkeit darf unterdessen als Schönheitsfehler gewertet werden.

    Auf ähnlich hohem Niveau wie der Ibiza fahren der Fabia und der Polo. Beide rollen dabei auf 205/45er Reifen im 16-Zoll-Format. Diese sind beim Skoda Bestandteil der Ausstattungslinie "Sport", beim Polo kosten sie ab 815 Euro extra.

    Jedoch legen beide Kandidaten in Kurven eine etwas größere Seitenneigung an den Tag und untersteuern im Grenzbereich etwas stärker als der betont sportlich-straffe Ibiza. Der VW zeigt darüber hinaus bei schnellen Richtungswechseln ausgeprägtere Wankbewegungen, was ein wenig zu Lasten der Fahrpräzision geht. Beim Bremsen liefert der Fabia mit 37 Metern einen zwar sehr guten, aber – gemessen an Polo und Ibiza – trotzdem den längsten Warmbremswert im Volkswagen-Konzerntrio.

    In Rüsselsheim versteht man sein Handwerk ebenfalls. Die Abstimmung des Corsa ist gelungen, denn auf der Teststrecke hinterlässt er grundsätzlich einen harmonischen Eindruck. Leicht untersteuernd und mit ebenso leichten Lastwechselreaktionen auf einen lupfenden Gasfuß im Grenzbereich reagierend, wirkt er sehr handlich. Allenfalls die Lenkung liefert wenig Rückmeldung. Das ESP greift relativ früh, aber wohldosiert ins Geschehen ein.
    Die Lenkung ist es auch, die dem sehr wankstabilen Renault Clio zu schaffen macht. Das synthetische Lenkgefühl stört den ansonsten positiven Eindruck in puncto Fahreigenschaften doch erheblich. Was die Warmbremseigenschaften betrifft, trägt der Clio zusammen mit dem Peugeot die rote Laterne. Dafür ist der 207 deutlich agiler und verfügt über eine feinfühlige Lenkung, die allerdings einen etwas höheren Kraftaufwand erfordert.

    Aus fahrdynamischer Sicht ist auch dem Toyota Yaris wenig vorzuwerfen. Hier stören ebenfalls die Lenkeigenschaften – insbesondere die großen Lenkwinkel. Auf der Habenseite kommt er mit dem kleinsten Wendekreis aus, was sich besonders vorteilhaft im Stadtverkehr auswirkt.

    FahrdynamikMax. PunkteSkoda Fabia 1.4 16VSeat Ibiza 1.4 16VVW Polo 1.4Toyota Yaris 1.3 VVT-iOpel Corsa 1.4 TwinportRenault Clio 1.2 16V TCEPeugeot 207 95 VTi
    Handling15052564437324037
    Slalom10063706351506359
    Lenkung10065666554565260
    Geradeauslauf5035323533333433
    Bremsdosierung3018191817171517
    Bremsweg kalt15063828383746453
    Bremsweg warm15080918690836056
    Traktion10029302925272727
    Fahrsicherheit150118122115112112109112
    Wendekreis2018171921181616
    Kapitelbewertung1000541585557523502480470

    Umwelt und Kosten

    Die auf den ersten Blick relativ günstigen Grundpreise der Testkandidaten sind nur die halbe Wahrheit. Sollen geläufige Extras wie ESP oder CD-Radio dazukommen, schnellt der Preis teils kräftig nach oben. Lästig ist in diesem Zusammenhang nach wie vor, dass sich bestimmte Extras nur im Paket ordern lassen.

    Wer etwa Leichtmetallräder ab Werk für den Peugeot 207 haben möchte, kommt nicht umhin, zur teuren, allerdings dann auch reichhaltig bestückten Sport-Ausstattung zu greifen – Kostenpunkt: 2950 Euro extra. Ähnlich ist die Situation bei Toyota. Selbstverständlichkeiten wie einen höheneinstellbaren Fahrersitz liefern die Japaner erst ab der Sol-Version, die 1450 Euro mehr kostet.

    Auch wenn Corsa-Kunden zwar am wenigsten für die Normausstattung ausgeben müssen, kosten komplett ausgestattete Kleinwagen bei Skoda und Seat am wenigsten. Beim Wertverlust schneiden die Fabia-Fahrer am besten ab: Gut 7200 Euro sind bei vierjähriger Haltedauer und 80000 Kilometern laut DAT abzuschreiben. Der Opel verliert mit fast 10000 Euro deutlich mehr an Wert.

    Wartung und übliche Verschleißteile verursachen traditionell beim Polo die niedrigsten Kosten (laut ADAC 358 Euro), am anderen Ende der Skala liegt der Peugeot 207, der während der genannten Haltedauer und Kilometer-Leistung pro Jahr 614 Euro verlangt. Die Versicherungen sehen bei Skoda-Fahrern das geringste Schadensrisiko, was sich in besonders günstigen Typklasseneinstufungen niederschlägt. Hier zahlen Fabia-Fahrer in der häufigsten und für Neuwagen sinnvollsten Versicherungskombination aus Haftpflicht und Vollkasko am wenigsten. Aufgrund des niedrigen Verbrauchs schont der Toyota das Benzin-Budget.

    Zur Pflege des Opel-Images haben sich die Rüsselsheimer zu einem besonders kundenfreundlichen Schritt entschlossen: Auf Neuwagen geben die Opelaner – quasi als vertrauensbildende Maßnahme – ab sofort sechs Jahre Garantie, wofür der Corsa die meisten Punkte in diesem Septett erhält.

    Unter dem Strich gewinnt jedoch der Skoda Fabia verdient das Umwelt-Kosten-Kapitel.

    Kosten/UmweltMax. PunkteSkoda Fabia 1.4 16VSeat Ibiza 1.4 16VVW Polo 1.4Toyota Yaris 1.3 VVT-iOpel Corsa 1.4 TwinportRenault Clio 1.2 16V TCEPeugeot 207 95 VTi
    Bewerteter Preis675359348331330312318339
    Wertverlust5039363535313236
    Ausstattung25112
    Multimedia50
    Garantie/Gewährleistung5028192820382719
    Werkstattkosten2016151616151414
    Steuer109999999
    Versicherung4036353535363435
    Kraftstoff5539413942403940
    Emissionswerte2588808888868685
    Kapitelbewertung1000614584581575579559577

    Fazit

    Mit Sport-Ausstattung konsequent auf Fahrdynamik getrimmt, fährt der neue Seat Ibiza auf den zweiten Platz. Dank des besseren Komforts gewinnt aber der ausgewogene, preiswerte Skoda Fabia diesen Test. Mit dem angejahrten VW Polo auf dem dritten Platz, belegt der VW-Konzern das Gewinner-Treppchen schließlich komplett.

    Die geringen Punkteabstände der folgenden Kandidaten zeigen, dass es sich bei ihnen keineswegs um schlechte Autos handelt, sondern dass das Bessere stets des Guten Feind ist. So punktet der Toyota mit geringstem Verbrauch und höchster Variabilität, der Renault mit dem kräftigsten Motor, der Peugeot mit der höchsten Endgeschwindigkeit, während Opel das üppigste Garantiepaket schnürt. Außerdem gewinnt der Corsa das Karosseriekapitel.

    Gesamtbewertung

    Max. PunkteSkoda Fabia 1.4 16VSeat Ibiza 1.4 16VVW Polo 1.4Toyota Yaris 1.3 VVT-iOpel Corsa 1.4 TwinportRenault Clio 1.2 16V TCEPeugeot 207 95 VTi
    Summe50002788275527512730269226802651
    Platzierung1234567