Alle Infos zum Renault Captur

Renault Captur (2019): Motor, Ausstattung, Crashtest Das kostet der Captur Plug-in-Hybrid

von Christina Finke 03.04.2020

Die Neuauflage des Renault Captur bleibt sich optisch treu, wächst aber in der Länge. Zum Jahreswechsel 2019/2020 feiert das City-SUV seinen Marktstart. Alle Informationen zu Motoren, Ausstattung und Crashtest!

Der Renault Captur (2019) und sein französischer Erbauer bleiben dem Erfolgsrezept des kleinen SUV auf Kleinwagen-Basis treu. Kein Wunder, denn der Captur verkauft sich seit seiner Premiere 2013 nicht nur in Deutschland sehr gut. Die zweite Generation, die Ende 2019 auf den Markt kommt, basiert wie auch der Clio auf der neuen CMF-B-Plattform. Die Marktsituation für das französische City-SUV hat sich im Vergleich zu 2013 allerdings deutlich geändert. Die Neuauflage wird auf mehr Konkurrenten denn je treffen. Renault hält mit mehr Platz im Innenraum und modernerer Technik dagegen. Im Vergleich zum Vorgänger legt der Renault Captur um 11 Zentimeter zu und kommt so auf 4,23 Meter Außenlänge. Bei den Motoren können Kunden zum Marktstart zwischen einem 1,0 -Liter-Dreizylinder mit 100 PS sowie einem 1,3-Liter-Vierzylinder mit 130 und 154 PS wählen. Außerdem wird ein 1,5-Liter-Diesel mit 115 PS angeboten. Für die Kraftübertragung sorgen je nach Motorisierung und Wunsch eine Fünf- bzw. Sechsgang-Handschaltung oder ein Siebengand-Doppelkupplungsgetriebe. Bestätigt wurde zudem eine Plug-in-Hybrid-Version des Renault Captur (2019), die ab Frühjahr 2020 angeboten und 33.600 Euro kosten wird. Dabei wird ein 1,6-Liter-Benziner von zwei Elektromotoren und einer Batterie mit einer Kapazität von 9,8 kWh unterstützt. Bis zu 65 Kilometer soll das kleine französische SUV so rein elektrisch zurücklegen können, die elektrische Höchstgeschwindigkeit gibt Renault mit 135 km/h an. Die Systemleistung des Renault Captur (2019) mit Plug-in-Hybrid-Antrieb liegt bei 150 PS, das maximale Drehmoment beträgt 300 Newtonmeter. Mehr zum Thema: Bringt Renault das Captur Coupé?​

Fahrbericht Renault Captur (2019)
Neuer Renault Captur (2019): Erste Testfahrt  

Der neue Captur ist mehrheitsfähig

 

Renault Captur startet Ende 2019 mit vier Motorvarianten

Optische Experimente sucht man beim Renault Captur (2019) vergeblich, insgesamt wirkt das SUV jedoch erwachsener. Es bleibt bei knackigen Proportionen und dem typischen Markengesicht. Der Kühlergrill wird ein bisschen größer und wie bei fast allen neuen Modellen der Franzosen schneiden künftig auch beim Captur die Tagfahrlicht-Sicheln in die Kotflügel ein. Unter dem behutsam modernisierten Blech wird der Captur leichter und verwindungssteifer. Im Innenraum hält das "Smart Cockpit" mit 9,3 Zoll großem Touchscreen im Hochformat Einzug. Auch die Instrumententafel ist nun digital: Tacho, Drehzahlmesser und Co. können jetzt von einem 7,0 oder gegen Aufpreis 10,2 Zoll großen Bildschirm abgelesen werden. Außerdem wurde das Armaturenbrett neu gestaltet und es gibt einen rahmenlosen Rückspiegel, ein schlankeres Lenkrad sowie eine automatische Parkbremse, die mehr Platz für Ablageflächen in der Mittelkonsole ermöglicht. Die Passagiere auf der Rückbank können sich zudem über mehr Kniefreiheit freuen. Und auch das Kofferraumvolumen ist leicht auf 536 Liter angewachsen. Dank der um bis zu 16 Zentimeter verschiebbaren Rückbank können im Renault Captur (2019) nun Gegenstände mit bis zu 1,57 Meter Länge transportiert werden. Außerdem mit an Bord: Zahlreiche Assistenzsysteme, die den Weg zum autonomen Fahren ebnen sollen. Die Markteinführung ist für Ende 2019 vorgesehen, die Preise starten dann bei 17.950 Euro.

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Der Renault Captur im Crashtest (Video):

 
 

Das Crashtest-Ergebnis des Renault Captur (2019)

Im Euro-NCAP-Crashtest konnte der Renault Captur (2019) überzeugen. Mit fünf Sternen bekam das City-SUV die Höchstwertung. Besonders der Insassenschutz fällt vorbildlich aus: Für erwachsene Passagiere beträgt die Wertung 96 Prozent, die von Kindern liegt bei immer noch guten 83 Prozent. Der Schutz von Fußgängern und Radfahrern liegt mit 75 Prozent auf einem ordentlichen Niveau. Zur Abwertung führte hier insbesondere die erhöhte Belastung im Brustbereich von Fußgängern im Kollisionsfall. Die Fußgängererkennung, die Kollisionen vorab verhindern soll, wurde hingegen gelobt. Die Assistenzsysteme des Renault Captur (2019) bekamen insgesamt eine 74-Prozent-Bewertung.

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Renaults Sympathieträger im Test

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