Mazda-Rückruf (Februar 2021): Berganfahrhilfe Rückrufe für den Mazda MX-30

von AUTO ZEITUNG 26.02.2021
Inhalt
  1. Mazda-Rückrufe im Februar 2021: MX-30 mit Problemen bei Berganfahrhilfe & Bremsleuchten
  2. November 2018: Mazda-Rückruf wegen fehlerhafter Steuerungssoftware
  3. Mazda-Rückruf im August 2018
  4. August 2018: Mazda-Rückruf wegen Brandgefahr & fehlerhafter Verbrennung

Zwei Mazda-Rückrufe im Februar 2021 betreffen das Elektro-SUV Mazda MX-30. Die Gründe: fehlerhafte Funtionen bei Berganfahrhilfe und Bremsleuchten. Im August 2018 führte eine fehlerhafte Steuerungssoftware zu Rußablagerungen bei Dieselmotoren. Das müssen Mazda-Kund:innen jetzt wissen!

 

Mazda-Rückrufe im Februar 2021: MX-30 mit Problemen bei Berganfahrhilfe & Bremsleuchten

Zwei Rückrufe ereilen im Februar 2021 den Mazda MX-30. 3522 Exemplare des Elektro-SUV werden wegen einer falsch funktionierenden Berganfahrhilfe in die Werkstatt gebeten (KBA-Referenznummer 010555). Die Problematik kann beim Wechsel von rutschigem auf festen Untergrund auftreten, wenn die Bremse betätigt wird. Löst der:die Fahrer:in im Anschluss die Bremse, fährt das Fahrzeug an, weil das Steuergerät die Fahrsituation fälschlicherweise als Anfahren am Berg wertet. Weitere 303 Fahrzeuge haben möglicherweise ein Problem mit den Bremsleuchten beim Rückwärtsfahren (KBA-Referenznummer 010554). Diese leuchten unter Umständen auf, obwohl die Bremse beim Rückwärtsfahren nicht betätigt wird. Beide Probleme sollen mit einer Aktualisierung des Motorsteuergeräts behebbar sein. Der Zeitaufwand in der Werkstatt beträgt für die 3825 vom Rückruf betroffenen Mazda MX-30 weniger als eine halbe Stunde. Die Rückrufe werden nicht vom KBA überwacht.

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November 2018: Mazda-Rückruf wegen fehlerhafter Steuerungssoftware

Beim Mazda-Rückfruf im November 2018 werden die Modelle Mazda3, Mazda6 und CX-5 mit 2,2-Liter-Dieselmotor in die Werkstatt zitiert. Die betroffenen Fahrzeuge wurden zwischen Februar 2012 und Juli 2018 produziert. Bei den von dem Rückruf betroffenen Fahrzeugen soll es durch eine fehlerhaft programmierte Steuerungssoftware zu Rußablagerungen kommen, durch die es zum Motorausfall kommen kann. Das Problem soll durch eine Kontrolle der Software überprüft und, sofern ein Fehler vorliegt, durch den Austausch der Einlassschließklappe behoben werden.

 

Mazda-Rückruf im August 2018

Ein Mazda-Rückruf im August 2018 hat in Deutschland 12.200 Fahrer:innen verschiedener Modelle betroffen. Bei den Fahrzeugen der Modelle MX-5, CX-3 und Mazda 2 konnte es wegen eines Fehlers in der Steuerung des DC-DC-Wandlers im i-Eloop-Bremsenergie-Rückgewinnungssystem durch Überhitzung zu einer Brandentwicklung kommen. Das Problem wurde bei internen Qualitätskontrollen entdeckt. Betroffene Besitzer:innen wurden vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) informiert. Weltweit waren knapp 105.000 betroffen, davon rund 35.000 in Europa und 12.200 PKW in Deutschland. Mazda MX-5, die zwischen 15. Mai 2015 und 13. April 2017 produziert wurden waren ebenso betroffen wie Mazda CX-3, die zwischen 11. Februar 2015 und 13. April 2017 die Werkshallen verließen. Beim Mazda 2 ist der betroffene Produktionszeitraum größer: 21. Oktober 2014 bis 21. August 2017. In der Werkstatt wurde das Motorsteuergerät geprüft und bei Auffälligkeiten der DC-DC-Wandler ausgetauscht und die Software des Motorsteuergeräts aktualisiert. Bleiben Auffälligkeiten aus, blieb es bei Softwareupdates. 

 

August 2018: Mazda-Rückruf wegen Brandgefahr & fehlerhafter Verbrennung

März 2018: Ein Mazda-Rückruf vom März 2018 betraf Modelle mit dem 1,5-Liter-Skyactiv-D-Motor. Hier konnte es durch eine fehlerhafte Verbrennung zu Motorschäden kommen. Mazda 2, 3 und CX-3 mit entsprechendem Aggregat wurden durch das KBA für ein Softwareupdate in die Werkstatt gerufen. In Deutschland waren knapp 5600 Fahrzeuge betroffen.

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