Jeep Wrangler (2018): Erste Fotos & Motoren So fährt der Wrangler in die Zukunft

von Alexander Koch 05.01.2018
Eckdaten
Bauzeitraumseit 2017
AufbauartenCabrio/Pickup/Kombi
Türen3/5
Abmessungen (L/B/H)k.A.
Leergewichtk.A.
Leistungvon 197 bis 285 PS
AntriebsartenAllrad
Getriebeartenmanuell/Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6
Grundpreisk.A.

Der nächste Jeep Wrangler kraxelt im Sommer 2018 zum Händler. Der Geländegänger bleibt sich optisch und in seinem Wesen als echter Offroader treu. Das sind die Motoren!

Kein Allradler hat eine derart lange Tradition wie der Jeep Wrangler (2018). Schließlich reichen seine Wurzeln zurück bis zum Willy’s Jeep von 1942. Und selbst in einem halben Dutzend Generationen hat sich nicht einmal am Design viel geändert. Deswegen ist der Neuling auch kein Retro-Auto oder gar eine Kopie, sondern einfach nur das nächste Kapitel einer ziemlich langen Geschichte – und es spricht vieles dafür, dass es ein gutes wird. Denn auch bei der neuen Generation halten die Amerikaner ihren Tugenden die Treue. Der nächste Jeep Wrangler sieht trotz der neuen optischen Größe, die mit dem Zollstock nur bedingt nachzuvollziehen ist, trotz des kleinen Knicks im Grill, trotz der LED-Scheinwerfer und trotz der etwas stärker geneigten Frontscheibe nicht nur aus wie früher, er ist auch genauso gestrickt. Es bleibt beim obligatorischen Allradantrieb, beim Untersetzungsgetriebe und bei Geländeeigenschaften, bei denen ein Tiguan oder ein RAV-4 einpacken müssen. Der legendäre Rubicon-Trail in der Wüste von Moab ist für den Wrangler wieder nur ein besserer Spaziergang, versprechen seine Entwickler. Angeboten wird der Klassiker wie bisher als kurzer Drei- oder als langer Fünftürer und natürlich wieder mit einem halben Dutzend Aufbauvarianten. Beide Modelle kann man mit Hard- oder Softtop bestellen, kann sie zum Cabrio umbauen oder die Türen herausnehmen. Und wie eh und je lässt sich beim Jeep Wrangler (2018) auch wieder die Frontscheibe umklappen. "Das macht zwar kein Kunde, aber es sieht cool aus und ist bei keinem anderen Auto möglich", rechtfertigt Chefdesigner Mark Allen den Aufwand.

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Während der Jeep Wrangler (2018) von außen also aussieht wie immer, weht innen ein neuer Wind. Zwar mühen sich die Amerikaner tapfer um einen rustikalen Look von Freiheit und Abenteuer – aber ohne großen Touchscreen und ein riesiges Display zwischen den Rundinstrumenten geht es offenbar nicht. Dafür wirken die Bedienelemente drum herum so wunderbar analog, als wären damit auch die GIs im Kalten Krieg schon zurechtgekommen. Auch unter der Haube ist alles neu und bleibt trotzdem beim Alten. Denn von der angekündigten Hybrid- oder Elektrovariante ist aktuell erst einmal keine Rede. Es gibt nur konventionelle Vier- oder Sechszylinder: Für die Ottofraktion sind das ein weiterentwickelter V6 mit 3,7 Litern Hubraum und 285 PS oder ein nagelneuer 2,0-Liter-Turbo mit 270 PS. Für den Weltmarkt kommt noch ein 2,2 Liter großer Diesel mit 197 PS. Zwar wird für den Jeep Wrangler (2018) niemand ein modernes SUV stehen lassen, so dass der Wagen für Tiguan & Co kaum eine Gefahr ist, dafür erhöht Jeep den Druck auf Land Rover– und vom neuen Defender ist nämlich noch immer nichts zu hören.

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