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Jeep Wrangler (2018): Rubicon, Sahara & Preis Jeep stellt den Wrangler-Hybrid vor

von Thomas Geiger 03.09.2020
Inhalt
  1. Jeep Wrangler (2018) als Rubicon und Sahara
  2. Jeep Wrangler 4xe (2021) mit Plug-in-Hybrid
  3. Nur ein Crashtest-Stern für Jeep Wrangler (2018)
Eckdaten
Bauzeitraumseit 2018
AufbauartenKombi/Cabrio
Türen3/5
Abmessungen (L/B/H)4334-4882/1894/1821-1901 mm
Leergewichtab 1883 kg
Leistung200-270 PS
AntriebsartenAllrad
GetriebeartenAutomatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6d-Temp
Grundpreisab 45.815 Euro

Der Jeep Wrangler kraxelt seit Sommer 2018 über die Straßen und abseits der Wege. Erhältlich ist der Offroader unter anderem als Rubicon, Sahara und ab 2021 auch als Plug-in-Hybrid Jeep Wrangler 4xe. Das sind die Crashtest-Ergebnisse!

Kein Allradler hat eine derart lange Tradition wie der Jeep Wrangler (2018) zum Preis ab 45.815 Euro (Stand: September 2020). Schließlich reichen seine Wurzeln zurück bis zum Willy's Jeep von 1942. Deswegen ist die aktuelle Generation auch kein Retro-Auto, sondern einfach nur das nächste Kapitel einer ziemlich langen Geschichte. Der Wrangler sieht trotz des kleinen Knicks im Grill, trotz der LED-Scheinwerfer und trotz der etwas stärker geneigten Frontscheibe nicht nur aus wie früher, er ist auch genauso gestrickt. Es bleibt beim obligatorischen Allradantrieb, beim Untersetzungsgetriebe und bei Geländeeigenschaften, bei denen ein Tiguan oder ein RAV-4 einpacken müssen. Der legendäre Rubicon-Trail in der Wüste von Moab ist für den Wrangler wieder nur ein besserer Spaziergang, versprechen seine Entwickler. Dazu eignet sich am besten die gleichnamige Ausstattungs-Variante. Alternativ gibt es aber auch die ähnlich Offroad-tauglichen Modelle namens "Sport" und "Sahara". Angeboten wird der Klassiker wie bisher als kurzer Drei- oder als langer Fünftürer und natürlich wieder mit einem halben Dutzend Aufbauvarianten. Beide Modelle kann man mit Hard- oder Softtop bestellen und zum Cabrio umbauen. Auch die Türen sind herausnehmbar. Und wie eh und je lässt sich beim Jeep Wrangler (2018) auch wieder die Frontscheibe umklappen. Mehr zum Thema: Der Jeep Wrangler im Fahrbericht

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Der Jeep Wrangler (2018) im Video:

 
 

Jeep Wrangler (2018) als Rubicon und Sahara

Während der Jeep Wrangler (2018) sowohl als Rubicon als auch als Sahara von außen also aussieht wie immer, weht innen ein neuer Wind. Zwar mühen sich die Amerikaner tapfer um einen rustikalen Look von Freiheit und Abenteuer – aber ohne großen Touchscreen und ein riesiges Display zwischen den Rundinstrumenten geht es offenbar nicht. Dafür wirken die Bedienelemente drum herum so wunderbar analog, als wären damit auch die GIs im Kalten Krieg schon zurechtgekommen. Auch unter der Haube ist alles neu und bleibt trotzdem beim Alten. Es gibt konventionelle Vier- oder Sechszylinder und ab 2021 auch einen Plug-In-Hybriden namens 4xe (siehe nächster Absatz). Für die Ottofraktion sind das ein weiterentwickelter V6 mit 3,7 Litern Hubraum und 285 PS (in Deutschland nicht erhältlich) oder ein nagelneuer 2,0-Liter-Turbobenziner mit 270 PS. Für den Weltmarkt gibt es zudem noch einen 2,2-Liter-Diesel mit 200 PS. Er stellt auch die Basismotorisierung des Jeep Wrangler (2018) dar, die mit serienmäßiger Achtstufen-Automatik zum Preis von 45.815 Euro startet.

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Ab 2021 geht der Jeep Wrangler 4xe mit Hybridantrieb an den Start. Foto: Jeep
 

Jeep Wrangler 4xe (2021) mit Plug-in-Hybrid

Nachdem bereits die Modelle Compass und Renegade elektrifiziert wurden, schieben die Amerikaner 2021 mit dem Jeep Wrangler 4xe einen Plug-In-Hybriden für ihr Offroad-Urgestein nach. Dazu koppelt die Marke einen Vierzylinder-Turbomotor mit zwei Elektromotoren für eine Systemleistung von 375 PS und 637 Newtonmeter Drehmoment. Zudem soll eine rein elektrische Reichweite von 40 Kilometern möglich sein. Das Batteriepaket sitzt unter den Rücksitzen und soll die Platzverhältnisse im Innenraum nicht beschneiden. Auch die Geländegängigkeit und vor allem die Wattiefe bleiben dank wasserdichter Versiegelung der Elektrotechnik uneingeschränkt nutzbar. Dementsprechend wird es den Jeep Wrangler 4xe (2021) auch als 4xe Sahara und 4xe Rubicon geben. Den Preis für den Plug-In-Hybrid, der Anfang 2021 zu den Händlern rollen soll, hat Jeep bislang noch nicht bekanntgegeben.

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Der Jeep Wrangler (2018) im Crashtest-Video:

 
 

Nur ein Crashtest-Stern für Jeep Wrangler (2018)

Beim Euro-NCAP-Crashtest schneidet der Jeep Wrangler (2018) für ein neues Auto erschreckend schlecht ab und erhält nur einen Stern. In keiner Wertungskategorie kann er Glanzpunkte setzen. Der Schutz erwachsener Insassen liegt bei 50 Prozent, der von Kindern mit 69 Prozent nur unwesentlich höher. Der Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer bekommt eine 49-Prozent-Wertung. Besonders schlecht sieht es bei der lückenhaften Sicherheitsunterstützung und den Assistenten aus: 32 Prozent. Schmerzlich vermisst werden beim Jeep Wrangler (2018) unter anderem ein Spurhalte- und ein Notbremsassistent.

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