Zukunft der DTM: Einstieg von Aston Martin 2019 Vier Aston Martin Vantage für die DTM

von Gregor Messer 21.02.2019
Inhalt
  1. Zukunft der DTM: Aston Martin steigt 2019 neu ein
  2. Die Aston-Martin-Fahrer in der DTM 2019
  3. DTM-Zukunft: Kooperation mit der japanischen Super-GT-Serie

Nach dem DTM-Ausstieg von Mercedes wird die populärste Tourenwagen-Serie Europas auch 2019 in ihrer 35. Saison mit drei Herstellern vertreten sein: Aston Martin wird die zwischen BMW und Audi entstandene Lücke mit vier Exemplaren des Modells Vantage füllen!

Seit Mitte Oktober 2018 herrscht Gewissheit: Aston Martin steigt in die DTM ein – und das schon ab 2019. Damit ist nun eine Weiche mehr für eine erfolgreiche Zukunft der Tourenwagen-Serie gestellt. Der britische Sportwagenhersteller nimmt allerdings nicht direkt teil, sondern wird durch das Team R-Motorsport vertreten. Nun hat Aston Martin sein Jahresprogramm für die DTM-Saison 2019 in der Zentrale von R-Motorsport im schweizerischen Niederwil bei St. Gallen vorgestellt. R-Motorsport gehört zur Schweizer AF Racing AG, die im Rahmen des DTM-Einstiegs ein Joint Venture mit der HWA AG in Deutschland gegründet hat. HWA ist das erfolgreichste Team der DTM-Geschichte und setzte bislang Mercedes-Fahrzeuge ein. Ein Mock-up, geschweige denn ein fertig entwickeltes Auto war bei der Vorstellung des Jahresprogramms allerdings noch nicht zu sehen. Stattdessen wurde neben den vier Fahrern nur eine filigrane Silhouette des künftigen Briten-Renners gezeigt. „Aus unserer Perspektive betrachtet müssen wir sagen: Wir haben erst sehr, sehr spät mit diesem Projekt begonnen“, sagte Ulrich Fritz, CEO der HWA AG. Der Motorsport-Dienstleister aus Affalterbach bei Stuttgart zeichnete bislang stets für Aufbau und Einsatz der Mercedes-Werkswagen in der DTM zuständig. „Nun geht es darum, den ersten Vantage  so schnell wie möglich fertigzustellen, um damit den ersten Test zu bestreiten.“ In der Woche nach Fasching stehen im spanischen Jerez die ersten gemeinschaftlichen Testfahrten der Konkurrenz an. Beim zweiten Test für die DTM-Saison 2019 auf dem Lausitzring Anfang April hofft Fritz für Aston Martin bereits mit zwei Autos anzutreten. Mehr zum Thema: Spannung pur im neuen Vantage

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Zukunft der DTM: Aston Martin steigt 2019 neu ein

Aston Martin hat dem Team von R-Motorsport die Lizenz erteilt, in der DTM-Saison 2019 das Modell Vantage nach Klasse-1-Reglement aufgebaut – einzusetzen. Hinter R-Motorsport stehen zwei ehemalige Mediziner: Dr. Florian Kamelger und Dr. Andreas Baenziger. Beide teilen die Leidenschaft für die Marke Aston Martin – und für den Rennsport. So gibt Kamelger, der bislang als Amateur im GT4-Cockpit saß, nun im GT3-Aston-Martin Gas.

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Die Aston-Martin-Fahrer in der DTM 2019

Als Fahrer für das neue DTM-Projekt von Aston Martin wurden zwei altgediente DTM-Haudegen verpflichtet – und zwei junge Hotshots. Neben Ex-Meister und Vorjahres-Vize Paul di Resta und Mercedes-Zögling Daniel Juncadella verstärken der junge Brite Jake Dennis und Ferdinand von Habsburg die Aston-Martin-Mannschaft der DTM 2019.

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DTM-Zukunft: Kooperation mit der japanischen Super-GT-Serie

Eine weitere wichtige Entscheidung neben dem Einstieg von Aston Martin, die die Zukunft der DTM sichern soll, ist die Kooperation mit der japanischen Super-GT-Serie. Die Betreiber der Rennserien ITR und GTR haben sich auf das gemeinsame technische Reglement "Class 1" verständigt, das ab 2019 gilt. Zudem sollen 2019 zwei gemeinsame Rennveranstaltungen ausgetragen werden – eine in Europa, die andere in Japan. Man hofft sich von der Zusammenarbeit eine größere Strahlkraft, um weitere Hersteller für die Rennserien zu begeistern. Dass dies gelingen kann, zeigt das Beispiel Aston Martin. Die Briten machten deutlich, dass das technische Reglement und die Internationalisierung der DTM entscheidende Beweggründe für den Einstieg gewesen seien.

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