Dieselskandal: BMW zahlt Bußgeld Kein Abgasbetrug bei BMW

von Max Sonnenburg 26.02.2019

BMW wurde im Dieselskandal vom Vorwurf der Manipulation freigesprochen, zahlt aber trotzdem ein Bußgeld in Höhe von 8,5 Millionen. Grund dafür ist eine fehlerhaften Software bei knapp 8000 Modellen. 

Im Dieselskandal muss BMW ein Bußgeld in Höhe von 8,5 Millionen Euro zahlen. Die Staatsanwaltschaft München teilte mit, dass das Bußgeld aufgrund einer fahrlässigen Verletzung der Aufsichtspflichten ergeht. Hintergrund der Ermittlungen ist eine fehlerhafte Software in der Abgasreinigung bei 7965 Fahrzeugen der Modelle BMW M550xd und 750xd. Aufgrund des Softwarefehlers stießen die Fahrzeuge zu viele Stickoxide aus. Dass die Abgaswerte absichtlich verfälscht wurden, konnte BMW hingegen nicht nachgewiesen werden. Somit hat sich der Anfangsverdacht, BMW habe illegale Abschalteinrichtungen in seine Fahrzeuge verbaut, nicht erhärtet. Bei den Ermittlungen habe die Staatsanwaltschaft keine Hinweise darauf gefunden, dass bei den Fahrzeugen prüfstandsbezogene Abschalteinrichtungen verbaut wurden oder Mitarbeiter vorsätzlich gehandelt haben. Das Bußgeld gegen BMW ergeht, weil es das Unternehmen versäumt hat, die fehlerhafte Software durch eine entsprechende Qualitätssicherung zu verhindern. BMW hat der Strafe bereits zugestimmt und verzichtet auf Rechtsmittel, der Bußgeldbescheid ist folglich rechtskräftig. Mehr zum Thema: Bußgeldverfahren gegen Daimler eingeleitet

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