So geht es Michael Schumacher aktuell: News Keine News zu Schumis Zustand

von AUTO ZEITUNG 01.10.2020
Inhalt
  1. News durch Jean Todt: So geht es Michael Schumacher aktuell
  2. Schumi-Doku kommt frühestens im Ende 2020 in die Kinos
  3. Charles Leclerc über Michael Schumacher
  4. Toto Wolff vermisst Schumi
  5. Bischof Georg Gänswein mit umstrittenen Äußerungen
  6. Sebastian Vettel fehlt Michael Schumacher
  7. Verwaltung von Schumis Vermögen klar geregelt
  8. Willi Weber übt Kritik an Michael Schumachers Familie
  9. Aufregung um Foto-Skandal
  10. Ross Brawn gibt Erklärung zu Schumis Zustand
  11. Schumacher-Anwalt Felix Damm spricht Klartext
  12. Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo über Schumi
  13. Ehemaliger Arzt Jean-Francois Payen mahnt zur Geduld

News zu Schumis Gesundheitszustand sind und bleiben auch im Oktober 2020 geheim. Das sagen Freunde und frühere Weggefährten. So geht es Michael Schumacher aktuell!

 

News durch Jean Todt: So geht es Michael Schumacher aktuell

Wie es Michael Schumacher aktuell wirklich geht, ist und bleibt auch im Oktober 2020 geheim. Doch nach einem Besuch bei Schumi machte Jean Todt den Formel-1-Fans in einem Interview Hoffnung, dass der Rekordweltmeister irgendwann wieder in der Öffentlichkeit zu sehen sein könnte. "Er kämpft. Ich hoffe, die Welt wird ihn wieder sehen können. Darauf arbeiten er und seine Familie hin", sagte der langjährige Weggefährte und Freund der "Daily Mail" in Ungarn. Der 74-Jährige habe Schumacher und seine Familie im Sommer 2020 in deren Haus am Genfer See besucht, wo sich der frühere Formel-1-Pilot noch immer von den Folgen seines schweren Unfalls erholt.

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Schumi-Doku kommt frühestens im Ende 2020 in die Kinos

Eine Dokumentation über das Leben Michael Schumachers sollte ursprünglich ab Dezember 2019 im Kino zu sehen sein – 25 Jahre nach seinem ersten von insgesamt sieben Weltmeistertiteln. Allerdings gab die Produktionsfirma bekannt, dass der Kinostart verschoben werden muss. "Die Regie und Produktion möchten sich aufgrund des sehr umfangreichen Materials noch mehr Zeit zur Fertigstellung des Films einräumen", zitierte die "Bild am Sonntag" die Macher. Der neue Starttermin werde zu gegebener Zeit bekannt gegeben, vor dem vierten Quartal 2020 soll die Schumi-Doku demnach aber nicht in die Kinos kommen. Der FIlm soll die Karriere des Formel-1-Rekordweltmeisters nachzeichnen. Neben Weggefährten und Rivalen sollen auch Schumachers Ehefrau Corinna, sein Vater Rolf sowie seine beiden Kinder Gina und Mick zu Wort kommen. Darüber hinaus stellt die Familie unveröffentliche Videos aus ihrem Privatarchiv zur Verfügung. "Michaels herausragende Karriere verdient es, 25 Jahre nach seinem ersten von insgesamt sieben Weltmeistertiteln gefeiert zu werden", sagte Michael Schumachers Managerin und langjährige Vertraute Sabine Kehm. In einer Pressemitteilung hieß es, die Dokumentation "beleuchtet den kompromisslosen  Formel-1-Fahrer, ehrgeizigen Jungen, pragmatischen Mechaniker und überzeugten Teamplayer ebenso wie den Familienvater". Der aktuelle Gesundheitszustand des Formel-1-Stars soll nicht thematisiert werden. Produziert wird die Dokumentation "Schumacher" von der Hamburger Firma B|14 Film, Regie führen Michael Wech und Hanns-Bruno Kammertöns, die 2017 zusammen auch schon die Doku "Boris Becker: Der Spieler" umgesetzt haben.

 

Charles Leclerc über Michael Schumacher

April 2020: Ferrari-Nachwuchsstar Charles Leclerc hat ein Foto von sich mit Schumi auf Instagram gepostet. Es zeigt den Monegassen im Kindesalter mit seinem Ferrari-Idol: "Ich bin so froh, das Bild wiedergefunden zu haben", schreibt Leclerc auf Instagram. "Schon einige Jahre her, in Paul Ricard habe ich auf der Kartbahn getestet und Michael machte Tests auf der F1-Strecke." Emotional blickt Leclerc auf das Zusammentreffen mit Michael Schumacher zurück. "Wir trafen ihn, er hat auf unseren Overalls unterschrieben, dann hat er mit uns ein bisschen geredet, bevor er zurück in die Box ging. Niemals habe ich mir ausgemalt, dass ich einmal für das gleiche Team fahren würde, wie er damals."

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Toto Wolff vermisst Schumi

Dezember 2018: In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" Ende Dezember 2018 sprach Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über das Schicksal des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher. In seinem persönlichen Leben sei Schumacher immer präsent: "Wir denken alle ständig an ihn. Für mich ist er der herausragendste Rennfahrer aller Zeiten, eine unglaubliche Persönlichkeit." Alle bei Mercedes würden ihn als Berater und als Mentor sehr vermissen, sagte Wolff in dem Interview weiter. Schumi sei einer der Gründungsväter des aktuellen Erfolgs von Mercedes in der Formel 1, so der Mercedes-Motorsportchef. "Wenn wir darüber sprechen, uns an Weihnachten Gesundheit für uns und unsere Familie zu wünschen, schließe ich ihn dabei fest mit ein", so Wolff.

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Bischof Georg Gänswein mit umstrittenen Äußerungen

November 2018: Wie die Bild-Zeitung im November 2018 berichtete, besuchte Bischof Georg Gänswein Michael Schumacher in seinem Haus im Sommer 2016. Seine Schilderungen ließen allerdings keine Rückschlüsse auf den aktuellen Gesundheitszustand im Dezember 2018 zu. Gänswein sei einer Einladung des Schumacher-Vertrauten Jean-Todt gefolgt. Er habe damals seine "warmen" Hände gehalten und ihm ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Man zitierte den deutschen Bischof mit den Worten "Man spürt, dass er Begegnungen wahrnimmt, dass er mit sich einen inneren Monolog führt. Man kann fühlen, dass die Nähe seiner Familie wichtig für ihn ist." Gänsewein, der sich als heimlicher Fan Schumis bezeichnet, gab zu Protokoll, dass er bis heute für den ehemaligen Rennfahrer bete.

 

Sebastian Vettel fehlt Michael Schumacher

September 2018: Sebastian Vettel vermisst Michael Schumacher als Ratgeber, wie er der "Sport Bild" im September 2018 verriet. "Wenn er gesund wäre, würde ich ihn nach vielen Dingen fragen", sagte der Ferrari-Pilot.  Zur "Zusammenarbeit im Team, der Politik in der Formel 1" unter anderem, weil er da "ja sehr viel Erfahrung aus seiner Zeit mit Ferrari" hat. Schumi fuhr zwischen 1996 und 2006 für die Scuderia und gewann mit den Italienern fünf seiner sieben WM-Titel. Damit gilt er als Vorbild für seinen Freund Sebastian Vettel, der 2015 zu Ferrari gewechselt ist.

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Verwaltung von Schumis Vermögen klar geregelt

Mai 2018: Nach einem Bericht von "Bunte" im Mai 2018 ist die Verwaltung des Vermögens von Michael Schumacher klar geregelt. Entgegen der Annahme, ausschließlich seine Ehefrau Corinna Schumacher kümmere sich um die finanziellen Belange, verfügt der 72-jährige Vater Rolf Schumacher über eine sogenannte Generalvollmacht. Die Urkunden (2091/1992) regeln den Zugriff auf das auf 800 Millionen Euro geschätze Vermögen, zu Lebzeiten und über den Tod hinaus. Dennoch sieht eine Verfügung des Schweizer Friedensgericht in Nyon vor, das Corinna Schumacher die Geschäfte ihres Mannes abwickeln darf, da dieser laut einer Richterin "urteilunfähig" sei. Für den Einsatz größerer finanzieller Summen sei allerdings die Erlaubnis der schweizer Erwachsenenschutz-Behörde notwendig. Als Haupterben des Vermögens von Schumi sind seine Frau Corinna, Tocher Gina Maria und Sohn Mick eingesetzt.

 

Willi Weber übt Kritik an Michael Schumachers Familie

Oktober 2017: Die Familie hält den Gesundheitszustand des beliebten Motorsportprofis weiter geheim. Dafür hagelte es Kritik und zwar von Michael Schumachers ehemaligem Manager Willi Weber. In einem Interview mit dem Magazin "Bunte" erklärte er: "Ich bemängele seit einiger Zeit, dass die Familie Schumacher nicht die volle Wahrheit sagt. Aber ich beiße da auf Granit, mein Rat wird nicht mehr gehört". Er glaube, dass es für Michael Schumachers Familie an der Zeit sei "den Millionen von Fans reinen Wein einzuschenken". Diese Äußerungen klingen fast danach, als sei der aktuelle Gesundheitszustand von Schumi schlechter als bisher angenommen. Auch wenn Willi Weber im Interview weiter äußerte "die Hoffnung stirbt zuletzt", spricht der Druck, den er durch seine Aussagen auf Schumachers Familie aufbaut, eine andere Sprache. Zudem sprach der 74-Jährige davon, eine lange Trauerzeit gebraucht zu haben, um das Schicksal von Schumi zu akzeptieren. Obwohl Willi Weber selbst zu den engsten Vertrauten von Michael Schumacher zählt, darf er – wie angeblich auch viele andere Freunde und enge Wegbegleiter aus seiner aktiven Formel-1-Zeit – Michael Schumacher nicht mehr besuchen: "Schade, dass Corinna mir offenbar nicht mehr vertraut."

 

Aufregung um Foto-Skandal

Dezember 2016: Große Aufregung um ein heimlich geschossenes Foto von Michael Schumacher im Krankenbett. Angeblich bot ein bislang Unbekannter besagtes Foto einigen Verlagen für eine Million Euro zum Kauf an. Als Reaktion auf den "Foto-Skandal" nahm die Staatsanwaltschaft Offenburg nach Anzeige durch Schumacher-Managerin Sabine Kehm umgehend Ermittlungen gegen Unbekannt auf, da das zweifelhafte Angebot den "höchstpersönlichen Lebensbereich" Schumis verletzt habe. Die Ermittlungen wurden zwischenzeitlich eingestellt, da kein Täter ermittelt werden konnte.

 

Ross Brawn gibt Erklärung zu Schumis Zustand

November 2016: Ex-Ferrari-Technikchef Ross Brawn äußerte sich zum aktuellen Gesundheitszustand von Michael Schumacher. Der langjährige Schumi-Freund sagte in einem Interview mit der englischen BBC: "Es ist schwierig für mich, viel zu sagen, ohne die Privatsphäre der Familie zu verletzen. Was ich sagen kann: Es gibt viele Gerüchte und die meisten davon sind falsch. Wir beten und hoffen jeden Tag, dass wir weiterhin Fortschritte und eines Tages einen Michael, der sich von seinen schrecklichen Verletzungen erholt hat, sehen werden."

 

Schumacher-Anwalt Felix Damm spricht Klartext

September 2016: Michael Schumachers Anwalt Felix Damm sprach Klartext. In einem Gerichtsverfahren gegen die Zeitschrift Bunte bestätigte der Anwalt: "Er kann nicht laufen." Felix Damm warf der Zeitschrift vor, die Privatsphäre Schumis verletzt zu haben. "Mit der Behauptung habe man Familie Schumacher dazu gezwungen, gegen ihren Willen Stellung zu beziehen", so der Jurist weiter.

 

Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo über Schumi

Februar 2016: Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo hat Michael Schumacher die sportlich erfolgreichste Ära Ferraris in der Formel 1 mitzuverdanken. "Wir hatten großartige Jahre zusammen, auch auf persönlicher Ebene", sagte di Montezemolo bei einer Podiumsveranstaltung in Mailand. "Leider hat ihn ein zufälliger Sturz auf Skiern kaputt gemacht", so di Montezemolo über Schumi weiter.

 

Ehemaliger Arzt Jean-Francois Payen mahnt zur Geduld

2014: Die Genesung von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher erfordert weiterhin Geduld. Der französische Arzt Jean-François Payen wies darauf in Interviews in französischen Medien hin. "Man befindet sich auf einer Zeitskala, die von einem Jahr bis drei Jahre reicht", sagte der Chef der Anästhesie und Reanimation der Uniklinik von Grenoble, in die Schumacher nach seinem Skiunfall am 29. Dezember 2013 gebracht worden war. Der siebenmalige Champion sei damals mit einem besonders schweren Schädel-Hirn-Trauma eingeliefert worden, erinnerte Payen in "Le Parisien": "Er war bei seiner Ankunft in einer kritischen Situation." Payen gehörte zum Ärzteteam, das sich mehr als ein halbes Jahr lang in Grenoble um den zweifachen Familienvater kümmerte. Schumi wurde nach einer Notoperation in ein künstliches Koma versetzt und schwebte tagelang in Lebensgefahr. Gut ein dreiviertel Jahr später kehrte Michael Schumacher zurück ins eigene Haus.

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