24-h-Rennen Daytona 2019: Cadillac siegt nach Abbruch Fernando Alonso gewinnt in Daytona

von Gregor Messer 28.01.2019
Inhalt
  1. 24-h-Rennen Daytona 2019 vorzeitig beendet
  2. Schwere Regenfälle beim 24-h-Rennen von Daytona 2019
  3. 24-h-Rennen Daytona 2019: BMW-Sieg in der GTLM-Klasse

Fernando Alonso hat bei widrigen äußeren Bedingungen das 24-h-Rennen Daytona 2019 gewonnen. Der Spanier teilte sich den Sieg mit seinen Teamkollegen Renger van der Zande (NL), Jordan Taylor (USA) und Kamui Kobayashi (J). Nach seinem Start im Vorjahr war dies Alonsos zweiter Auftritt im amerikanischen Langstrecken-Klassiker!

"Das war ein Monat voller intensiver Vorbereitung. Aber ich konnte mich schnell in den Cadillac DPi einarbeiten", erklärte Alonso, der mit dem Sieg beim 24-h-Rennen Daytona 2019 einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere abarbeiten konnte. Der Spanier, der bereits in Monaco und in Le Mans sowie den WM-Titel gewinnen konnte, strebt die große Krone im Motorsport an. Dazu fehlt ihm aber noch der Sieg bei den 500 Meilen von Indianapolis, wo er Ende Mai starten wird. "Die Außentemperaturen lagen kühler als bei den Tests Anfang Januar 2019", erläuterte Alonso weiter, "aber wir wussten genau, wie das Wetter werden würde und haben mit Weitblick unser Set-up erarbeitet." Die Mannschaft von Teambesitzer Wayne Taylor installierte eine Abstimmung mit deutlich mehr aerodynamischen Anbremsdruck, was besonders vor den aus Höchstgeschwindigkeit anzubremsenden Kurven eins und sechs einen deutlichen Vorteil beim 24-h-Rennen Daytona 2019 darstellte. Mehr zum Thema: Cadillac-Doppelsieg in Daytona 2018

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24-h-Rennen Daytona 2019 vorzeitig beendet

Das 24-h-Rennen Daytona 2019 wurde in der zweiten Hälfte durch starke Regenfälle geprägt. Fünfmal zuvor seit der ersten Ausgabe 1963 wurde das Rennen zwischendurch gestoppt. Diesmal folgte auf eine Unterbrechung von 1:45 Stunden am frühen Vormittag bis 10 Uhr und ab 12.30 eine zweite Rote Flagge. Danach wurde das Rennen nicht wieder aufgenommen und zehn Minuten vor der regulären 24-Stunden-Marke von der Rennleitung aus Sicherheitsgründen für beendet erklärt.

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Schwere Regenfälle beim 24-h-Rennen von Daytona 2019

Während des gesamten 24-h-Rennens Daytona 2019 lieferte sich die Alonso-Truppe im schwarzen Cadillac-Dpi einen herzhaften Schlagabtausch im Kampf um die Spitze. Im ersten Rennviertel boten die beiden Werks-Mazda des Joest-Teams die stärkste Konkurrenz. Nachdem die beiden Dpi-Autos durch Motorschäden ausgeschieden waren, musste sich das Auto des Wayne-Taylor Racing mit den beiden Acura des mitfavorisierten Penske-Teams auseinandersetzen. Letztlich lieferte sich in der 21. und folglich letzten Rennstunde Ex-Sauber-Formel-1-Fahrer Felipe Nasr bei heftigem Unwetter einen offenen Fight mit Alonso, bei dem der Brasilianer im baugleichen Cadillac aus der DPi-Kategorie zunächst den 312-maligen Grand Prix-Pilot überholen konnte. Dann jedoch entglitt Nasr in der extrem glatten ersten Kurve das Auto, Alonso konnte wieder die Führung des 24-h-Rennens Daytona 2019 an sich reißen und war beim Beginn der zweiten Rennunterbrechung glücklicher Führender.

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24-h-Rennen Daytona 2019: BMW-Sieg in der GTLM-Klasse

In der GTLM-Klasse des 24-h-Rennens Daytona 2019 kam BMW zu einem glücklichen Erfolg: Unmittelbar vor der zweiten Roten Flagge konnte der erst spät zum Fahrerquartett gestoßene Augusto Farfus den führenden Risi-Ferrari des Amerikaners James Calado mit einem exzellenten Manöver passieren. Unter den Augen von Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich war dies ein sehr emotionaler Sieg für die Münchner, nachdem am vergangenen Donnerstag der überraschende Tod von Schnitzer-Teamchef Charly Lamm zu großer Betroffenheit bei der Werksabordnung geführt hatte. Paralympics-Star und Ex-IndyCar-Champion Alessandro Zanardi, der in seiner Popularität in Daytona sogar noch Sieger Alonso übertraf, erlebte ein durchwachsenes Rennen: Bereits bei seinem ersten Fahrerwechsel verursachte das nicht richtig ausgeführte Aufstecken seines Spezial-Lenkrades einen Defekt in der Elektronik der Lenksäule. Später kamen noch Defekte und Reparaturpausen nach Kollisionen seiner Teamkollegen hinzu. Während Ferrari auf Rang zwei und Porsche auf Rang drei in der GTLM-Klasse des 24-h-Rennens Daytona 2019 kamen, wurde Zanardis M8 GTE auf Rang neun gewertet. Mehr zum Thema: Formel E 2018/2019

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