Welche Versicherungen kommen für Autofahrer infrage? Kfz-Versicherungen im Vergleich

25.06.2013

Welche Versicherungen sollten Kfz-Besitzer abschließen? Welche Unterschiede gibt es? Hier ein Überblick über die wichtigsten Versicherungen

Ein Auto verspricht sowohl Mobilität als auch Fahrspaß und ist nach wie vor eine der Anschaffungen, die bei den meisten Leuten ganz oben auf der Agenda stehen. Dabei muss es in vielen Fällen gar nicht unbedingt ein Neuwagen sein, stellen doch Leasing-Rückläufer sowie Gebrauchtwagen gute Alternativen auf dem Fahrzeugmarkt dar. Nicht zu unterschätzen sind für den potentiellen Kfz-Käufer aber die Kosten, die in regelmäßigen Abständen fällig werden: Versicherung, Sprit und früher oder später anfallende Reparaturen können unter Umständen finanziell deutlich zu Buche schlagen, sind aber gleichzeitig unverzichtbar. Während die Kosten für Sprit und Reparaturen meist nicht in den Händen des Kunden liegen, lohnt es sich infrage kommende Versicherungsgesellschaften zu vergleichen und deren Angebote genau zu studieren, um den bestmöglichen Dienstleister ausfindig zu machen. Dies kann heutzutage bequem von Zuhause aus erledigt werden und erfordert außer ein wenig Zeit keinen weiteren Einsatz. Unstrittig ist, dass man als Autofahrer den einen oder anderen Versicherungsschutz in Anspruch nehmen sollte. Einige Versicherungen sind sogar gesetzlich vorgeschrieben, wenn man ein Auto besitzt.

 

Die Kfz-Pflichtversicherung

Nach § 1 des Pflichtversicherungsgesetzes ist der Fahrzeughalter dazu verpflichtet, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Diese deckt alle Schäden ab, die einem Dritten durch das Fahren eines Kraftfahrzeuges im Straßenverkehr entstehen, also Personen-, Sach- und Vermögensschäden sowie immaterielle Schäden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist es zu bemerken, dass grundsätzlich der Halter eines Fahrzeuges, sprich derjenige, auf den die Fahrzeugpapiere ausgestellt sind, für entstandene Schäden haftet. Der Grund hierfür ist schlicht in der Tatsache zu sehen, dass nicht alle Inhaber eines Führerscheins per Gesetz einer Versicherungspflicht zu unterziehen sind, da schließlich nicht jeder Inhaber einer Fahrerlaubnis auch gleichzeitig Besitzer eines Autos ist. EU-weit ist die Kfz-Haftpflichtversicherung weitestgehend einheitlich geregelt, aber dennoch gibt es teils große Unterschiede bei den Entschädigungssummen.

 

Voll- und Teilkasko-Versicherungen

Darüber hinaus bieten verschiedene Versicherungsgesellschaften noch weitere Versicherungen an, die Autobesitzer in Anspruch nehmen können, jedoch nicht müssen. Darunter fallen auch die Vollkasko- sowie die Teilkasko-Versicherung. Erstere bezieht sich einzig auf entstandene Schäden am Kfz selbst, und das sowohl für den Fall, dass das eigene Fahrzeug unverschuldet Schaden erlitten hat (beispielsweise durch Einbruch, Brand oder Unfallschäden durch Dritte), als auch für den Fall, dass man selbst für den Schaden verantwortlich ist. Letzteres allerdings mit der Einschränkung, dass nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt wurde. Eine Vollkasko-Versicherung gilt somit für Schäden aller Art, wie auch immer diese verursacht wurden. Preislich ist eine Vollkasko-Versicherung naturgemäß höher anzusiedeln als eine Teilkasko-Versicherung, weshalb sie vor allem bei Neuwagen oder sehr teuren Autos infrage kommt. Eine Teilkasko-Versicherung zeichnet sich dadurch aus, dass sie letztlich dasselbe Spektrum umfasst wie die Vollkasko-Versicherung, allerdings ohne Schadenersatz bei selbst verursachten Schäden. Gerade bei Fahrzeugen, die noch einen gewissen Wert aufweisen und sich noch mehrere Jahre in Gebrauch befinden sollen, lohnt sich eine Teilkasko-Versicherung. Meist sind die fälligen Beiträge davon abhängig, um welchen Fahrzeug-Typen es sich handelt, und wo das Fahrzeug angemeldet ist. Letztlich bleibt festzuhalten, dass es dem Fahrzeughalter obliegt, sich sein - neben der Kfz-Pflichtversicherung - individuelles Versicherungspaket zusammenzustellen. Für Fahranfänger ist darüber hinaus das Sparen durch begleitendes Fahren eine attraktive Möglichkeit.

Maik Schröder

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