VW T-Roc R (2018): Erste Informationen Sportliches Golf-SUV erwischt

von Alexander Koch 06.10.2017

Kaum ist das Golf-SUV vorgestellt, schon gibt es erste Informationen zum vermutlich 310 PS starken VW T-Roc R (2018). Erlkönig-Fotos lassen Fans bereits das Wasser im Mund zusammenlaufen!

Wagen sich immer mehr Autobauer in die Klasse der Kompakt-SUV, sind leistungsgesteigerte Performance-Varianten nur eine Frage der Zeit. Für einen VW T-Roc R stehen die Sterne inzwischen richtig gut, denn der sportive Crossover wurde bereits als Erlkönig geknipst und könnte schon im Frühjahr 2018 offiziell vorgestellt werden. Die Unterschiede zum bereits bekannten Serienmodell halten sich noch in Grenzen, lediglich die doppelten Auspuffendrohre und das anders geformte Tagfahrlicht weisen auf den Sport-Ableger des Kompakt-SUV hin. Damit wäre Volkswagen - eher Konzern-untypisch - einer der ersten, die solch ein Modell in ihren Reihen haben. Untypisch, da sich VW bislang bei gänzlich neuen Fahrzeugtypen auffällig zurückhielt und neue Modelle lieber zu spät als zu früh auf den Markt brachte – Beispiel: Tiguan. Einer der ersten, da erst Mercedes und Audi zwei kompakte Kraftkraxler in ihren Reihen haben, die streng genommen sogar noch eine kleine Stufe über dem VW T-Roc R (2018) stehen. Beide sind nämlich länger. Das GTI-Label übrigens stand nie zur Debatte, da es VW-Markenvorstand Herbert Diess zufolge den Kompakt- und Kleinwagenmodellen vorbehalten sein soll.

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VW T-Roc R im Frühjahr 2018 erwartet

Somit fiel es in den Aufgabenbereich der R GmbH, den VW T-Roc R (2018) zu realisieren. Dabei fand der Werkstuner beste Anlagen für ein Sportmodell vor: Dank seiner flexiblen Basis, dem Modularen Querbaukasten, ist der Einsatz des beim Golf R verwendeten Zweiliter-TSI ohne komplexen Aufwand möglich. Zumal viel dafür spricht, dass dieser Motor im potentiellen Power-Crossover zum Einsatz käme. Schließlich findet er auch im Leon Cupra und in den S-Modellen des A3 Verwendung und leistet je nach Ausbaustufe zwischen 300 und 310 PS. Den charakteristischen Allradantrieb bietet der T-Roc der ausstattungs- und motorabhängig obendrein. Sprintet der Golf R in nur 4,6 Sekunden auf 100 km/h (DSG), dürfte der höher aufbauende und daher aerodynamisch benachteiligte VW T-Roc R (2018) aber einen Ticken langsamer auf Landstraßentempo beschleunigen. Wer sich zu spekulativen Preisen von jenseits der 40.000 Euro den Kauf des Sport-SUVs vorstellen kann, wird sich aber noch etwas gedulden müssen: eine Frage der Zeit eben.

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