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VW Studien für 2028

So stellt sich VW die mobile Zukunft vor

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Wie werden Autos in 20 Jahren aussehen? VW gibt mit einigen neuen Visionen einen Vorgeschmack ihrer Sicht der Dinge

VW nimmt sich der Zukunft schon seit Jahren an und zeigt in regelmäßigen Abständen neue Studien und neue Ideen. Dabei stellen sich immer ähnliche Fragen, denn das Thema Mobilität und Verkehr ist sehr komplex: Wie sehen die Autos in 20 Jahren aus, und wie gestaltet sich der gesamte Straßenverkehr? Können Autos und Ampeln dann miteinander reden, gibt es intelligente Leitsysteme, die Staus verhindern, welcher Kraftstoff wird getankt, welcher Antrieb setzt sich durch?

Kann emissionsfreies Auto fahren Spaß bereiten oder müssen Emotion und reine Fahrfreude in Zukunft verbrauchsarm am Computerspiel simuliert werden? Fragen über Fragen, die mit der Internetseite volkswagen2028.com
beantwortet werden sollen und einen Einblick in den aktuellen Stand der Forschung bei VW gegeben wird.

Drei Forschungs-Projekte stellt VW nun vor. Null Emissionen setzt der on e aus, der wahlweise mit Elektro- oder Muskelkraft fährt. Die Studie wurde von einem Team um Flavio Manzoni entwickelt, der Leiter des VW-Kreativdesign ist. Der on e ist für den Verkehr in den heute schon verstopften Städten gedacht. Sein Vorteil: Er passt in kleinste Lücken und kann mit Fahrzeugen kommunizieren. Das Auto soll neben dem Transport von Personen und Gepäck Büro und Zuhause sein, also deutlich stärker vernetzt und so beim täglichen Leben eine große Hilfestellung sein.

Aber nicht nur mit der Kommunikation setzen sich die VW-Denker auseinander, Individualität soll auch in Zukunft ein wichtiges und kaufentscheidendes Thema sein. Jeder Einzelne wird entscheiden können, wie komplex oder einfach er das Auto haben möchte, sagt Wolfgang Müller-Pietralla, Leiter Zukunftsforschung und Trendtransfer von VW.

Das erklärte VW-Ziel ist es, bis 2028 ein emissionsfreies Auto bauen und verkaufen zu können. Wir sind uns sicher, dass wir dieses Ziel erreichen werden, sagt Wolfgang Steiger, Leiter Forschungsfeld Antriebe im Volkswagenkonzern. Als Energielieferant kommen entweder die Brennstoffzelle oder Batterien in Frage, die dann über einen Elektromotor das Auto antreiben.

Doch egal welche Kraft unter der Fahrzeughülle steckt, das Auto von morgen soll auch das Steuer selbst übernehmen und per Autopilot den richtigen Weg finden, wie die Studie room zeigt. Der Viersitzer mit den drehbaren Sitzen soll den Weg zum Supermarkt ebenso finden wie den zum Kindergarten.

Um aber auch in 20 Jahren ein individuelles Gefährt zu haben, setzt VW auf farbveränderliche Lacke und Scheiben sowie flexibl konfigurierbare Sitze.
hob