Strategie 2025: VW reduziert Modellvarianten (Update!) Auch künftig nur drei GTI-Modelle

von Alexander Koch 16.06.2017

Im Zuge der Strategie 2025 will VW seine Modellpalette reduzieren und auch bei den GTI-Modellen auf absehbare Zeit nur auf drei Modelle setzen. Insgesamt betrifft Maßnahme 40 Modellvarianten der Marken VW, Audi, Skoda, Seat und Porsche!

VW-Markenvorstand Herbert Diess sah sich im Gespräch mit dem britischen Automagazin autocar.co.uk offenbar genötigt, Spekulationen um weitere GTI-Modelle Einhalt zu gebieten. Mit dem Markstart des neuen Polo GTI noch 2017, des kommenden Up GTI Anfang 2018 und dem frisch überarbeiteten Golf GTI hat VW drei Sportmodelle im Programm. Gerüchte hatten noch auf ein GTI-Modell auf Basis des kommenden Golf SUV spekuliert. "Ich denke, mit den drei GTI-Modellen, die wir haben, sind wir gut aufgestellt." Damit schließt Diess auch ein GTI-Modell auf Basis des kommenen E-Autos aus, das bislang als ID-Studie bekannt ist. "Bei allen Baureihen, die elektrifiziert werden, steigen die Chancen eher für neue GTE- als für GTI-Modelle", so Diess.

VW streicht 40 Modelle (Video):

 
 

Neben Golf, Polo und Up kein weiterer GTI

Mit der Strategie 2025 plant VW, die Gesamtzahl der 340 Modellvarianten aus dem Volkswagen Konzern zu reduzieren. Betroffen seien laut einem Zeitungsbericht mindestens 40 Ausführungen der fünf Kernmarken VW, Audi, Škoda, Seat und Porsche. Dabei handele es sich insbesondere um absatzschwache Varianten. Zu den genauen Modellen hält Volkswagen sich jedoch bedeckt, es könnte aber beispielsweise den VW Scirocco erwischen. Bisher gibt es bei Volkswagen viele Modelle in verschiedenen Ausführungen und Editionen, zum Beispiel als Zwei- oder Viertürer, aber auch als Kombi, Cabrio oder Coupé. Hinzu kommen unterschiedliche Antriebe wie Benzin-, Diesel- oder Elektromotoren. VW verfolge diese Strategie nicht nur, um die Komplexität der Produktion der Modelle zu reduzieren, sondern auch, um einem hausgemachten Problem entgegenzuwirken: Die einzelnen Konzernmarken werden immer mehr zur Konkurrenten.

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VW-Strategie 2025 reduziert Modellvielfalt

Dass sich die Konkurrenzsituation verschärft, verwundert nicht. Einige Modelle wie zum Beispiel der VW Up, Seat Mii und Skoda Citigo sprechen die gleiche Zielgruppe an und sind sich ebenso optisch sehr ähnlich. Nur preislich stechen die Unterschiede heraus. Mit der neuen Strategie 2025 will Volkswagen nicht nur die Modellvarianten reduzieren, die Wolfsburger wollen außerdem neue Ziele anstreben. So sehen sie sich zukünftig nicht mehr allein in der Rolle eines reinen Autoherstellers, sondern vielmehr als breit aufgestellter Mobilitätsdienstleister. Außerdem möchte VW noch stärker als bisher auf Elektromobilität setzen: Laut Müller sollen bis 2025 20 bis 25 Prozent der Konzernfahrzeuge batteriebetrieben sein.

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