VW Passat 2014: Erlkönig-Mule zeigt Variant-Prototyp im Winter Mittelklasse-Bestseller

25.02.2013

In Skandinavien testet VW die neue Passat-Generation für 2014. Wir haben einen Erlkönig-Mule mit neuer MQB-Technik unter dem Blech des Vorgängers erwischt

In ziemlich genau einem Jahr ist es so weit: Der VW Passat 2014 ersetzt die aktuelle Generation und startet zeitgleich als Limousine und Variant. Dank des vom VW Golf VII bekannten modularen Querbaukastens (MQB) soll die Wolfsburger Mittelklasse bis zu 100 Kilogramm leichter werden, was zusätzliche Dynamik und bis zu 20 Prozent weniger Verbrauch verspricht.

 

VW Passat 2014: Erlkönig-Mule zeigt Variant-Prototyp im Winter

Zwar wächst der Radstand im Vergleich mit der aktuellen Generation um rund fünf Zentimeter, die Außenlänge bleibt aber praktisch unverändert: Der vordere Überhang wird kürzer, die Gewichtsverteilung besser und die Seitenansicht sportlicher. Dennoch soll der Innenraum des etwas flacher und damit windschnittiger werdenden Passat mehr Platz bieten, das Kofferraum-Volumen steigt nicht nur im geräumigen Kombi um rund 50 Liter.

In Deutschland spielt der Kombi ohnehin die Hauptrolle, er steht für knapp 75 Prozent aller verkauften Passat. Da überrascht es auch nicht, dass unsere Erlkönig-Jäger in Skandinavien nun einen Mule des VW Passat Variant 2014 erwischt haben – die neue Technik wird hier unter dem Blechkleid der aktuellen Generation getestet. Speziell an den Radhäusern, aber auch am Tankdeckel ist der Prototyp klar als solcher erkennbar.

Unter der Haube des neuen VW Passat werden ab 2014 ausschließlich Vierzylinder zum Einsatz kommen, sowohl bei den Benzinern als auch bei den Dieseln. Die Palette reicht dabei vom 1.4 TSI mit Zylinderabschaltung bis zum 2.0 TFSI mit über 200 PS. Die Diesel gibt es mit 1,6 oder 2,0 Liter Hubraum, vermutlich auch mit Biturbo-Aufladung.

Als Ergänzung gibt es den VW Passat Hybrid, der mit Plug-in-Technik kommt und trotz niedrigem Normverbrauch viel Spaß bereiten soll. Selbstverständlich erfüllt der Hybrid wie alle anderen Motoren die Euro 6-Abgasnorm. Wer nicht manuell schalten will, kann wie bisher zum Doppelkupplungsgetriebe DSG mit sechs oder sieben Schaltstufen greifen.

Völlig neu präsentiert sich auch der Innenraum, der mit größerem Infotainment-Display, frei programmierbaren Anzeigen, feineren Materialien und einer Vielzahl neuer Assistenzsysteme an den Start geht. Zurückhalten will sich Volkswagen hingegen beim Preis: Der neue Passat soll kaum teurer werden als die aktuelle Generation.

Benny Hiltscher

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