VW-Konzernstrategie in Gefahr: Winterkorn verkündet Sparmaßnahmen Alarmsirenen schrillen

15.07.2014

Volkswagen sieht sich gezwungen, an der Kostenschraube drehen: In einem Brief an die Führungskräfte kündigt Vorstandsboss Martin Winterkorn umfangreiche Sparmaßnahmen vor

VW-Chef Martin Winterkorn hat die Führungskräfte von Europas größtem Autokonzern Volkswagen auf Einsparungen in Höhe von mehreren Milliarden Euro eingeschworen. Der bisherige Kurs von VW-Pkw gefährde die Renditevorgabe aus der Konzernstrategie, mit der die Wolfsburger bis 2018 Weltmarktführer werden wollen. «Wir müssen in den Jahren 2014, 2015, 2016 finanziell auf Zielkurs kommen. Denn ohne entsprechende finanzielle Basis wird und muss jede Strategie scheitern», sagte Winterkorn am Montagabend dem Top-Management.

 

VW: Sparmaßnahmen in Höhe von fünf Milliarden Euro

Winterkorn will das Sparziel schrittweise angehen und taxierte die geforderte Summe für das Jahr 2017 auf fünf Milliarden Euro. Die Zitate und Angaben gehen aus einem Rundschreiben an VW-Führungskräfte hervor, das der Nachrichtenagentur dpa vorlag. Zuerst hatte das Hamburger Magazin «Bilanz» über das Sparziel berichtet. Ein VW-Sprecher wollte sich auf Anfrage nicht zu den Angaben äußern.

Es gehe um «Zukunftssicherung für unsere Marke und für die nächsten Generationen bei Volkswagen», sagte der Chef des größten Konzerns hierzulande und beklagte: «Heute ist die Ertragskraft unserer Marke noch zu gering.» VW-Pkw soll 2018 - ohne das getrennt bilanzierte China-Geschäft - vor Zinsen und Steuern sechs Prozent vom Umsatz einfahren. Vergangenes Jahr kamen aber nur 2,9 Prozent zusammen. Winterkorn weiter: «Deshalb gilt es jetzt Maßnahmen zu ergreifen, die deutlich, wirksam und auch schmerzhaft sind.» So gelte es etwa, zu hinterfragen, welche Arbeiten künftig Zulieferer übernehmen könnten.

AUTO ZEITUNG

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