VW I.D. Buzz (2022): Bulli-Nachfolger kommt (Update!) VW-Bus I.D. Buzz ab 2022 im Handel

von Thomas Geiger 14.09.2017

Mit dem VW I.D. Buzz rollte der Nachfahre des T1-Bullis wirkungsvoll, klar als solcher erkennbar und so modern wie nie ins Rampenlicht. Für 2022 hat hat VW den Serienstart des elektrischen Bullis angekündigt.

Der Bulli ist ein Sympathieträger! Und da Volkswagen gerade in Amerika jedes Wohlwollen gebrauchen kann, soll der VW I.D. Buzz ab 2022 in den Handel kommen. Das bestätigte Volkswagen am Rande des Concours d'Elegance 2017 im kalifornischen Pebble Beach: "Mit Elektroantrieb und einem völlig entschlackten Design schaffen wir es nach vielen vergeblichen Anläufen mit dem I.D. Buzz endlich, die Faszination des ersten VW Bus in die Zukunft zu übertragen", sagte Markenchef Herbert Diess mit Blick auf den bald 70 Jahre alten VW Transporter, der als Bulli zur Ikone geworden ist und Pate für den VW I.D. Buzz (2022) stehen wird. Allerdings müssen sich Fans dieses T1 noch ein wenig gedulden. Als eines von mindestens fünf Elektroautos der neuen I.D.-Familie werde der Buzz erst 2022 in den Handel kommen, räumte Diess ein - rund drei Jahre, nachdem die groß angelegte E-Offensive mit einem I.D. im Golf-Format im Jahr 2019 starten soll.

Fahrbericht Neuer VW I.D. Buzz (2022)
Neuer VW I.D. Buzz (2022): Erste Testfahrt  

Der Erbe des Bulli fährt elektrisch

VW I.D. Buzz im Video:

 
 

VW I.D. Buzz kommt 2022 in den Handel

Was der VW I.D. Buzz (2022) vom originalen Bulli neben dem Design übernimmt, ist vor allem das große Platzangebot. Weil die gesamte Antriebstechnik im Wagenboden verschwindet, können innen acht Passagiere so bequem sitzen, dass der bislang knapp fünf Meter lange Wagen auf dem Weg in die Serie sogar noch einmal etwas schrumpft: "Innen so geräumig wie ein aktueller VW Bus und außen so kompakt wie ein Touran", gibt Dzemal Sjenar aus der Entwicklung die Marschrichtung vor. So kann man hinten zwischen 660 und 4600 Liter einladen und vorne noch einmal 200 Liter Gepäck unterbringen. Trotzdem ist der VW I.D. Buzz (2022) ein handliches Auto: Weil man die 22-Zöller ungewohnt weit einschlagen kann, liegt der Wendekreis unter elf Metern. In Fahrt bringen den VW I.D. Buzz (2022) zwei E-Maschinen an Vorder- und Hinterachse, die auf zusammen 374 PS kommen, in knapp fünf Sekunden auf Tempo 150 beschleunigen und erst bei 160 Sachen abgeregelt werden.

Fahrbericht VW Budd-e (CES 2016)
VW Budd-e: Erster Fahrbericht  

Wir haben den Budd-e angetestet

 

600 Kilometer Reichweite im VW I.D. Buzz (2022)

Gespeist aus den Lithium-Ionen-Akkus im Wagenboden fährt der VW I.D. Buzz (2022) bis zu 600 Kilometer weit, bevor die 111 kWh erschöpft sind. Und damit man danach nicht so lange mit dem Weiterfahren warten muss, sorgt ein 150 kW-Lader für kurze Boxenstopps: Binnen 30 Minuten sind die Akkus zu 80 Prozent gefüllt. Weil das Auto schon wieder ein halbes Jahr weiter ist und die Platzverhältnisse ganz anders sind, unterscheidet sich das Konzept des Buzz vom I.D. vor allem im Innenraum – und ist viel konsequenter auf den "Pilot-Mode" zugeschnitten. Denn wenn die Elektronik das Kommando übernimmt, dann muss der Fahrer auch nicht mehr das zum Lenkpad mutierte Lenkrad halten. Stattdessen kann er seinen Sitz um 180 Grad drehen und sich den Hintermännern widmen. Zumal es vorne außer der Landschaft dann ohnehin nicht mehr viel zu sehen gibt. Schließlich kommt das Cockpit komplett ohne Knöpfe aus und die einzigen Anzeigen laufen über das mit Augmented Reality angereicherte Head-Up-Display sowie ein Tablet, das man weitgehend frei im Auto bewegen und nach der Fahrt sogar mit nach draußen nehmen kann. Bei der Reinkarnation des Bulli denkt VW aber nicht nur an Familien, sondern auch an Firmen. Parallel zur Pkw-Variante werde deshalb auch ein VW I.D. Buzz Cargo (2022) für den elektrischen Lieferverkehr entwickelt, so der Hersteller weiter.

Elektroauto VW I.D. (2020)
VW I.D. (2020): Erste Fotos  

Elektro-Designstudie von VW

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