VW Golf Sportsvan: Nachfolger des Golf Plus auf der IAA 2013 Praktisch ein Golf

10.09.2013

Der Nachfolger des Golf Plus rollt unter neuem Namen als seriennahe Studie auf die IAA 2013. Vorhang auf für den VW Golf Sportsvan

Er will sein, wie der Golf VII - nur praktischer. Und auch wenn der neue VW Golf Sportsvan sofort als Nachfolger des erfolgreichen Golf Plus erkennbar ist, rechtfertigen einige feine Änderungen im Konzept den neuen Namen.

 

VW Golf Sportsvan 2014: Neuer Golf Plus auf der IAA

Da wäre einmal die Länge: Um 134 Millimeter ist der zur IAA 2013 noch als "seriennahe Studie" präsentierte Sportsvan gewachsen, was vor allem dem Platz im Innenraum zu Gute kommen soll. 74 Liter mehr Kofferraum, 32 Millimeter mehr Kopffreiheit im Fond und das Versprechen, dank größerem Abstand zwischen Vordersitzen und der verschiebbaren Rückbank auch 1,90 Meter große Passagiere bequem hintereinander unterbringen zu wollen, sind die praktischen Resultate dieser Wachstumsbemühungen.

Zwischen Golf Variant und Touran positioniert, war der Golf Plus seit seiner Markteinführung 2005 besonders in älteren Kundenkreisen Fortbewegungsmittel erster Wahl. Diese will sich Volkswagen auch beim VW Golf Sportsvan gewiss nicht vergraulen und setzt weiterhin auf eine hohe Sitzposition, weit zu öffnende Türen und sogar einen neuen, besonders ergonomischen Fahrersitz mit 4-Wege-Lordoseneinstellung und Massagefunktion.

Zudem sorgt eine lange Liste an optionalen Fahrer-Assistenzsystemen für Sicherheit in jeder Situation. So behält der Totwinkel-Assistent nun auch beim rückwärts Ausparken den herannahenden Verkehr im Auge und bremst bei Gefahr von selbst, eine City-Notbremsfunktion verhindert Auffahrunfälle. Dazu kommen Park-Assistent, Spurhalte-Helfer, Müdigkeitserkennung, automatische Distanzregelung und, und, und.

Im Sportsvan feiert außerdem auch eine neue Generation von Infotainment-Systemen Premiere. Serienmäßig ist ein System mit 5-Zoll-Touchscreen, das Top-Navi Discover Pro kommt erstmals mit eigenem W-Lan Hotspot..

Zum Marktstart Mitte 2014 werden vier Turbo-Benziner mit einem Leistungsspektrum von 85 bis 150 PS erhältlich sein, für Vielfahrer sind zwei Dieselmotoren mit 110 und 150 PS geplant. Der 1.6 TDI Bluemotion soll sich dabei mit nur rund 3,7 Liter Diesel-Verbrauch pro 100 Kilometer besonders zurückhalten.

Einen großen Schritt hat der VW Golf Plus 2014 beim Design gemacht. Die länger gezogene Karosserie wirkt bei gleich gebliebener Höhe flacher, Front und gerade nach hinten verlaufende Seitenlinie verleihen dem Sportsvan Ausdruck und einen Schuss Dynamik. Auch hier soll der Neue generell zulegen: VW betont gar, dass die serienmäßige elektronische Differenzialsperre XDS+ vom Sport-Golf GTI abgeleitet ist.

Wenngleich die zur IAA gezeigte Version noch als Studie betitelt ist, werden sich die Änderungen beim Serienmodell nur auf Details beschränken, die noch nicht weiter bekannt gemachte Preisliste dürfte sich dabei an der des VW Golf 7 orientieren. Denn schließlich ist der Sportsvan ein Golf - nur eben etwas praktischer.

Jonas Eling

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