VW Golf Design Vision GTI im Fahrbericht: Bilder und technische Daten Feuer frei

12.12.2013

Unterwegs in der 503 PS starken GTI-Studie aus Wolfsburg. Mehr Bums, Krach und Speed geht nicht. Fahrbericht

Gegen dieses Monster wirkt der käufliche GTI wie ein Kuscheltier. Bei VW haben sie dafür eine VW Golf 7 R-Karosse auf Brüstungshöhe einfach abgeschnitten und eine, nun ja, Verkleidung draufgesetzt. Für deren Form wiederum durften sich so hoch anständige Golf-Designer wie Marc Lichte, Philipp Römers und Andreas Mindt ausnahmsweise mal austoben, und das Ergebnis kommt den wilden Phantasien böser Jungs ziemlich nahe.

Allein diese geschlitzte Bugschürze, die fast auf dem Asphalt schleift. Dazu 20-Zoll-Räder mit fetter Mischbereifung (vorn 235/35, hinten 275/30) und eine ausgestellte Super-C-Säule, durch die man quasi durchgucken kann. Original sind nur die VW-Logos, der Rest der Karosse, die Polycarbonat-Kunststoff mit Blech mixt, ist pure Handarbeit. Das Auto ist fast sechs Zentimeter flacher und sieben Zentimeter breiter als der normale GTI.

Dazu gibt es beim VW Golf Design Vision GTI vorn und hinten mit 1595 sowie 1579 mm je gut sechs Zentimeter mehr Spurweite. Das schreit förmlich nach Rennstrecke, zumal sich hier auch der passende Motor unter die Haube quetscht.

 

MIT 503 PS BIS AUF TEMPO 300 

Eigentlich ist der quer eingebaute VR6 ein alter Bekannter von VW, doch hat er hier nicht 3,6, sondern nur 3,0 Liter Hubraum, dazu zwei Turbolader mit wassergekühltem Ladeluftkühler. Leistung? Aberwitzige 503 PS und 560 Nm Drehmoment, die per sechsstufi gem Doppelkupplungsgetriebe automatisch portioniert und per Allradantrieb (4Motion, Haldexkupplung) irgendwie auf die Piste gebracht werden sollen.   

Das wird lustig: Vierpunkt-Gurt zu, Startknopf drücken, Getriebehebel auf D, ganz vorsichtig Gas geben. Mit mörderischem Sound schießt der Wagen brutal nach vorn, die Lenkung wirkt hypersensibel, die riesigen Räder führen dazu ein gewisses Eigenleben, was ihre Zielfähigkeit spürbar beeinträchtigt. Typisch Prototyp also, nix mit Feintuning.

Von Federung ist auch nicht viel zu spüren, aber das war wohl auch nicht beabsichtigt – Rennpisten sind eh meist glatt. Nach fünf Minuten sind alle Rückenwirbel durchgeschüttelt, die Ohren etwas taub. Ach ja: Tempo 100 geht laut VW in 3,9 Sekunden, und erst bei 300 km/h ist Schluss.

Unser Fazit

Schon beim GTI-Treffen am Wörthersee war dieser Protz der Star der Fans, fahrend ist er noch heißer. Wie steht es denn nun mit einer exklusiven Kleinserie?

Wolfgang Eschment

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