VW Golf 7 1.4 TSI ACT 2013 im Test: Bilder und technische Daten Der Souveräne

29.08.2013

Der VW Golf beherrscht das Kompaktklasse-Segment fast nach Belieben. Mit seinem breiten Motoren- und Ausstattungsangebot lässt er sich so konfigurieren, dass er praktisch jede Anforderung erfüllt. Wir haben den VW Golf 7 1.4 TSI ACT 2013 getestet

Der Erfolg des VW Golf ist geradezu bewundernswert. In der ersten Jahreshälfte 2013 setzten 118.224 Autofahrer in Deutschland ihre Unterschrift unter einen Kauf- oder Leasingvertrag für den Kompakten aus Wolfsburg. Die Kunden bestätigen damit, was die AUTO ZEITUNG auf zahlreichen Testfahrten mit den unterschiedlichsten Motorisierungen und Ausstattungen immer wieder feststellte: Der VW Golf ist in seiner siebten Generation der Idealvorstellung eines Kompaktwagens einen weiteren Schritt näher gekommen. Das Multitalent bietet praktisch alles, was man sich als Autofahrer wünscht. Salopp gesagt: Mehr Auto braucht kein Mensch

 

VW Golf 1.4 TSI ACT: Vorbildlich bei Dynamik und Effizienz

Beispiel Raumangebot: Der VW Golf VII offeriert in beiden Sitzreihen derart üppige Platzverhältnisse, wie sie selbst in so mancher Mittelklasse-Limousine nicht zu finden sind. Auch die Material- und die Verarbeitungsqualität erfüllen klassenhöhere Ansprüche.

Beispiel Fahrkomfort: Bereits das Seriengestühl bietet einen erstklassigen Sitzkomfort. Auch auf langen Strecken reisen Fahrer und Beifahrer weitgehend ermüdungsfrei. Hinzu kommt das selbst bei höheren Geschwindigkeiten angenehm niedrige Geräuschniveau. Die optionalen adaptiven Dämpfer (990 Euro) lassen den Golf sänftengleich über Fahrbahnunebenheiten gleiten – oder ihn sportlich-straff durch Kurven pfeilen.

Dazu passt der 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit Zylinderabschaltung ACT. Leichte Kritik verdient er sich lediglich für das spürbare Zu- und Abschalten von zwei Zylindern bei plötzlichen Lastwechseln. Ansonsten überzeugt der 140-PS-Motor im Test mit hoher Laufkultur und Effizienz. Dem Testverbrauch von 6,1 Litern stehen eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 8,3 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 212 km/h gegenüber.

Ebenfalls top: Die Bremswege von 34,7 bei kalter respektive sogar 33,2 Metern bei warmer Bremsanlage liegen auf Sportwagen- Niveau.

Unser Fazit

Stärken: Qualität. Bei der Materialauswahl und der Verarbeitungsgüte macht dem VW Golf so schnell keiner was vor. Hinzu kommt: hoher Komfort, rundum viel Platz, gute Sicherheitsausstattung. Schwächen: Kosten. Der Bestseller hat seinen Preis; umfangreiche Ausstattungsextras, die allerdings recht teuer sind

Carsten van Zanten

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