VW Beetle Kaufberatung: Test, technische Daten, Ausstattungen & Preise Retro-Revival

02.02.2014

Der Beetle ist VWs Antwort auf den Retro-Trend – und die zweite Generation des Käfer-Nachfolgers ist beliebt. Kaufberatung

Käfer. Das klingt irgendwie zu altbacken, zu deutsch. Deshalb heißt der Käfer-Nachfolger VW Beetle – auch in der zweiten Generation, die Ende 2011 startete und in Mexiko gebaut wird. Unter der Karosserie des „The 21st Century Beetle“ (offizieller Name) steckt die Technik des Golf VI – eine gute Basis also. Doch die Deutschen konnten mit dem nicht gerade günstigen, dreitürigen Flitzer zunächst wenig anfangen, sodass die Verkaufszahlen 2012 noch bei 7309 Stück lagen.

2013 aber ging es steil nach oben – auf 14.614 Einheiten innerhalb der ersten zehn Monate. Das liegt auch daran, dass Ende 2012 die Cabrio-Variante des Beetle folgte. Die Preise fürs Coupé starten bei 17.375 Euro mit der 1,2 Liter kleinen TSI-Maschine und 105 PS. Rund 2500 Euro teurer ist unsere Empfehlung mit 1.6 TDI-Motor und ebenfalls 105 PS. Bedenkt man, dass ein identisch motorisierter und wesentlich praktischerer Golf nur gut 1100 Euro mehr kostet, ist das kein Schnäppchen. Allerdings entscheidet wie bei den meisten Designer-Auto auch beim Beetle eher das Herz als der Verstand.

Der VW ist mit seiner straffen Abstimmung und den 18-Zöllern (1490 Euro) agil, rollt aber trotzdem noch recht komfortabel ab. Der Selbstzünder arbeitet sparsam und ist durchzugsstark (Start-Stopp-System: 400 Euro), einen sechsten Gang vermisst man nur auf der Autobahn. Vorn hat man viel Platz, selbst im Fond können Passagiere bis etwa 1,70 Meter Größe vernünftig sitzen, und in den Kofferraum passt mehr als der Einkauf für die nächsten zwei Tage.

 

KAUFTIPP

Der 105-PS-Diesel reicht im VW Beetle vollkommen aus, um flott voranzukommen. Darüber hinaus läuft er sparsam. Günstig ist der Käfer mit Selbstzünder allerdings nicht – doch bei diesem Auto entscheidet eher das Herz als der Verstand

Sicheres Fahrverhalten, solide Technik, gute Verarbeitung, viel Platz vorn, intuitive Bedienung und praktische Ablagen
Schlechte Übersicht enger Fond-Einstieg, knappes Raumangebot hinten, hohe Basispreise, zum Teil teure Extras, mäßige Motor-Geräuschdämmung
 

 

WEITERE AUFSTEIGER DES JAHRES IN DER KAUFBERATUNG

- Seat Leon
- Opel Adam
- Toyota Auris
- Ford B-Max
- Mazda CX-5
- Peugeot 208

Paul Englert

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