Vom 1er bis zum 7er: Alles neu bei den Bayern
Enthüllt: BMW-Pläne bis 2011
| BMW 3er Touring |
| Steht ab Dezember 2007 bei den Händlern: BMW M3 Limousine » zurück zum Artikel |
| Ab dem Frühjahr 2008 ist der M3 auch offen zu haben » zurück zum Artikel |
| Der Viersitzer mit Stoffdach startet am 29. März. Das Einstiegsmodell 118i kostet mindestens 28.550 Euro » zurück zum Artikel |
| Im Sommer 2008 schickt BMW den neuen Siebener ins Rennen – zum ersten Mal auch mit Allradantrieb » zurück zum Artikel |
| Die Prototypen des Oberklasse-BMW sind noch stark getarnt unterwegs » zurück zum Artikel |
| Das Design wird sich an der Studie CS Concept orientieren » zurück zum Artikel |
| Damit führt BMW mit dem Siebener eine neue Designsprache ein » zurück zum Artikel |
| Völlig neues Konzept: BMW kreuzt beim X6 Coupé und SUV zum SAC (Sports Activity Coupé). Geburtstermin: Sommer 2008 » zurück zum Artikel |
| Enorm wichtig für Umsatz und Ansehen der Marke: Der Fünfer. Anfang 2010 kommt das neue Modell auf den Markt, dann im Stil der CS-Studie » zurück zum Artikel |
| Erfolg auf allen vieren: Der neueBMW X3 ist für Anfang 2010 geplant, das SUV wächst auf 4,60 Meter Länge » zurück zum Artikel |
| In der Klasse von Tiguan, RAV4 und Co. tritt ab Anfag 2010 der kompkate X1 an » zurück zum Artikel |
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Zwölf neue Modelle und eine ganz neue Automarke: Bis 2011 hat BMW so einiges vor. Wir geben einen Überblick
Die Revolution ist smart und kommt aus Bayern: Wie AUTO ZEITUNG aus Konzernkreisen erfuhr, plant BMW eine neue, trendige Automarke für umweltfreundliche Stadtautos - für die Generation iPod und alle Öko-Fans mit höheren Ansprüchen. Angedacht ist eine ganze Modellfamilie mit allen Karosserieversionen: Dreitürer, Fünftürer, Kombi, SUV, sogar ein Roadster. Auch bei den Antrieben ist fast alles möglich: Vollhybrid-Modelle, reine Elektroautos, alternative Kraftstoffe.
Hintergrund ist die wachsende Akzeptanz ökologisch vorbildlicher kleinerer Autos und der Umstand, dass die Münchner auf dem riesigen US-Markt bald als so genannter Large Vehicle Manufacturer auch emissionsfreie Saubermann-Autos anbieten müssen. Und dafür sind die meist hochmotorisierten Hecktriebler von BMW und die teuren Premium-Autos der Marke Mini nicht so richtig geeignet. Das könnte der Kern für zahlreiche neue Modellversionen sein - vielleicht nicht unter der Marke BMW, ließ sich dazu jetzt Konzernchef Norbert Reithofer nach der Vorstellung des neuen Konzern-Strategieplans entlocken.
Die erste Münchner Idee fürs neue Öko-Label war die Reaktivierung der englischen Automarke Triumph, für die BMW die Namensrechte hält. Doch die sind nicht auf allen Weltmärkten gut geschützt, so kam die Gründung einer neuen Marke ins Spiel. Die soll nun einen weltweit zündenden Kunstnamen bekommen, diskutiert wird zum Beispiel » Just - den Namen trug 1995 eine unkonventionelle BMW-Zweisitzer-Studie auf der Tokyo Motor Show.
Erste Planspiele bei BWW sehen für das Startjahr (frühestens 2011) einen kleinen dreitürigen Viersitzer mit Frontantrieb vor - rund 3,80 Meter lang und mit allen Spritspar-Technologien des BMW-Efficient-Dynamics-Programms inklusive Bremsenergierückgewinnung und Start-Stopp-Automatik. Dazu kommen hubraumkleine drei- und vierzylindrige Benzin- und Dieselmotoren mit Turboaufladung sowie eine Vollhybridversion, die Strecken bis zu 30 Kilometer per hochmoderner Lithium-Ionen-Batterie fahren kann, und ein so genanntes Plug-in-Elektroauto, das mindestens 100 Kilometer Reichweite hat und an einer gewöhnlichen 220V-Steckdose wieder aufgeladen werden kann.
Die modische Kleinwagen-Familie soll in einem deutschen BMW-Werk gebaut werden - im Gespräch ist Dingolfing. Diskutiert wird eine Plattformkooperation. Mögliche Partner: Mercedes (Smart), Peugeot/Citroën und Fiat.
BMW-Konzernchef Reithofer gab grünes Licht für das Mini SAV (Sports Activity Vehicle). Dahinter verbirgt sich ein rustikales Crossover-Modell, das intern Colorado genannt wird. Das Auto wird ab Frühjahr 2010 in Leipzig gebaut. Die Motoren: Benziner von 120 bis 175 PS, geplant ist ein bis zu 140 PS starker Diesel. Dazu gibt es serienmäßig die gesamte BMW-Spritspartechnik und auf Wunsch Allradantrieb.
Ab dem 29. März ist das » 1er Cabrio im Handel. Der Viersitzer mit Stoffmütze kostet in der Basisversion 118i mindestens 28.550 Euro, für die Topversion 135i mit dem 306-PS-Sechszylinder-Turbo sind happige 43.700 Euro fällig.
Der neue BMW 5er hat noch ein wenig Zeit: Die Limousine soll im September 2009 auf der IAA gezeigt werden, aber erst 2010 anrollen. Alle 5er-Benzintriebwerke bekommen Direkteinspritzung, die Leistungen reichen von 170 bis 480 PS.
Oberhalb des 5er rangiert ab 2010 das neue viertürige Supercoupés CS. Käufer des Gran Turismo werden die Wahl zwischen zwei M-Maschinen haben: Einem V8 mit 420 PS und einem 507 PS starken V10. Der sportliche Viertürer bekam gerade grünes Licht vom Vorstand, er basiert auf der in Shanghai gezeigten Konzeptstudie » CS, die eine neue Designlinie bei BMW einläutet.
Noch sind die Erlkönige stark getarnt unterwegs, doch der neue » 7er - auch im neuen scharfen CS-Designstil - kommt bereits im Spätsommer 2008. Erstmals gibt es das Münchner Topmodell auf Wunsch mit Allradantrieb und Luftfederung - und zum ersten Mal auch in einer vorbildlich sparsamen Hybridversion.
Mit X5 und X3 hat BMW seinen Platz im wachsenden Allradsegment gefunden, der Erfolg soll wiederholt und die Stellung ausgebaut werden. Zum Beispiel mit dem X1, der das SUV-Kompaktsegment erobern soll. Ab Anfang 2010 kommt der kleine Kraxler mit 1er-Komponenten. Die Klassen-Gegner lauern schon: Toyota RAV4, Opel Antara, Honda CR-V, VW Tiguan. Gleichzeitig mit dem X1 startet auch der Audi Q3 - es wird spannend.
Eine Preis-Etage höher folgt Anfang 2010 der neue BMW X3. Er wächst in der Länge auf 4,60 Meter (plus 4 cm), seine Produktion wird aus dem österreichischen Graz (Magna) ins amerikanische BMW-Werk Spartanburg verlegt.
Das so genannte raumfunktionale Konzept ist tot, es lebe der Progressive Activity Sedan (PAS). Gemeint ist eine höhergelegte, moderne Alleskönner-Freizeitlimousine. Sie basiert auf X5- und 5er Touring-Technik. Elemente des bereits erprobten und geplanten Raumfunktionalen Konzepts (RFK) werden vor allem im variablen Innenraum zu finden sein. Im Gegensatz zum BMW-Van, der nach Marktuntersuchungen gekippt wurde, hat der PAS eine fesche Coupélinie und ein knackiges Stummelheck. Dazu gibt es die Sitz- und Lade-Variabilität eines Verwandlungskünstlers und auf Wunsch Allradantrieb. Mitte 2009 beginnt der Verkauf. Wolfgang Eschment, Werner Müller

































