Volvo XC40 (2018): Preis & Motoren XC40 kommt ab 31.350 Euro

von Thomas Geiger 24.11.2017

Mit dem Volvo XC40 (2018) bringen die Schweden ihr neues Kompakt-SUV, das auf einer neuentwickelten kleinen Plattform (CMA) steht. In den Handel kommt der auch mit Allrad erhältliche Schwede zwar erst Anfang nächsten Jahres, doch bestellen kann man den kleinen Schwedenhappen schon jetzt – zu Preisen ab 31.350 Euro.

Mit einem Einstiegspreis von 31.350 bringt Volvo seinen XC40 für Anfang 2018 in Stellung, mit dem die Schweden erstmals gegen Autos wie den Mercedes GLA, den BMW X1 oder den Audi Q2 ins Rennen ziehen wollen. Für die Rückkehr in die Kompaktklasse nutzt Volvo die neue CMA-Plattform, die der Mutterkonzern Geely vor allem für seine neue Export-Marke Lynk & Co entwickelt hat. Darauf stellen die Schweden einen kleinen Geländewagen, der nur auf den ersten Blick wie ein zu heiß gewaschener XC60 aussieht. Nicht umsonst ist er 25 Zentimeter kürzer und hat 17 Zentimeter weniger Radstand. Spätestens auf den zweiten Blick erkennt man dann allerdings ein paar neue Sicken und Kanten wie die riesige Hohlkehle unten in den Türen, die den 4,43 Meter langen Volvo XC40 (2018) jünger und dynamischer aussehen lassen. Genau wie die für Volvo fast schon gewagten Farben, die man mit einem weißen oder schwarzen Dach noch kontrastieren kann. Dazu gibt es einen Innenraum, bei dem Volvo wie üblich bewusst andere Wege geht – selbst wenn es diesmal nicht für ein Bleikristall-Imitat auf dem unkonventionellen Startknopf reicht. Aber genau wie bei XC90 und XC60 ist der neuerdings etwas zum Fahrer geneigte Touchscreen senkrecht montiert und wie bei den großen Geschwistern sind zum Beispiel die Lüfterdüsen eine sehenswerte Seltenheit.

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Volvo XC40 (2018) zu einem Preis von 31.350 Euro

Bei der Ausstattung des Volvo XC60 (2018) wird geklotzt und nicht geklekert – zumindest, wenn man genügend Kreuze macht: Dann kann der Volvo bis Tempo 130 teilautonom fahren, er bremst für Fußgänger oder Querverkehr, und erkennt nicht nur, wenn der Fahrer die Spur verlässt, sondern auch, wenn er komplett von der Fahrbahn abkommen sollte. Außerdem strahlen die Scheinwerfer hinter der Signatur von Thors-Hammer auf Wunsch mit LED-Technik und natürlich kann man alle gängigen Smartphones integrieren und kabellos laden. Beim Rangieren hilft künftig die 360-Grad-Kamera und wie bislang nur bei Skoda gibt es sogar einen eingebauten Mülleimer in der Mittelkonsole. Unter der Haube starten die Schweden zunächst mit je einem Benziner und Diesel, die allerdings beide erst für Preise jenseits von 45.000 Euro zu haben sind. Die Vierzylinder des Volvo XC40 (2018) haben jeweils 2,0 Liter Hubraum und kommen mit Achtgang-Automatik und Allradantrieb. Dabei leistet der Benziner stolze 247 PS und kommt damit auf 230 km/h und für den Diesel nennen die Schweden 190 PS und 210 km/h. Erst nach der Markteinführung folgt der T3 mit einem 156 PS starken Dreizylinder, Handschaltung und Frontantrieb, mit dem der Preis dann gleich um ein Drittel auf jene 31.350 Euro fällt, mit denen die Schweden mächtig Bewegung in das dicht besetzte Segment bringen wollen. Und auch für all jene, die über Normwerte von 7,3 Litern für den Vierzylinder-Benziner und 5,1 Litern für den Diesel stöhnen, hat Volvo einen Trost. Unter den Motoren für die weitere Modellplanung ist auch ein Hybrid.

 

Volvo XC40 mit zahlreichen Sharing-Modellen

Volvo profitiert nicht nur bei der Plattformentwicklung von seinen chinesischen Eigentümern und dem frischen Wind, den deren Marke Lynk&Co gebracht hat, der neue Geist befruchtet auch den Vertrieb der Schweden. Nicht umsonst haben sie die Bordelektronik des Volvo XC40 (2018) so programmiert, dass man den Wagen im Freundeskreis "sharen" und auch Fremden Zugang gewähren kann wie bei einem Zimmer für AirBnB. Und nicht ohne Grund legen sie zum Start des XC40 auch ihr "Care by Volvo"-Programm auf, mit dem man Autos nicht mehr kaufen muss, sondern ähnlich wie ein Smartphone abonnieren kann. Dann gibt’s das Auto ganz ohne Preisverhandlungen und regionale Unterschiede für eine fixe Monatsrate – und selbst das Tanken oder Waschen übernehmen die Schweden.

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