Volkswagen ruft in Japan 91.000 Autos wegen DSG-Problemen zurück DSG-Probleme in ganz Asien

08.05.2013

Wegen der aus China bekannten Probleme mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG ruft Volkswagen in Japan über 91.000 Autos in die Werkstätten

Volkswagen ruft in Japan etwa 91.000 Autos in Werkstätten um, wie bereits in China, Probleme mit dem Direktschaltgetriebe DSG zu beheben. Die Probleme würden in ganz Asien auftreten, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Wolfsburg auf Nachfrage. Die Technik verträgt  sich offenbar nicht mit der Mischung aus dem feucht-heißen Klima und dem Verkehrschaos in den Metropolen Asiens. Ohne Kühlung durch den Fahrtwind könnte es gerade bei vielen Staus zu Problemen kommen, hieß es. Mit den 384.000 zurückgerufenen Autos in China und den 91.000 in Japan solle das Problem aber im Griff sein.

 

Volkswagen ruft in Japan 91.000 Autos in die Werkstätten

Im März hatte sich Europas größter Autobauer auf seinem größten Einzelmarkt China zu dem groß angelegten Rückruf entschieden, um die Getriebemechatronik auszuwechseln. Das Problem in Japan sei identisch und auch die Reparatur in der Werkstatt laufe ebenfalls so ab wie beim Rückruf in China, sagte der Sprecher. Es seien auch die gleichen Modelle betroffen wie in China.

In Deutschland geht VW ebenfalls Hinweisen auf Probleme mit dem Direktschaltgetriebe nach. Wer Schwierigkeiten hat, dem solle für die Reparatur Kulanz gewährt werden, hatte ein Sprecher Anfang Mai gesagt. Das Angebot gilt neben der Kernmarke VW auch für Autos der Schwestermarken Audi, Seat und Skoda mit dem betroffenen Getriebe.

AUTO ZEITUNG

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