VLN Langstreckenmeisterschaft 2013: Regentanz auf dem Nürburgring Audi gewinnt das zweite Rennen

29.04.2013

Die Eifel hat eigene Wettergesetze: Am Morgen fiel noch ganz leichter Schnee, ansonsten beherrschte eine massive Regenfront den Himmel über dem Nürburgring. Nach vier Stunden überquerte ein Audi R8 LMS ultra von Phoenix Racing die Ziellinie und mitten im Feld fuhr die AUTO ZEITUNG in einem Toyota GT86

 Die Eifel setzt die Naturgesetze in jedem Jahr außer Kraft, denn ihr Wetter ist stets unberechenbar. An diesem Wochenende zeigte es sich jedoch konstant und bescherte den rund 200 Startern durchgehend Regen beim zweiten Lauf der VLN 2013. Im Qualifying am Morgen hüllte zudem eine dicke Nebelwand Teile der Strecke ein - optimale Bedinungen für das Nordschleifen-Ass Uwe Alzen, der in seinem BMW Z4 GT3 die schnellste Zeit markierte. Da er seine Polerunde jedoch unter Gelb fuhr, wurde der schwarze Z4 nach hinten im Feld versetzt. Für Alzen war das aber kein Hindernis und er bewies wie gut er sich auf der Nordschleife auskennt, indem er bei Nebel und Regen den ersten Platz zurückeroberte. 

 

Audi gewinnt auf dem Nürburgring  vor BMW und Porsche

Allerdings konnte das Trio Uwe Alzen, Philipp Wlazik und Alexandros Margaritis die Führung beim 55. ADAC H&R Cup nicht dauerhaft behaupten. Am Ende kam die Truppe auf dem siebten Gesamtrang in das Ziel. Die Spitze erkämpfte sich die Phoenix Racing-Mannschaft mit den ehemaligen DTM-Piloten Marcel Fässler und Frank Stippler. Nach 24 Runden auf dem rutschigen Nürburgring lagen sie mit ihrem Audi R8 LMS ultra ganz vorn.

Auf Rang zwei schob sich das BMW Team Schubert vor. Beim VLN-Saisonauftakt kam der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 noch auf Platz drei in das Ziel, an diesem Wochenende schafften es Dirk Adorf, Ex-DTM-Champion Martin Tomczyk und Jens Klingmann noch eine Stufe höher auf das Podest. Dahinter landeten Pierre Kaffer, Norbert Siedler und Marco Seefried mit einem der zwei Porsche 911 GT3 R von Timbuli Racing.

Neben den hochgezüchteten GT3-Boliden rollten unter anderem wieder einige Toyota GT86 im Feld der VLN. Die AUTO ZEITUNG trat mit Sebastian Koch auf einem GT86 von der Toyota Motorsport GmbH an. Das Auto feierte in der Serienwagenklasse V3 sein Debüt und verpasste mit Rang vier nur knapp das Podium. "Die Strecke war heute extrem rutschig und das Auto erforderte viel Gefühl im Gasfuß", sagte Koch über den 200 PS starken heckgetriebenen Toyota-Rennwagen. Unterstützt wurde er vom Rennfahrer Moritz Oestreich, der eine Sichtung von Toyota Motorsport gewonnen hat und in diesem Jahr dauerhaft mit dem GT86 am Start sein wird. 

"Das Auto kommt schnell in den Grenzbereich, ist dort aber gut zu kontrollieren. Vor allem auf der nassen Strecke musste man sehr vorsichtig sein. Wir haben noch einigen Feinschliff vor uns, aber wir sind auf dem richtigen Weg", erklärte Oestreich nach dem Zieleinlauf. Der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft war zugleich die Generalprobe für das legendäre 24-Stunden-Rennen in der Eifel. Vom 17. bis zum 21. Mai messen sich Teilnehmer aus aller Welt auf dem Nürburgring. Die AUTO ZEITUNG wird in einem Hyundai Veloster Turbo in der Grünen Hölle mit dabei sein.

Christoph Kragenings

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