Versicherungs-Typklassen – Diese Typen werden teurer Tarif-Wechsel

10.02.2011

Schlossalle oder Badstraße – Die Typklasse entscheidet, wie teuer ein Auto in der Haftpflicht ist. Jedes Jahr im Herbst werden die Klassen neu berechnet. Für drei Viertel der Modelle ändert sich nichts, doch selbst populäre Typen steigen manchmal in den Typklassen-Aufzug. Dann geht es einige Stockwerke hinauf oder hinunter

Angenehm für Fahrer eines Mercedes E 220 CDI der gerade abgelösten Baureihe W 211; ihr Auto verbessert sich um fünf Typklassen. Die Fahrer eines Fiat Marea dürften sich hingegen ärgern, wird der Stufenheck-Italiener doch um vier Klassen teurer eingestuft. Empfindlich trifft es auch die Fahrer des ersten Renault Twingo: Die verbreitete 58-PS-Version steigt in der Haftpflicht um drei Klassen.

Ein Trost: Die Typklasse bestimmt nicht alleine die Versicherungs-Prämie. Außer den 16 Haftpflicht-Typklassen entscheiden auch die Regionalklasse, der Schadenfreiheitsrabatt und das persönliche Profil über den Tarif. Während die Regional- und die Typklasse durch Auto und Wohnort festgelegt sind, lässt sich durch clevere Nutzung des Autos der ein oder andere Euro sparen. Zum Beispiel gibt es Rabatt, wenn das Auto in der Garage steht oder niemand unter 25 Jahren das Auto bewegt.

Übrigens kann man die Auto-Versicherung sofort kündigen, wenn mit der Typklasse die Prämie erhöht hat. Wer seine Versicherung regulär kündigen will, muss dies bis zum 30. November tun. Dann muss das Kündigungsschreiben bei der alten Versicherung eingetroffen sein. Allianz, R+V und die Victoria schließen seit diesem Jahr Verträge mit einer flexiblen Laufzeit an. Hier gelten andere Fristen.
Andreas Of

AUTO ZEITUNG

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