Verkaufszahlen 2014: BMW vor Audi und Daimler Entscheidung in China

09.01.2015

Die deutschen Premium-Hersteller vermelden für das Jahr 2014 Verkaufszahlen in Rekordhöhe. Der erste Platz im Kampf um die Marktführerschaft geht nach München

Das Autojahr 2014 ist vorbei und es wird klar, wer in Sachen Verkaufszahlen die meisten Lorbeeren ernten konnte. BMW hat 2014 erstmals mehr als zwei Millionen Autos verkauft und damit Audi und Daimler klar hinter sich gelassen. Zwar konnten die Rivalen den Abstand zum weltgrößten Oberklasse-Hersteller verkürzen - doch vor allem Daimlers Lücke in China ist gewaltig. Während BMW dort rund 456 000 Neuwagen auf die Straße brachte, kam Daimler auf etwa 281 600 Stück - Audi lieferte mit knapp 579 000 Autos mehr als doppelt so viele aus, wie die drei Unternehmen am Freitag mitteilten.

 

Verkaufszahlen 2014: Erfolg im Premium-Segment

China war in den vergangenen Jahren gerade für die Premium-Hersteller das Schlaraffenland der Autowelt. Doch inzwischen schwächt sich zumindest das Wachstum im Massengeschäft spürbar ab, selbst Platzhirsch Volkswagen musste zuletzt Monate der Stagnation verkraften. Der scheidende BMW-Chef Norbert Reithofer sieht China deswegen auf dem Weg, ein "normaler Markt" zu werden.
Vergangenes Jahr legten die deutschen Premium-Marken bei den Verkäufen aber noch durch die Bank um mehr als 15 Prozent zu, Daimler verbuchte sogar ein fast doppelt so schnelles Wachstum.

Das trieb die drei Marktführer auch weltweit zu neuen Bestmarken. BMW verkaufte inklusive der britischen Töchter Mini und Rolls-Royce 2,12 Millionen Neuwagen und damit acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die VW-Tochter Audi legte um über zehn Prozent auf 1,74 Millionen Autos zu, diesen Wert schaffte Daimler dank elf Prozent Zuwachs auch - allerdings nur inklusive der Kleinwagen-Tochter Smart. Die Stuttgarter Hausmarke Mercedes-Benz kam alleine auf 1,65 Millionen Verkäufe, BMW lag bei über 1,8 Millionen Stück. Alle drei Hersteller wollen 2020 die Krone im Oberklasse-Segment aufhaben.

Ein wichtiger Treiber dafür bleiben Autos in Geländewagen-Optik. Bei Audi war fast jeder dritte Neuwagen ein SUV, das Segment legte um 16 Prozent zu. BMW konnte von seinem größten SUV-Modell X5 über ein Drittel mehr verkaufen. In Planung ist bereits ein noch größeres Modell, das mit dem GL von Mercedes-Benz oder Audis Q7 konkurrieren soll, dessen neue Generation nächste Woche auf der Automesse in Detroit Premiere feiert. Dort zeigt Daimler-Chef Dieter Zetsche mit dem GLE Coupe den jüngsten SUV-Zuwachs und erhofft sich für 2015 "weitere Absatzimpulse". Auf die setzt auch Rivale Audi, der mit dem Q7 die zweite Stufe seiner Modelloffensive zünden will.

Seat legt in Deutschland kräftig zu - Kia mit Rückgang

In Deutschland legte 2014 mit Seat eine weitere Volkswagen-Tochter zu. Die Verluste schreibende spanische Marke konnte ihre Verkaufszahlen hierzulande um zwölf Prozent auf gut 93.000 Neuwagen steigern. Der koreanische Konkurrent Kia musste dagegen einen leichten Rückgang auf rund 53 500 Stück verkraften. 2015 soll aber ein ähnliches Wachstum stehen wie jetzt schon bei Seat.

AUTO ZEITUNG

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