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Vergleichstest Opel Insignia, Ford Mondeo, Skoda Superb, VW Passat

Auf neuem Kurs

In der Mittelklasse will Opel  mit dem Insignia an die Spitze. Die starke Konkurrenz aus Köln, Wolfsburg und Mlada Boleslav hält dagegen. Hat der Neue aus Rüsselsheim das Zeug zum Klassenbesten?

Er ist das momentan wichtigste Produkt der Rüsselsheimer Autoschmiede – der Insignia. Auf ihn sind nicht nur bei Opel alle Blicke gerichtet, auch die Bosse des Mutterkonzerns General Motors dürften gespannt nach Europa schauen. Vor kurzem fühlten wir dem Vectra-Nachfolger mit 130 PS starkem Diesel im Einzeltest auf den Zahn. Nun muss der schnittige Opel als 160-PS-Diesel im Vergleichstest gegen die Etablierten in der Mittelklasse zeigen, was er kann.

Karosserie

Mit der neuen Limousine hat Opel ein Qualitätsniveau erreicht, das spürbar über dem des Vorgängers Vectra rangiert. Die Verarbeitung im Innenraum ist sauber, die Materialien wirken hochwertig. Das trifft auch auf den Passat zu, allerdings sind bei ihm nicht alle Passungen perfekt – in der Verarbeitung schneidet der üppig geschnittene Skoda Superb besser ab als der VW.

Das Platzangebot auf der Rückbank findet man sonst nur in Luxuslimousinen. Weil sich seine Heckklappe zweigeteilt öffnen lässt (wie ein Stufenheck- oder Schrägheckauto) und dahinter mindestens 565 Liter passen, hat der Skoda auch beim Kofferraum die Nase vorn. In Ford und VW passt ähnlich viel Gepäck (550 bzw. 565 Liter), der Opel muss sich mit nur 500 Litern hinten anstellen. Immerhin: Die Rückbank ist wie bei der Konkurrenz serienmäßig geteilt klappbar. Das Entern der Insignia-Rückbank ist Kopfsache, denn das nach hinten abfallende Dach verleiht dem Opel zwar eine galante Linie, ist dem Haupt aber ein Hindernis. Das Raumgefühl fällt im Fond deutlich schlechter aus als bei den Gegnern, und die Kopffreiheit verdient ihren Namen nicht.

Bei VW und Ford müssen sich hinten Mitreisende nicht einschränken. Vor allem der Einstieg in den großen Ford-Fond ist bequem. Was der Insignia hinten verliert, holt er vorn wieder auf: Fahrer und Beifahrer fühlen sich wie gebettet. Auch wenn die vielen Knöpfe in der Mittelkonsole nach Eingewöhnungszeit verlangen, ist die Bedienungsfrage gut gelöst – nicht zuletzt, weil sich Audio- und Navisystem ähnlich wie beim iDrive von BMW mit Hilfe eines zentralen Dreh-Drücknopfes auf der Mittelkonsole bedienen lassen. Im Ford wird, wie bei Skoda und VW, per Touchscreen navigiert.

Bei der Sicherheitsausstattung liegen alle vier Kandidaten fast auf Augenhöhe. Der Opel gleicht die fehlenden Notlaufreifen mit dem „Opel-Eye“ wieder aus, das Spurhalteassistent und Temposchild-Erkennung kombiniert.

KarosserieMax. PunkteVW Passat 2.0 TDISkoda Superb 2.0 TDIFord Mondeo 2.2 TDCiOpel Insignia 2.0 CDTI
Raumangebot vorn10079818279
Raumangebot hinten10079947967
Übersichtlichkeit7032353732
Bedienung/ Funktion10083858283
Kofferraumvolumen10048604741
Variabilität10015251520
Zuladung/ Anhängelast8048394539
Sicherheit15096949493
Qualität/ Verarbeitung200176180173180
Kapitelbewertung1000656693654634
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

VW Passat 2.0 TDI

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 9.10s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 223 km/h

Preis 30.675,00 €

Skoda Superb 2.0 TDI

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 9.20s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 222 km/h

Preis 27.090,00 €

Ford Mondeo 2.2 TDCi

PS/KW 175/129

0-100 km/h in 9.50s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 223 km/h

Preis 30.500,00 €

Opel Insignia 2.0 CDTI

PS/KW 160/118

0-100 km/h in 9.60s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 218 km/h

Preis 29.755,00 €