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Vergleichstest Kleinwagen

STADTFLITZER


Kleinwagen sind die idealen Partner, wenn es mal eng wird. Der neue Ford Fiesta soll Mazda 2, Peugeot 207 und Seat Ibiza aber nicht nur in der City hinter sich lassen

Es gibt kaum ein Segment, in dem so viele Hersteller um die Gunst der Kunden kämpfen wie in dem der Kleinwagen. Der neue Ford Fiesta soll unter all den Rivalen einen der Spitzenplätze für den Kölner Autobauer erobern. Keine leichte Aufgabe, denn auch die anderen Hersteller haben ihre Hausaufgaben gemacht. Aber Ford ist vom Fiesta überzeugt und scheut keine Herausforderung. Mazda 2 1.3, Peugeot 207 95 VTi und Seat 1.4 16V heißen die Gegenspieler in diesem Test.

Karosserie

Nicht nur bei Fahrzeugen gehobener Preisklassen, sondern auch bei Kleinwagen spielt die Qualität der Materialien und vor allem die Verarbeitung eine wichtige Rolle. Und genau hier kann der neue Ford glänzen. Seine Karosserie vermittelt den steifsten Eindruck, und die Auswahl der Kunststoffe gefällt im modern gestylten Innenraum. Die drei Konkurrenten haben das Nachsehen. Seat Ibiza und Peugeot 207 sind weniger solide zusammengebaut. Beide knistern bei Unebenheiten im Armaturenträger und an den vorderen Aufhängungen. Und der Mazda kaschiert seine Hartplastikflächen nur wenig. Unterm Strich ist es der neue Fiesta,
der auch durch sein Innenraumdesign den wertigsten Eindruck hinterlässt.

Beim Raumangebot bietet der Mazda 2 seinen Fondpassagieren die besten Platzverhältnisse. Fahrer und Beifahrer müssen sich allerdings mit weniger Platz in der Breite und der Höhe im Vergleich zur Konkurrenz begnügen. Hier ist der Peugeot der Kleinwagen mit dem großzügigsten Raumangebot. Im kleinen Franzosen fühlen sich selbst Sitzriesen gut aufgehoben. Er vermittelt fast das Größenverhältnis einiger Kompaktklässler. Im Ford und auch im Seat sind die Sitze hin­gegen näher an den Türen platziert. Dadurch fällt die Bewegungsfreiheit zur Seite etwas geringer aus. Dennoch fühlen sich auch hier Groß und Klein sowie Dick und Dünn wohl.

Kleinwagen müssen aber nicht nur ihre Insassen gut unterbringen, sondern auch deren Gepäck. Kleinere und größere Anschaffungen verstaut der Fiesta dank seines großen Ladeabteils am besten. Wie beim Peugeot 207 und beim Mazda 2 lässt sich auch im Fiesta die Rückbank asymmetrisch umlegen und ermöglicht so ein ordentliches Maß an Variabilität. Der Seat hingegen verfügt serienmäßig nur über eine im ganzen vorklappbare hintere Lehne und Fläche. Die praktischere geteilte Lösung kostet beim Spanier 150 Euro extra.

Dieses Manko überspielt der Ibiza aber gekonnt mit einer umfangreichen Sicherheitsausstattung. Zwar kostet auch bei ihm Xenonlicht mit integriertem Kurvenlicht 800 Euro zusätzlich, aber bei den anderen drei Herstellern sind diese nützlichen Extras gar nicht erhältlich. Zudem verfügt der Ibiza über eine Berganfahrhilfe ab Werk. Nicht zuletzt das verschafft ihm die nötigen Punkte, mit denen er das erste Kapitel vor dem Ford Fiesta für sich entscheidet.

KarosserieMax. PunkteFord Fiesta 1.4Seat Ibiza 1.4 16VMazda 2 1.3Peugeot 207 95 VTi
Raumangebot vorn10063646265
Raumangebot hinten10039394139
Übersichtlichkeit7041414040
Bedienung/ Funktion10084828282
Kofferraumvolumen10020181216
Variabilität10020132020
Zuladung/ Anhängelast8025303433
Sicherheit15065786549
Qualität/ Verarbeitung200139130130131
Kapitelbewertung1000496495486475
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Ford Fiesta 1.4

PS/KW 97/71

0-100 km/h in 11.20s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 175 km/h

Preis 14.000,00 €

Seat Ibiza 1.4 16V

PS/KW 86/63

0-100 km/h in 12.20s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 175 km/h

Preis 13.290,00 €

Mazda 2 1.3

PS/KW 86/63

0-100 km/h in 13.00s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 172 km/h

Preis 14.500,00 €

Peugeot 207 95 VTi

PS/KW 95/70

0-100 km/h in 11.40s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 185 km/h

Preis 13.900,00 €