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Vergleichstest Diesel-Limousinen

Prestige-Duell

Fahrkomfort

Wirklich entspanntes Reisen setzt jedoch voraus, dass man auf bequemen Sitzen ruht. Im Superb-Testwagen mit Elegance-Ausstattung sitzen Fahrer und Beifahrer auf gut konturierten, etwas straff ausgepolsterten Möbeln, die aus dem Audi-Teileregal stammen. Im Mercedes räkelt man sich auf hauseigenen Polstern, die zwar weniger Seitenhalt aufbringen, aber auf langen Etappen mit perfekter Unterstützung im Gesäß- und Lendenbereich glänzen. Überdies geht es im Innenraum des Schwaben leiser zu, obwohl auch der Superb dank Common-Rail-Einspritzung mit verhaltener Lautstärke operiert.

Als überlegen entpuppt sich der Abrollkomfort des Mercedes: Er gleitet geschmeidig und schluckfreudig über Querfugen und Kanaldeckel, nimmt Pflasterpassagen klaglos und bügelt Wellen in der Fahrbahn gekonnt aus. Dagegen rollt der Skoda schlichtweg härter ab, ohne jedoch seine Insassen ungebührlich zu behelligen.

FahrkomfortMax. PunkteSkoda Superb 2.0 TDIMercedes E 220 CDI
Sitzkomfort vorn150123130
Sitzkomfort hinten1008575
Ergonomie150110112
Innengeräusche503339
Geräuscheindruck1007578
Klimatisierung503443
Federung leer200128140
Federung beladen200133144
Kapitelbewertung1000721761
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Motor & Getriebe

Ungeachtet dessen, dass Vierzylinder-Diesel nur wenig Prestige bieten, erweisen sich beide Motoren als sehr harmonische Antriebe. Sie laufen dank Ausgleichswellen erstaunlich kultiviert und gefallen mit einer ausreichend spontanen, gleichmäßigen Leistungsentfaltung. Dabei wirkt der CDI eine Spur drehfreudiger als der TDI.

Außerdem legt sich die Mercedes-Maschine mit maximal 400 Nm Drehmoment ins Zeug, während der Skoda ein Maximum von 350 Nm aufbringt. Bei den Fahrleistungen liegen die zwei Probanden dicht auf: Aus dem Stand heraus tritt der E 220 flotter an, wird aber ab 140 km/h vom Superb überholt, bevor sich der Benz am Ende mit einer um fünf km/h höheren Endgeschwindigkeit durchsetzt. Deutlicher sind die Unterschiede im Verbrauch: Mit 6,4 Liter Diesel bleibt der Skoda exakt einen Liter unter dem Wert des Mercedes.

Auch bei den Getrieben verbucht der Tscheche einen Vorsprung. Seine Sechsgang-Box lässt sich knackig schalten, die Anschlüsse passen nahtlos. Die hakelige Schaltung in der E-Klasse operiert auf langen Wegen, und der Sprung zwischen zweitem und drittem Gang geriet etwas weit.

Motor und getriebeMax. PunkteSkoda Superb 2.0 TDIMercedes E 220 CDI
Beschleunigung200143145
Elastizität0--
Höchstgeschwindigkeit2009297
Getriebeabstufung1008068
Kraftentfaltung503335
Laufkultur1006469
Verbrauch250208195
Reichweite251820
Kapitelbewertung925638629
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Skoda Superb 2.0 TDI

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 9.20s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 222 km/h

Preis 27.090,00 €

Mercedes E 220 CDI

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 9.00s

Hinterrad, 6 Gang manuell

Spitze 227 km/h

Preis 41.055,00 €