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Sparsame Kompakte von Audi, Honda und VW

Audi A3 Sportback 1.9 TDIe | Honda Civic Hybrid | VW Golf Bluemotion
Die Umweltdiskussion zeigt Wirkung: Der neue VW Golf BlueMotion und der Audi A3 Sportback 1.9 TDI e wollen mit deutlich sparsamerer und schadstoffarmer Diesel-Technologie klimafreundlicher sein. Honda hält mit dem zukunftsweisenden Hybrid-Antrieb im Civic dagegen

Stetig steigende Kraftstoffpreise, aber vor allem der Klimaschutz zwingen zum Handeln. Das wissen auch die Automobilhersteller. So will man mit neuen Sparmodellen wie dem Audi A3 Sportback 1.9 TDI e und dem VW Golf BlueMotion den Umweltansprüchen gerecht werden. Bei Audi und VW beträgt der CO2-Ausstoß nach EU-Norm nur 119 Gramm pro gefahrenem Kilometer, der Honda Civic Hybrid gibt sogar nur 109 Gramm ab. Darüber hinaus sollen Verbräuche um 4,5 Liter möglich sein. Damit wird nicht nur die Umwelt weniger belastet, sondern auch das Portemonnaie.

Ein weiterer Kaufanreiz sind die Preise: Der A3 Sportback 1,9 TDI e kostet 23.500 Euro und ist gerade mal 150 Euro teurer als die herkömmliche Version. 21.375 Euro verlangt VW für den fünftürigen Golf BlueMotion, der damit moderate 325 Euro teurer ist als der Basis-TDI. Und die frisch ins Honda-Programm genommene Einstiegsversion des Civic Hybrid ist ab 22.950 Euro zu haben.

Karosserie

Honda bietet die zukunftsweisende Hybrid-Technologie ausschließlich in der viertürigen Stufenheck-Limousine an. Subjektiv gibt das Raumgefühl des Japaners keinen Anlass zur Klage. Beim genauen Nachmessen entpuppt er sich freilich als kleiner als Audi und VW, obwohl er im Fond den meisten Platz für die Knie bietet. Aber auch der A3 Sportback muss sich dem geräumigen Golf geschlagen geben, der vorne wie hinten den luftigsten Eindruck hinterlässt.

Einschränkungen gibts für den Besitzer eines Civic Hybrid auch bei der Variabilität: Die Rückbank lässt sich nicht umklappen, weil dort die Batterie und Steuerelektronik für den Hybridantrieb platziert wurde. Zudem darf der umweltfreundliche Japaner nicht mit einem Anhänger gefahren werden.

Unterschiede zeigen sich auch bei der Bedienung. Während bei den Modellen aus dem VW-Konzern alles griffgünstig zur Hand liegt, verlangt das futuristische Zwei-Etagen-Cockpit im Honda eine Eingewöhnungszeit. Die Sicherheitsausstattung lässt ebenfalls noch Wünsche offen. Zwar hat der Japaner mit sechs Airbags und ESP (Honda nennt es VSA) alles Wesentliche an Bord. Wer aber Xenon-Scheinwerfer, Tagfahrlicht oder eine Reifendruck-Kontrolle haben möchte, geht leer aus. Hier ist Spielraum für Verbesserungen.

karosserie
  Max.
Punkte
Audi A3 Sportback 1.9 TDIe VW Golf Bluemotion
Raumangebot vorn 1006470
Raumangebot hinten 1005156
Übersichtlichkeit 703737
Bedienung/ Funktion 1008890
Kofferraumvolumen 1003030
Variabilität 1002828
Zuladung/ Anhängelast 803340
Sicherheit 1508887
Qualität/ Verarbeitung 200185182
Kapitelbewertung 1000604620
 

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