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Scharf gemacht: Mini gegen Fiat Grande Punto

Scharf gemacht

Bei Mini John Cooper Works und Grande Punto Abarth esseesse stehen die Zeichen auf Sport. Die beiden Kraftzwerge gehen mit einer Leistung von 211 und 180 PS ins Rennen. Wir klären die Positionen

Fiat hat seine traditionsreiche Rennsportfirma Abarth wieder ins Leben gerufen. Die Marke mit dem Skorpion im Wappen fuhr, die Älteren werden sich erinnern, auf Basis von getunten Fiats vor allem in den 60er Jahren viele Klassensiege auf den Rennstrecken und Rallye-Pisten Europas ein. Darüber hinaus war man – rund um Firmengründer Carlo Abarth – renommierter Spezialist für getunte Straßenfahrzeuge. An diesen Ruhm möchte man mit einer Reihe von sportlichen Modellen wieder anknüpfen.

Erster auf der Renaissance-Welle ist der Grande Punto Abarth. Sein 1,4-Liter-Turbomotor produziert 155 PS. Sollte das nicht reichen, steht das 180 PS starke Leistungs-Kit mit der Bezeichnung „esseesse“ (steht für Super Sport) noch bereit. Darin enthalten ist unter anderem ein 18-Zoll-Fahrwerk mit stärkerer Bremsanlage und rundum gelochten Bremsscheiben.

Bei Mini ist der John Cooper Works in der zweiten Generation vom Nachrüstsatz zur Serienversion gereift. Aber immer noch wird das Gesamtpaket von Mike Cooper (Sohn des legendären Mini-Tuners John Cooper) entwickelt und bietet nun stramme 211 PS. An Leistung mangelt es den beiden Kraftzwergen also nicht. Jetzt müssen sie zeigen, was in ihnen steckt.

Karosserie

Mit imposanten 17-Zoll- (Mini), beziehungsweise 18-Zoll-Rädern (Punto), dezentem Spoilerwerk und Doppelrohr-Auspuffanlagen machen beide schon im Stand optisch was her. Beim Entern der Türen zeigt sich jedoch schnell, dass der kleiner geschnittene Mini beim Raumangebot nichts gegen den Punto ausrichten kann. Dieser glänzt – vorne und vor allem hinten – mit viel Bewegungsfreiheit. Und auf der Rückbank lässt es sich sogar auf längeren Touren gut aushalten, während der Mini hier allenfalls Kleinkindern gerecht wird. Klein ist auch das Gepäckabteil, das mit nur 160 Litern schnell an seine Grenzen stößt. Zumindest lässt sich die Rückbank geteilt umklappen. Dann stehen immerhin 680 Liter bereit (Punto: 275 bis 1030 Liter).

Jedoch ist der Anglo-Bayer beim Einparken etwas übersichtlicher und hat unter anderem mit serienmäßigen Notlaufreifen und Reifenpannenanzeige sowie optionalen Xenon-Scheinwerfern die umfassendere Sicherheitsausstattung. Leider kosten auch die Nebelscheinwerfer extra. Der Mini entschädigt mit einer höheren Verarbeitungsqualität, was aber den Etappensieg des Punto nicht vereiteln kann.

KarosserieMax. PunkteMini John Cooper WorksFiat Grande Punto Abarth esseesse
Raumangebot vorn1005564
Raumangebot hinten1002544
Übersichtlichkeit704642
Bedienung/ Funktion1007580
Kofferraumvolumen100118
Variabilität1001515
Zuladung/ Anhängelast801719
Sicherheit1508168
Qualität/ Verarbeitung200140131
Kapitelbewertung1000455481
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Mini John Cooper Works

PS/KW 211/155

0-100 km/h in 6.40s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 238 km/h

Preis 27.700,00 €

Fiat Grande Punto Abarth esseesse

PS/KW 179/132

0-100 km/h in 7.30s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 215 km/h

Preis 23.400,00 €