Roadster: SLK, TT & Z4 im Vergleichstest

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Audi TT Roadster
Audi TT Roadster 3.2 quattro

Der Audi TT Roadster hat ein absolut sicheres Fahrverhalten, die Traktion ist beeindruckend

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

Kein Wunder, denn der Ingolstädter setzt auf permanenten Allradantrieb

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

Knackiges Heck mit zwei Endrohren

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

Ein Knopfdruck genügt …

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

… und im Nu ist die Stoffmütze übergezogen …

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

… Selbstverständlich vollautomatisch.

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

Bei geschlossenem Verdeck sind Windgeräusche und der Klang des rauen Sechszylinders im Cockpit stets präsent

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

Schnittige Xenonscheinwerfer und ein großer, schwarzer Lufteinlass prägen die Front des TT Roadster

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

Die Verarbeitung im Audi ist hervorragend, die Ledersitze sind bequem und sportlich zugleich

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

Sport und Luxus paaren sich im Audi-Cockpit

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

Im TT sitzt alles dort, wo man es vermutet, die Bedienung geschieht intuitiv

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

Unter die Heckklappe des TT passt ausreichend Gepäck für zwei Personen

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

Dezent: Die 17-Zöller wirken beinahe filigran in den TT-Radhäusern

Audi TT Roadster
Audi TT Roadster

Der Sechszylinder klingt kernig und schiebt den TT mit seinen 250 PS gut an

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Die Lenkung des Z4 gibt viel Rückmeldung

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Das Fahrwerk ist sportlich ausgelegt

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Heckschwenk: Im Grenzbereich neigt der BMW zum Übersteuern

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Anders als bei Mercedes SLK und Audi TT sitzt der Z4-Fahrer sehr weit hinten

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Auch im Z4 funktioniert der Verdeckmechanismus vollautomatisch

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

In 16 Sekunden ist der Kopf wieder vor Sonne und Regen geschützt

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Original Roadster: lange Haube, kurzes Heck

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Gewölbte Motorhaube mit großen Lufteinlässen in traditioneller Nierenform

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Dunkler Innenraum mit Leder und Klavierlack

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Fahrmaschine: Kleines Lenkrad, kurzer Schaltknüppel, tiefe Sitzposition

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Per Knopfdruck wird der Dreiliter-Sechszylinder aus dem Schlaf geweckt

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Mit geöffnetem Dach verringert sich das Kofferraumvolumen des Z4 um 20 auf 240 Liter

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Innenbelüftete Scheibenbremsen vorne, gut für 35,8 Meter Bremsweg (warm) aus 100 km/h

BMW Z4 3.0si Roadster
BMW Z4 3.0si Roadster

Der 3.0si ist drehfreudig und beschleunigt den Z4 in 6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

Die neue Direktlenkung (315 Euro Aufpreis) sorgt für mehr Fahrfreude

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

Ein zu weites Ausscheren des Hecks bremst die Elektronik wieder ein …

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

… denn das ESP ist nicht vollständig abschaltbar

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

Nur ein leichter Druck mit dem Finger …

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

… schon erhebt sich aus dem Kofferraum ein chaotisch angeordnetes Gebilde aus Blech, Glas und Plastik …

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

… das sich über die Köpfe der Insassen stülpt …

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

… und sich zu einem geordneten Ganzen zusammenfügt, als wäre nichts gewesen – in 22 Sekunden.

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

Die angedeutete Formel-1-Schnauze und der zweiteilige Frontspoiler prägen zusammen mit dem extragroßen Stern die Front des SLK

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

Sportliche Ledersitze mit Nackenbelüftung

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

Handliches Dreispeichenlenkrad im SLK-Kommandostand

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

In der Mittelkonsole sitzen der Navibildschirm und viele Knöpfe für Sitzheizung und Hinterkopfbelüftung

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

Ist das Dach geschlossen, schluckt der Benz 300 Liter Volumen, ohne Blech überm Kopf sind es nur noch 208

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

Gelochte, innenbelüftete Scheibenbremsen an der SLK Vorderachse

Mercedes SLK 350
Mercedes SLK 350

Der V6-Zylinder ist auf 305 PS erstarkt. Mit dem Plus an Kraft nimmt er den beiden Konkurrenten über eine halbe Sekunde beim Sprint auf 100 km/h ab

Mercedes hat den SLK für die Sommersaison fit gemacht. Mit deutlich geschärftem Profil soll der SLK 350 den Audi TT Roadster 3.2 quattro und den BMW Z4 3.0si Roadster in den Schatten stellen

Roadster fahren heißt offen fahren. Das Verdeck ist dabei eigentlich Nebensache. Dennoch ist der Klappdachstar Mercedes SLK äußerst beliebt, vor allem wegen seines praktischen, unter allen Bedingungen wetterfesten Dachs. Jetzt hat Mercedes nachgelegt, mehr denn je zielt der SLK in Richtung Sport. Vor allem der SLK 350 mit Sportmotor soll den Sechszylindermodellen Audi TT Roadster 3.2 quattro und BMW Z4 3.0si Roadster einheizen.

Karosserie

Dass ein Roadster nur Platz für zwei Personen bietet, liegt in der Natur der Sache. Dass er dabei auch eng sein muss, stimmt indes nicht. Vor allem der Audi zeigt sich hier recht großzügig – er bietet Frischluftfans viel Bewegungsfreiheit. Mercedes und BMW sind schmaler geschnitten, sie lassen Fahrer und Beifahrer dichter an die Türen rücken. Dafür können selbst sehr großgewachsene Passagiere ihre langen Beine lässig in den tiefen Fußraum des Mercedes strecken.
Bei der Kopffreiheit herrscht Gleichstand – zumindest mit geöffnetem Verdeck. Geschlossen bleibt unter der hoch aufbauenden Stoffhaube des Z4 ein Hauch mehr Luft über dem Scheitel des Fahrers, als es unter der feinen Kapuze des TT und dem Variodach des SLK der Fall ist. Auch sonst wirkt der BMW nicht zu eng. Er sitzt wie ein feiner Maßanzug und integriert seinen Piloten tief auf dem Bodenblech kurz vor der Hinterachse ins Fahrzeug – genau so sollte sich ein Roadster anfühlen.
Nur die Übersichtlichkeit könnte besser sein. Denn der Blick über die unendlich wirkende Motorhaube lässt das wirkliche Ende des Vorderwagens nur erahnen. Das trifft auch auf den rundlichen Vorbau des TT zu. Der SLK kann hier ebenfalls nicht glänzen. Erst der Blick zurück bringt ihm dank der kleinen hinteren Dreiecksfenster und der großen Heckscheibe Vorteile beim rückwärtigen Einparken. In Audi und BMW verbauen breite Stoffbahnen die Sicht über die Schulter. Ein Grund mehr, möglichst oft offen zu fahren.
Während die beiden Bayern TT und Z4 auch bei versenkter Stoffmütze nahezu uneingeschränkten Zugang zum Gepäckabteil freigeben, legt sich beim Mercedes das Dach über Koffer und Taschen. Wer also den Weg zum Ziel macht und offen in den Urlaub fährt, hat nichts vom volumenmäßig größten Gepäckabteil des Schwaben. Im Cabrio-Modus stehen lediglich 208 Liter Platz für Reiseutensilien zur Verfügung, die zudem sehr eingeschränkt zugänglich sind.
Sicherheit genießt auch bei Roadstern einen hohen Stellenwert. Audi offeriert hier bereits ab Werk ein umfangreiches Repertoire an Vorsorge. Mercedes und BMW sorgen ebenfalls für eine sichere Fahrt, lassen sich jedoch Details, zum Beispiel das Xenonlicht, extra bezahlen. Auch bei der Verarbeitung liegen die Unterschiede im Detail. Sicher ist der Z4 sehr solide zusammengebaut, im Vergleich zum Audi fallen jedoch die unlackierten Flächen des inneren Kofferraumdeckels unangenehm auf. Auch der Mercedes erreicht nicht die hohe Materialgüte des TT, obwohl er durch das aktuelle Facelift gewonnen hat.



KarosserieMax. PunkteBMW Z4 3.0si RoadsterAudi TT Roadster 3.2 quattroMercedes SLK 350
Raumangebot vorn100677069
Raumangebot hinten100   
Übersichtlichkeit70414548
Bedienung/ Funktion100778181
Kofferraumvolumen100131218
Variabilität100  5
Zuladung/ Anhängelast80769
Sicherheit150828873
Qualität/ Verarbeitung200172180177
Kapitelbewertung1000459482480

Fahrkomfort

Komfort und Roadster passten zumindest früher nicht unbedingt zusammen – offen fahren verlangte Nehmerqualitäten. Zum Glück ändern sich die Zeiten. Bei längerer Tour ist nur im BMW noch ein Hauch der guten alten Zeit zu spüren. Der BMW teilt den Passagieren grobe Straßenoberflächen ungefilterter mit als seine Konkurrenten. Während der Mercedes schon zahlreiche Unebenheiten, die den BMW ins Stolpern bringen, ausbügelt, zeigt vor allem der Audi ein hohes Maß an Federungskomfort. Natürlich profitiert man hier vom aufpreispflichtigen magnetic ride-Fahrwerk (1230 Euro). Je nach persönlichen Vorlieben verrichten die Dämpfer entweder mit sportlicher oder eher komfortabler Note ihren Dienst sehr souverän. Leise ist der TT dagegen nicht. Bei geschlossenem Dach gesellen sich zu den Windgeräuschen die stets präsenten Motorgeräusche des rauen Sechszylinders. Da spielt vor allem der seidenweiche Reihensechszylinder des Z4 eine ganz andere, wohltuendere Melodie. Zudem zerrt der Wind nur sehr mäßig an der Stoffhaut des BMW. Wer noch mehr Ruhe braucht, sucht Zuflucht im SLK. Sein Variodach schirmt die Besatzung am besten von störenden Umwelteinflüssen ab. Ähnlich behaglich fühlt man sich im offenen Mercedes. Die hohe Gürtellinie und das leicht zu montierende transparente Windschott (303 Euro) lassen den Wind nur sehr sanft durchs Innere des Schwaben wehen, was auch auf den offenen TT zutrifft. Allerdings genügt hier ein Tastendruck, und das serienmäßige Windschott erhebt sich elektrisch hinter den Überrollbügeln – im Gegensatz zu der manuellen Montage im SLK. Doch wir reden hier über Roadster. Da sind sanfte Lüftchen nicht gefragt. Wer sich den Fahrtwind-Böen deutlich intensiver aussetzen möchte, dem bleibt keine andere Wahl, als im Z4 Platz zu nehmen. Nur er verdient des Prädikat klassischer Roadster uneingeschränkt, er macht keine Kompromisse. Ein Windschott lässt sich zwar auch bei ihm zwischen die beiden Überrollbügel einklinken, aber wer stilsicher unterwegs sein will, verzichtet gleich darauf.

FahrkomfortMax. PunkteBMW Z4 3.0si RoadsterAudi TT Roadster 3.2 quattroMercedes SLK 350
Sitzkomfort vorn150102108105
Sitzkomfort hinten100   
Ergonomie150117124120
Innengeräusche5016831
Geräuscheindruck100797786
Klimatisierung50343441
Federung leer200110119115
Federung beladen200110119115
Kapitelbewertung1000568589613

Motor und Getriebe

Kaum ein Motor verfügt über einen eigenen Namen. Doch beim neuen SLK 350 ist das anders. Die vollständige Typenbezeichnung lautet: SLK 350 Sportmotor. Und treffender kann man diesen aggressiven V6 kaum beschreiben. Im Vergleich zum Vorgänger leistet der neue 3,5-Liter-V6 zusätzliche 33 PS und liefert zehn Newtonmeter mehr Drehmoment. Neue Kolben, eine höhere Verdichtung, ein einstufiges Saugrohr, eine veränderte Nockenwelle und weitere tiefgreifende Maßnahmen machen diese Leistungssteigerung möglich. Und schon der erste Tritt aufs Gaspedal macht klar: Der SLK 350 ist ein rassiger Sportwagen. Kaum sorgt die Kupplung für vollständigen Kraftschluss, schießt der SLK nach vorn. Selbst die lange Getriebeübersetzung hindert ihn nicht daran, seine Konkurrenten stehen zu lassen. Dabei reagiert der Motor sehr bissig auf jeden Gasstoß des Fahrers. Verzögertes Ansprechen? Fehlanzeige. Während der Vorgänger noch seine Bestimmung im satten Druck von unten suchte, liebt der Neue die Drehzahlen – je höher, desto besser. Bei der Laufkultur muss er sich allerdings dem bekannt seidenweichen und dennoch mit sattem Bass losbrüllenden BMW-Reihensechszylinder geschlagen geben. Auch er hängt so gierig am Gas, dass man es kaum abwarten kann, den 265 PS starken Dreiliter-Sechszylinder in jedem Gang an seine Drehzahlgrenze zu treiben. Zudem glänzt das bayrische Motorenwerk mit einem günstigen Durchschnittsverbrauch von 9,5 Litern auf 100 Kilometern. Mercedes und Audi schaffen es nicht, die Zehn-Liter-Marke zu unterbieten.
Dem nur 250 PS starken Audi sieht man es gern nach. Er schleppt das höchste Gewicht mit sich herum und muss, will er den BMW und vor allem den Mercedes nicht aus den Augen verlieren, den laut tosenden Sechszylinder in VR-Bauweise über das sehr kurz übersetzte Sechsganggetriebe stets am Limit bewegen.
Kapitelsieger ist verdient der neue Mercedes SLK 350 mit seinem Sportmotor, der nicht nur äußerst souverän Leistung produziert, sondern sie zudem über ein exakt zu schaltendes, fein abgestimmtes manuelles Sechsganggetriebe an die Hinterachse weiterleitet.

Motor und GetriebeMax. PunkteBMW Z4 3.0si RoadsterAudi TT Roadster 3.2 quattroMercedes SLK 350
Beschleunigung150175175181
Elastizität100   
Höchstgeschwindigkeit150120120120
Getriebeabstufung100858385
Kraftentfaltung50424145
Laufkultur100827880
Verbrauch325169163160
Reichweite2591012
Kapitelbewertung1000682670683

Fahrdynamik

Frontmotor und Heckantrieb gehören bei Roadstern zum guten Ton. Ausnahmen sind zulässig, solange es sich – wie beim Audi TT – um einen Allradantrieb handelt. Die Traktionsvorteile besonders auf nasser Strecke bringen dem TT ein sattes Punktepolster. Auf trockener Strecke fehlt dem Audi aber die notwendige bedingungslose Gehorsamkeit, mit der sich der BMW seinem Fahrer unterwirft.
Den Vorsprung, den sich der brachial anschiebende Mercedes auf der Geraden erkämpft, nimmt ihm der schwächere BMW in kurvigen Passagen wieder ab. Mehr Rückmeldung als der Z4 bietet keiner. Wer sich allerdings bei ausgeschaltetem DSC (ESP) in den Grenzbereich vortastet, sollte über ausreichend Erfahrung mit plötzlich übersteuernden Hecktrieblern verfügen. Auch der Mercedes ist unverkennbar ein über die Hinterachse angetriebener Roadster, zeigt aber einen breiteren und weicheren Übergang ins Übersteuern. Zudem lässt sich sein ESP nicht vollständig abschalten. Ein zu weites Ausscheren des Hecks bremst die Elektronik energisch ein, allerdings deutlich sensibler als noch vor dem Facelift. Eine spürbare Verbesserung der Agilität bringt die neue, im Testwagen arbeitende Direktlenkung (315 Euro). Ihre variable Übersetzung sorgt für geringere Lenkwinkel, wodurch exaktere Lenkmanöver und damit verbundene präzisere Übergänge in Wechselkurven möglich sind. Resultat: mehr Gefühl für die Vorderräder, Ruhe im Fahrwerk, weniger Eingriffe des ESP.
Auf dem trockenen Handlingparcours kann der Audi seinen quattro-Antrieb gegen die beiden Hecktriebler nicht in schnellere Zeiten umsetzen. Er überzeugt vielmehr mit seinem absolut sicheren Fahrverhalten. Selbst bei ausgeschaltetem ESP bringt den TT so schnell nichts aus der Ruhe. Übermütig vom Fahrer angefahrene Kurven quittiert er mit einem sicheren Schieben über die Vorderräder. Gefühlvoll eingelenkt, ist der Fahrzustand in der Kurve mit neutral passend zu beschreiben. Souverän und konstant zeigen sich die Bremsen des Audi TT – ebenso die vor allem im kalten Zustand exzellenten Stopper des SLK. Die BMW-Anlage benötigt warmgefahrene Bremsen, um Bestleistungen zu bringen. Die demonstriert der Münchner dann aber eindrucksvoll mit Bremswegen von unter 36 Metern aus Tempo 100.
Dennoch geht dieses Kapitel an den Audi TT 3.2 quattro. Er spielt seine neutrale Auslegung und den Traktionsvorteil beim Wedeln um die Pylonen gekonnt aus.


FahrdynamikMax. PunkteBMW Z4 3.0si RoadsterAudi TT Roadster 3.2 quattroMercedes SLK 350
Handling150918992
Slalom100667265
Lenkung100848383
Geradeauslauf50384442
Bremsdosierung30212020
Bremsweg kalt150768891
Bremsweg warm150928382
Traktion100418641
Fahrsicherheit150119127125
Wendekreis20221518
Kapitelbewertung1000650707659

Umwelt und Kosten

So stark sich der Mercedes in Szene setzt, so selbstbewusst tritt er auch beim Grundpreis auf – was wegen der Mehrleistung und des aufwendigen Variodachs gerechtfertigt erscheint. Audi und BMW sind unterm Strich günstiger. Die Unterschiede zwischen den beiden sind so gering, dass der günstige Basispreis des Z4 durch die besseren Garantiebedingungen des Audi wieder ausgeglichen wird. Dass der BMW am Ende mit einem Zähler die Wertung für sich entscheidet, verdankt er seinen niedrigeren Kraftstoffkosten und den besseren Emissionswerten.

Kosten/UmweltMax. PunkteBMW Z4 3.0si RoadsterAudi TT Roadster 3.2 quattroMercedes SLK 350
Bewerteter Preis675137132123
Wertverlust50161513
Ausstattung25191918
Multimedia50   
Garantie/Gewährleistung50202827
Werkstattkosten20141412
Steuer10888
Versicherung40313132
Kraftstoff55303233
Emissionswerte25848288
Kapitelbewertung1000359361354

Fazit

Das geschärfte Profil des Mercedes SLK 350 reicht nicht, um den Audi TT Roadster 3.2 quattro vom Thron zu stoßen. Allerdings ist ihm der SLK dichter auf den Fersen als zuvor. Insbesondere der rassige V6 des Mercedes dürfte viele Roadster-Fans ins Mercedes-Lager locken. Dass der Audi dennoch siegt, liegt vor allem an seinen guten Allroundqualitäten und nicht zuletzt an seinem Allradantrieb. Wer ungefiltertes Roadster-Feeling sucht, landet beim BMW Z4 3.0si: lange Haube, kurzes Heck, lebhafter Hinterradantrieb und ein traumhafter Reihensechszylinder.

Gesamtbewertung

 Max. PunkteBMW Z4 3.0si RoadsterAudi TT Roadster 3.2 quattroMercedes SLK 350
Summe5000543628092789
Platzierung 123