Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

Opel Insignia 2.0 CDTI - VW Passat CC 2.0 TDI

Mittelklasse: Opel Insignia gegen VW Passat

Fahrkomfort

Opel hat sich viel Mühe mit den Insignia-Sitzen gegeben. Es gibt sie in vielen Ausführungen, von denen die meisten als besonders rückenfreundlich ausgezeichnet wurden. Auf Anhieb stört manchen vielleicht die harte Polsterung der Lehne, doch auch nach langen Sitzungen erweist diese sich nicht als übertrieben.

Aber Fahrer und Beifahrer sitzen im Passat CC noch einmal besser auf großen, gut konturierten Polstern, die nirgendwo drücken, sondern wie maßgeschneidert sind. Nur die tief unten am Sitz angebrachten Tasten für die optionale Sitzbelüftung passen nicht ins Bild vom rundum gelungenen Mobiliar. Der Fondeinstieg in den CC ist vor allem für ältere oder füllige Personen beschwerlicher als beim Insignia. Doch die Mühe lohnt, denn hinten im VW sitzt es sich besser als im Opel, der weniger Schenkelauflage bietet.

Starten Sie jetzt die virtuelle Verbrecherjagd mit dem Polizei Foto-Quiz:
» Welche skurrilen Streifenwagen passen zueinander? Finden Sie es heraus!

Beide Testwagen waren mit aufpreispflichtigen Adaptiv-Fahrwerken ausgerüstet (Opel: 930 Euro, VW: 1045 Euro). Beide Systeme machen ihre Sache gut, das des Passat CC ist unterm Strich aber komfortabler, weil es im Komfort-Modus sanfter abrollt als das des Opel. Nur in ganz tiefe Löcher poltert das Wolfsburger Coupé etwas derber als der Rüsselsheimer Konkurrent.

Dass unter den Motorhauben Dieseltriebwerke arbeiten, bleibt den Ohren nicht verborgen. Im Kaltstart-Leerlauf sind beide wahrlich keine Pferdeflüsterer, wobei der VW noch knurriger grummelt als der Opel. Doch in Fahrt wandelt sich das Bild: Jetzt läuft die Passat- Maschine leiser als die des Opel, in dem man subjektiv und objektiv lauter unterwegs ist – auch wegen leicht höherer Wind- und Abrollgeräusche.

FahrkomfortMax. PunkteOpel Insignia 2.0 CDTIVW Passat CC 2.0 TDI
Sitzkomfort vorn150112120
Sitzkomfort hinten1006572
Ergonomie150115115
Innengeräusche503234
Geräuscheindruck1007276
Klimatisierung503835
Federung leer200136140
Federung beladen200134136
Kapitelbewertung1000704728
Bewertung aller Fahrzeuge ansehen

Motor & Getriebe

Mit seinen 160 PS ist der Insignia dem 140 PS starken Passat CC nicht nur auf dem Papier überlegen. 218 statt 210 km/h Spitze und die bessere Beschleunigung (0 bis 100 km/h in 9,2 statt 10,3 Sekunden) bringen ihm massenweise Punkte. Doch der Passat, der in diesem Test mit dem 2150 Euro teuren Doppelkupplungsgetriebe (DSG) antrat, hält mit gleichförmigerer Leistungsentfaltung, besserer Drehfreude und auch mehr Laufkultur dagegen.

Schaltbarkeit und Abstufung seines DSG gefallen zudem besser als die der manuellen Opel-Box, doch die Stunde des Insignia schlägt beim Testverbrauch: 0,4 Liter weniger auf 100 km und über 1000 Kilometer Reichweite bringen ihm mit den besseren Fahrleistungen den Kapitelsieg.

Motor und getriebeMax. PunkteOpel Insignia 2.0 CDTIVW Passat CC 2.0 TDI
Beschleunigung15010799
Elastizität100--
Höchstgeschwindigkeit1506660
Getriebeabstufung1007881
Kraftentfaltung503435
Laufkultur1006266
Verbrauch325251243
Reichweite252019
Kapitelbewertung1000618603
Bewertung aller Fahrzeuge ansehen

Inhaltsübersicht

Autos im Test

Opel Insignia 2.0 CDTI

PS/KW 160/118

0-100 km/h in 9.20s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 218 km/h

Preis 30.255,00 €

VW Passat CC 2.0 TDI

PS/KW 140/103

0-100 km/h in 10.30s

Vorderrad, 6-Gang-Doppelkupplung

Spitze 210 km/h

Preis 33.150,00 €