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Minivans von Nissan, Renault, Opel

Familienausflug

Fahrdynamik

Sportlich ambitionierte Entscheider in der Familie sollten den Nissan in die engere Wahl einbeziehen. Dank seiner straffen, aber nicht zu harten Abstimmung vermittelt er den meisten Fahrspaß. Die Leichtigkeit, mit der der Note den Handling-Testparcours umrundet, ist in diesem Vergleich beispielhaft. Tempoüberschuss in Kurven baut er sanft untersteuernd und gut kontrollierbar ab, allzu viel fahrerischer Übermut wird vom serienmäßigen ESP sanft abgefangen. Die elektrisch unterstützte Servolenkung des Note spricht für diese Fahrzeugklasse überraschend direkt an, wünschenswert wäre aber etwas mehr Rückmeldung. Gefühlvoller könnte auch die ebenfalls elektrische Lenkung des Renault arbeiten, die dem Fahrer ein nur ausreichendes Fahrbahngefühl vermittelt, dafür aber die geringsten Lenkwinkel aufweist. Bei schnellen Wechselkurven dreht das Modus-Heck beim Gaslupfen zwar kräftig in die Kurve ein, ein Zurücknehmen des Lenkeinschlags und der sanft einsetzende elektronische ESP-Schutzengel bringen den Renault jedoch stets wieder mühelos auf den geplanten Kurs zurück. Beim Meriva begrenzt das ESP übermütigen Gaseinsatz schon relativ früh und wenig feinfühlig. Hinzu kommt, dass der zäh ansprechende Motor keine schnelleren Handlingzeiten erlaubt. Abrupte Richtungswechsel quittiert der Opel mit ausgeprägten Wankbewegungen, die nur vom Renault übertroffen werden. Dennoch kann dem Rüsselsheimer ein sicheres Fahrverhalten attestiert werden. Zudem liefert der Opel mit kalter Bremse (35,9 Meter) die besten Verzögerungswerte. Konstanter zeigen sich nur die Bremsen im Nissan, die das Auto im aufgewärmten Zustand bereits nach knapp 36 Metern zum Stillstand bringen, während der Renault für diese Disziplin immerhin gut zwei Meter mehr benötigt.

FahrdynamikMax. PunkteNissan Note 1.6Opel Meriva 1.6 TwinportRenault Modus 1.6 16V
Handling150744663
Slalom100553844
Lenkung100565855
Geradeauslauf50363537
Bremsdosierung25182018
Bremsweg kalt150127131109
Bremsweg warm150129113106
Traktion100556057
Fahrsicherheit1501209585
Wendekreis25131516
Kapitelbewertung1000683611590
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Umwelt & Kosten

Exakt 17040 Euro verlangt Nissan für den Note mit dem 110-PS-Motor in der acenta-Ausführung auf den ersten Blick ein stolzer Preis, den selbst der Meriva um fast 1600 Euro unterbietet, während der deutsche Renault-Händler für den Modus 1.6 16V gar nur 14800 Euro haben will. Ausstattungsbereinigt sieht die Sache allerdings deutlich anders aus: Klimaanlage, Radio mit CD-Player oder auch elektrische Fensterheber besitzt der Japaner im Gegensatz zu seinem deutschen Konkurrenten nämlich serienmäßig. In der Basisversion bietet der Rüsselsheimer wirklich arg wenig. Der Franzose entpuppt sich als das preiswerteste Angebot und erfreut seinen Besitzer zudem mit dem geringsten Wertverlust und einer unbegrenzten Mobilitätsgarantie. Die bietet allerdings auch Nissan für den Note neben einer dreijährigen Garantie auf die Technik und den Lack und zieht in diesem Kapitel mit dem Renault gleich. Für den Meriva sind diese beiden Garantien jeweils auf zwei Jahre begrenzt.

Kosten / umweltMax. PunkteNissan Note 1.6Opel Meriva 1.6 TwinportRenault Modus 1.6 16V
Bewerteter Preis675380384386
Wertverlust50778081
Ausstattung25484445
Multimedia50---
Garantie/Gewährleistung50331927
Werkstattkosten20403938
Steuer10454545
Versicherung40434344
Kraftstoff55333333
Emissionswerte25858482
Kapitelbewertung1000784771781
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Nissan Note 1.6

PS/KW 110/81

0-100 km/h in 10.20s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 183 km/h

Preis 17.040,00 €

Opel Meriva 1.6 Twinport

PS/KW 105/77

0-100 km/h in 12.60s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 181 km/h

Preis 15.445,00 €

Renault Modus 1.6 16V

PS/KW 111/82

0-100 km/h in 10.70s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 188 km/h

Preis 14.800,00 €