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Hyundai ix35, Audi Q5 und Skoda Yeti

Neuer Hyundai ix35 gegen Audi Q5 und Skoda Yeti

Audi Q5 2.0 TDI quattro | Hyundai ix35 2.0 CRDi 4WD | Skoda Yeti 2.0 TDI 4x4

Fahrkomfort

Die bequemen, elektrisch einstellbaren Sportsitze im Audi Q5 gibt es leider nicht serienmäßig, 830 Euro sind dafür mindestens fällig. Der gebotene Komfort rechtfertigt diese Ausgabe aber. Auch im Fond genießen die Q5-Insassen angenehm straffe Polster und einstellbare Lehnen.

Das Gestühl im Skoda bietet vor allem in der zweiten Reihe nur kurze Sitzfl ächen und -lehnen, insgesamt aber einen ansprechenden Sitzkomfort. Härter gepolstert und mit zu wenig Seitenhalt im Schulterbereich ausgestattet sind die großen Ledersitze (Serie ab Premium) des Hyundai. Die ix35-Mitfahrer freuen sich dafür über die schnell ansprechende, serienmäßige Sitzheizung – vorn wie hinten.

Deren Bedientasten für die Fondpassagiere sind ergonomisch günstig in die Türgriffe integriert. Die Zwei-Zonen-Klimaautomatik gehört zum Serienumfang. Auch der Geräuschkomfort im Koreaner gefällt und orientiert sich an dem des noch leiseren Audi.

Der sportlich-agile Skoda verlangt beim Federungskomfort Nehmerqualitäten von den Insassen. Die straffe Grundabstimmung wirkt erst bei Beladung harmonischer. Der Yeti verursacht außerdem laute Abrollgeräusche.

Ganz anders der Audi: Sein Fahrwerk spricht sensibel auf Unebenheiten an, kann nur kurze Stöße nicht so souverän wegstecken. Große Dämpfungsreserven, leises Abrollen und nicht vorhandene Fahrwerksgeräusche runden den guten Eindruck ab. Mit Beladung kommt es an der Hinterachse aber zu störenden Vertikalbewegungen im Aufbau.

Diese müssen auch die Hyundai- Insassen verdauen. Beladen wirkt die Hinterachse nahezu überfordert. Mit zwei Personen besetzt, erfreut der ix35 auf Bodenwellen oder bei Schlaglöchern mit hohem Absorptionsvermögen. Die große Sensibilität des Audi in puncto Ansprechverhalten erreicht der Koreaner aber nicht.

fahrkomfort
  Max.
Punkte
Skoda Yeti 2.0 TDI 4x4 Audi Q5 2.0 TDI quattro
Sitzkomfort vorn 150118128
Sitzkomfort hinten 1007172
Ergonomie 150132133
Innengeräusche 502331
Geräuscheindruck 1006769
Klimatisierung 503545
Federung leer 200143150
Federung beladen 200145147
Kapitelbewertung 1000734775
 

Motor und Getriebe

Trotz seiner kräftezehrenden Automatik kann der Hyundai beim Sprint seinen Leistungsvorteil ausspielen: Die 100-km/h-Marke fällt nach 9,2 Sekunden und so zwischen 0,2 (Skoda) und 1,3 Sekunden (Audi) früher als bei der Konkurrenz. Bei der Höchstgeschwindigkeit liegt der Koreaner mit 195 km/h im Mittelfeld – Audi 190 km/h, Skoda 201 km/ h.

Obwohl die ix35-Automatik mitunter etwas träge reagiert, ist zügiges Fortkommen im Hyundai gesichert. Eine Taste für den Eco-Schaltmodus soll Kraftstoff sparen helfen. Damit schaltet die Automatik früher hoch und verweilt länger in höheren Fahrstufen. Zurückschalten erfolgt erst bei stärker durchgetretenem Gaspedal.

Auf der Autobahn stellt der ix35 im Eco-Schaltmodus bei Tacho 145 km/h die Beschleunigung ein. Der Testverbrauch von 8,3 Litern – auf der Autobahnetappe ermittelt im Normalmodus – darf noch als angemessen bezeichnet werden. Audi und Skoda sind aber bis zu einen Liter sparsamer.

Der ix35 gefällt mit guter Laufkultur, bleibt aber ebenso hinter dem Säusel-Diesel des Audi zurück wie der brummige Skoda-Motor. Dafür verlangt der Audi vor allem an Autobahnsteigungen Geduld. Hier haben seine 143 PS mit den 1815 Kilogramm Leergewicht spürbar zu kämpfen, und der Motor wirkt längst nicht so spritzig wie die Aggregate von Hyundai und Skoda. In Sachen Schaltpräzision ist die Sechsgang-Box des Yeti der des Q5 überlegen.

motor und getriebe
  Max.
Punkte
Skoda Yeti 2.0 TDI 4x4 Audi Q5 2.0 TDI quattro
Beschleunigung 15010698
Elastizität 10000
Höchstgeschwindigkeit 1505446
Getriebeabstufung 1008578
Kraftentfaltung 503130
Laufkultur 1006570
Verbrauch 325243239
Reichweite 251620
Kapitelbewertung 1000600581
 

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