AUTO ZEITUNG.de Top-Galerien

News
Erlkönige
Ratgeber
Specials
Tests
Videos

AUTO ZEITUNG Mobil

AUTO ZEITUNG Mobil

Für unterwegs: Das mobile Autoportal

Mit AUTO ZEITUNG Mobil haben Sie Neuheiten und Erlkönige immer griffbereit – auf Ihrem iPhone, iPod oder Android-Smartphone mehr

Soziale Netzwerke

Auto Vergleichstest Szenetypen

Alfa Romeo Mito und Mini Cooper im Test

Alfa Romeo MiTo 1.4 TB 16V MultiAir | Mini Cooper

Fahrkomfort

Wie bei der Karosserie zeigt sich auch der MiTo beim Komfort erfreulich erwachsen. Dennoch setzen Alfa wie Mini auf eine eher sportliche Abstimmung. Auch wenn die Federelemente des Cooper auf holperigen Strecken etwas feinfühliger ansprechen als die des MiTo, kommt der kleine Engländer mit seinen kurzen Federwegen auf großen Wellen früher an sein Limit als der Italiener. Die ausgeprägteren Ausfederbewegungen des MiTo fallen dagegen für die Insassen erträglicher aus.

Die größten Pluspunkte des Alfa sind aber seine Sitze. Hier reisen Fahrer und Beifahrer eine ganze Klasse besser. Die Sitze sind groß, gut ausgeformt und angenehm gepolstert. Für die kleinen Hocker im Mini spricht lediglich deren ausgeprägter Seitenhalt. Hinten zeichnet sich das gleiche Bild ab. Der MiTo bietet nicht nur mehr Platz und einen erheblich leichteren Zugang in den Fond, sondern auch die deutlich größere Sitzbank.

fahrkomfort
  Max.
Punkte
Mini Cooper Alfa Romeo MiTo 1.4 TB 16V MultiAir
Sitzkomfort vorn 1508592
Sitzkomfort hinten 1003340
Ergonomie 150110115
Innengeräusche 502023
Geräuscheindruck 1004648
Klimatisierung 502919
Federung leer 200110112
Federung beladen 200106109
Kapitelbewertung 1000539558
 

Motor und Getriebe

Mit dem neuen 1,4-Liter-Turbomotor und MultiAir-Technik will Alfa Romeo auch im Motoren-Kapitel die entscheidenden Akzente setzen. Die Daten sprechen zumindest dafür: 135 PS und maximal 206 Newtonmeter bei bereits 2000 Umdrehungen im Gegensatz zu 120 PS und 160 Newtonmeter des Mini, die erst bei 4250 Umdrehungen zusammenkommen. Und den Daten lässt der MiTo-Motor auch Taten folgen. Bereits ab 1500 Umdrehungen kommt Schwung ins Auto. Zwischen 2000 und 5000 Touren geht es dann druckvoll vorwärts.

Entscheidend für ein bestmögliches Ansprechverhalten ist, dass der Dynamik-Modus des serienmäßigen „dna“-Schalters, der die Kennfelder für Motor, Lenkung und VDC-System (ESP) beeinflusst, eingelegt ist. Nur dann reduziert sich das verzögerte Ansprechen auf Gasbefehle auf ein Minimum. Der Cooper-Motor hängt im oberen Drehzahlbereich zwar spürbar direkter am Gas, lässt aber im unteren Drehzahlbereich den Biss eines sportlichen Kleinwagens vermissen. Das hat auch deutliche Auswirkungen auf den Durchzug in den oberen zwei Gängen seines knackigen Sechsganggetriebes. Von 80 auf 120 km/h fehlen ihm fast sieben Sekunden zum MiTo – eine kleine Ewigkeit. Der Alfa profitiert dabei auch von seinem kurz übersetzten, allerdings nur mäßig schaltbaren Fünfganggetriebe. Der drehzahlschonende sechste Gang des Mini hat aber einen entscheidenden Vorteil: Der Brite verbraucht im Schnitt einen Liter Kraftstoff weniger auf 100 Kilometern als der MiTo.

motor und getriebe
  Max.
Punkte
Mini Cooper Alfa Romeo MiTo 1.4 TB 16V MultiAir
Beschleunigung 150110111
Elastizität 1006282
Höchstgeschwindigkeit 1505558
Getriebeabstufung 1008070
Kraftentfaltung 502730
Laufkultur 1005452
Verbrauch 325243224
Reichweite 2599
Kapitelbewertung 1000640636
 

Autos im Test


Mini Cooper - Die großen Fensterflächen verbessern die Übersichtlichkeit des Mini
Mini Cooper
PS/KW 120/88
0-100 km/h in 8.90s,
Vorderrad, 6 Gang manuell
Spitze 203 km/h
Preis 19200 €
mehr
Die großen Türen des MiTo erleichtern den Einstieg nach hinten - Alfa Romeo MiTo
Alfa Romeo MiTo 1.4 TB 16V MultiAir
PS/KW 135/99
0-100 km/h in 8.70s,
Vorderrad, 5 Gang manuell
Spitze 207 km/h
Preis 17300 €
mehr