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Vergleichstest - Sechszylinder-SUV

Überhol-Versuch

Fahrkomfort

Der solide, ausgeglichene BMW X3 lässt die Konkurrenz hinter sich Den straffen, fahraktiven BMW X3 zeichnen harmonisch aufeinander abgestimmter Details aus. Dazu zählen die bequemen, gut konturierten Sportsitze (513 Euro) in der ersten und die angenehm gepolsterte Sitzbank in der zweiten Reihe. Im Antara sind die Vordersitze etwas zu hart ausstaffi ert. Wesentlich größer als im BMW ist der vorhandene Fußraum für die Fondpassagiere. Hier wird der Antara nur noch vom Tribeca übertroffen. Dessen asymmetrisch verschiebbare Rückbank offeriert die größte Kniefreiheit, ist aber zu tief positioniert und bietet damit keine Schenkelaufl age. Vorn fehlt den ungünstig montierten Subaru-Sitzen (zu hoch, zu nah am tief sitzenden Lenkrad) der Seitenhalt. Geschmeidiges und weiches Abrollen kennzeichnet den Subaru auf schlechteren Wegstrecken. Bei voller Beladung wird die Hinterachse allerdings stößig, und der Tribeca taucht tief in die Federn ein. Wie hier zittern auch im Opel Antara die unbelasteten Rücksitzlehnen. Dazu durchlaufen die Bodengruppe des Antara bei harter Beanspruchung deutlich spürbare Fahrwerksimpulse. Auf besseren Straßen bleibt der Opel angenehm ruhig. Der BMW rollt straff ab und nervt im Alltag teilweise durch sein Karosserie-Nicken.

FahrkomfortMax. PunkteBMW X3 2.5siSubaru B9 Tribeca 3.0ROpel Antara 3.2 V6
Sitzkomfort vorn1501008286
Sitzkomfort hinten100746765
Ergonomie150133138129
Innengeräusche50343127
Geräuscheindruck100767270
Klimatisierung50343729
Federung leer200131136124
Federung beladen200126123118
Kapitelbewertung1000708686648
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Motor & Getriebe

Reihe, V und Boxer: drei völlig unterschiedliche Sechszylinder und deutlich über 200 PS lauten die Gemeinsamkeiten der drei Kandidaten. Doch der Reihensechser im X3 bescheidet sich mit 2,5 Liter Hubraum und leistet mit 218 PS deutlich weniger als die Konkurrenz (Opel: 227 PS, Subaru: 245 PS). Auch sein maximales Drehmoment fällt mit 250 Nm spürbar niedriger aus als bei den Rivalen, die jeweils bis zu 297 Nm erreichen. Der Motor des 2.5si überzeugt mit seidigem Arbeitsgeräusch und dem niedrigsten Verbrauchswert. In Verbindung mit der etwas unharmonisch abgestimmten Sechsstufenautomatik wirkt der Antrieb jedoch ein wenig zahnlos. Der V6 des Antara geht erheblich bissiger zur Sache. Allerdings klingt er stets kernig. Die fünfstufige Automatik nervt mit einem viel zu großen Sprung von Stufe drei zu vier und einer ellenlangen Übersetzung der letzten beiden Fahrstufen. Auf der Autobahn büßt der Opel somit viel von seinem Temperament ein. Auch die Automatik des Tribeca überzeugt nicht auf der ganzen Linie. Sie schaltet mitunter hektisch zurück und quetscht die Drehzahlreserven des kultivierten Boxermotors aus, ohne dass der Fahrer dies erwartet. Der hohe Verbrauch von 16,2 Litern auf 100 Kilometern zwingt den B9 zudem früh an die Tankstelle.

Motor und getriebeMax. PunkteBMW X3 2.5siSubaru B9 Tribeca 3.0ROpel Antara 3.2 V6
Beschleunigung200142144145
Elastizität0---
Höchstgeschwindigkeit200856573
Getriebeabstufung100757366
Kraftentfaltung50313436
Laufkultur100827872
Verbrauch2501088595
Reichweite25756
Kapitelbewertung925530484493
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

BMW X3 2.5si

PS/KW 218/160

0-100 km/h in 9.30s

Allradantrieb, permanent, 6 Gang Automatik

Spitze 210 km/h

Preis 43.291,00 €

Subaru B9 Tribeca 3.0R

PS/KW 245/180

0-100 km/h in 9.10s

Allradantrieb, permanent, 5 Gang Automatik

Spitze 195 km/h

Preis 42.500,00 €

Opel Antara 3.2 V6

PS/KW 227/167

0-100 km/h in 9.00s

Allradantrieb, autom. zuschaltend, 5 Gang Automatik

Spitze 203 km/h

Preis 38.059,00 €