Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

Vergleichstest Mittelklasse

Antritts-Besuch

Fahrkomfort

Mittelklasse immer schon eine Domäne, in der sich die Mercedes-Limousinen besonders ausgewogen zeigten. Da macht dieser Vergleichstest keine Ausnahme. In Sachen Sitz- und Federungskomfort können weder der kommode Kölner, noch der sportliche Japaner viel gegen den Untertürkheimer ausrichten. Die C-Klasse hat die besten Sitze, und auch das Fahrwerk filtert feine wie grobe Unebenheiten am besten heraus.

Im Mondeo leidet der Komfort trotz des adaptiven IVDC-Fahrwerks (965 Euro) unter dem deutlichen Nachschwingen der Karosserie bei starken Anregungen.

Im Sport-Modus hingegen – die Dämpfung ist bei der IVDC-Option in den Stufen Komfort, Normal und Sport einstellbar – beeinträchtigen derbe Stöße die Freude am Ford-Fahren. Auch die aufpreispflichtigen Leder-Fauteuils, mit denen das Testfahrzeug ausgerüstet war, tragen nicht immer zum Wohlbefinden der Besatzung bei. Das Leder ist sehr rutschig. Zudem bieten die Sitze wenig Halt. Da fühlt man sich auf den Mazda-Sesseln wohler, obwohl sie etwas klein geraten sind.

Das Fahrwerk hingegen ist deutlich straffer abgestimmt als bei der Konkurrenz, ohne deshalb unangenehm hart zu sein. Unbehagen kommt nur bei voller Beladung auf, denn dann neigt der Mazda bei größeren Unebenheiten zum harten Durchschlagen. Auch deswegen landet der 6 am Ende des Komfortkapitels deutlich hinter Mondeo und C-Klasse.

FahrkomfortMax. PunkteFord Mondeo 2.0Mercedes C-Klasse 180 KompressorMazda 6 2.0
Sitzkomfort vorn1509510097
Sitzkomfort hinten100686264
Ergonomie150112123118
Innengeräusche50454848
Geräuscheindruck100747474
Klimatisierung50403939
Federung leer200138143132
Federung beladen200140143126
Kapitelbewertung1000712732698
Bewertung aller Fahrzeuge ansehen

Motor & Getriebe

Der Zweiliter-Vierzylinder-Benziner zählt nicht zu den Stärken des Mondeo. Zwar läuft das 145-PS-Triebwerk unterhalb von 3000 Touren kultiviert, reagiert hier aber nur sehr verhalten auf Gaspedalbefehle. Erheblich quirliger geht der laufruhige und vibrationsarme Vierzylinder im Mazda ans Werk. Trotz Traktionsverlusten liegt er mit dem 156 PS starken Mercedes bei den Fahrleistungen auf einem Niveau. Bis Tempo 140 nehmen beide dem Mondeo über zwei Sekunden ab.

Während der Motor des Mazda wie jener des Mondeo seine Leistung über Drehzahlen mobilisiert, drückt der kompressorgeladene Vierzylinder der C-Klasse sein gut 40 Nm höheres maximales Drehmonent (230 Nm) bereits bei 2500 Umdrehungen auf die Kurbelwelle und damit 2000 Touren früher. Dennoch schlägt sich die schaltfaule Fahrweise nicht im Verbrauch wieder. Mit 9,4 Liter Super auf 100 Kilometern ist der Ford der sparsamste im Vergleich. In Verbindung mit dem größten Tank (70 Liter) ergibt sich die mit 744 Kilometern größte Reichweite.

Motor und getriebeMax. PunkteFord Mondeo 2.0Mercedes C-Klasse 180 KompressorMazda 6 2.0
Beschleunigung200130143143
Elastizität0---
Höchstgeschwindigkeit200809384
Getriebeabstufung100827884
Kraftentfaltung50202422
Laufkultur100687370
Verbrauch250170168165
Reichweite25141211
Kapitelbewertung925564591579
Bewertung aller Fahrzeuge ansehen

Inhaltsübersicht

Autos im Test

Ford Mondeo 2.0

PS/KW 145/107

0-100 km/h in 10.50s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 210 km/h

Preis 23.975,00 €

Mercedes C-Klasse 180 Kompressor

PS/KW 156/115

0-100 km/h in 9.20s

Hinterrad, 6 Gang manuell

Spitze 223 km/h

Preis 29.988,00 €

Mazda 6 2.0

PS/KW 147/108

0-100 km/h in 9.20s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 214 km/h

Preis 25.700,00 €