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Diesel-SUV: Santa Fe vs. Captiva im Vergleichstest

Gute Mixtur

Fahrkomfort

Genau dort spielt der Hyundai seine größte Stärke aus: Komfort. Das Fahrwerk des Santa Fe gleicht Bodenunebenheiten geschmeidig aus und steckt Fugen, Löcher und Wellen gleichermaßen gekonnt weg. Zudem gefallen die bequemen Sitze und das niedrige Geräuschniveau. Der Chevrolet, ein technischer Zwilling des Opel Antara, geht da ruppiger zu Werke. Sein Motor läuft lauter und vibriert spürbar, die Sitzpolster sind zu hart, und die Federung verdaut besonders Querfugen und grobe Bodenwellen nur mit Mühe. Außerdem nervt die penetrante Zugluft, die den seitlichen Defrosterdüsen zwangsläufig entströmt, sofern die Lüftung nicht ganz abgeschaltet ist

FahrkomfortMax. PunkteHyundai Santa Fe 2.2 CRDiChevrolet Captiva 2.0
Sitzkomfort vorn1509187
Sitzkomfort hinten1008679
Ergonomie150130125
Innengeräusche502722
Geräuscheindruck1007261
Klimatisierung503726
Federung leer200135124
Federung beladen200132119
Kapitelbewertung1000710643
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Motor & Getriebe

Seine etwas ungehobelten Manieren verzeiht man dem Zweiliter-Diesel im Chevrolet jedoch leicht, wenn man bedenkt, wie lebendig er ab 2000 Touren zur Sache geht. Obwohl er fünf PS und 23 Nm weniger aufbietet, ermöglicht er die besseren Fahrleistungen – bei einem um 0,2 Liter günstigeren Verbrauch. Bei freier (und leicht abschüssiger) Autobahn schwingt sich der Captiva sogar zu einer Höchstgeschwindigkeit von 204 km/h laut Tacho auf. Mehr geht aber wirklich nicht, weil dann bereits 4750 Umdrehungen anliegen und der Drehzahlbegrenzer schützend eingreift. Als Wermutstropfen bleiben jedoch eine Anfahrschwäche sowie eine wenig exakt geführte Schaltung mit nur fünf Gängen. Doch auch der Hyundai muss sich mit einem knochigen Fünfganggetriebe begnügen. Eine merkliche Anfahrschwäche zeigt er aber nicht, und die Leistungsentfaltung erfolgt insgesamt gleichmäßiger. Allerdings wirkt der 2,2 Liter große Diesel stets etwas angestrengt und erreicht nicht ganz die Fahrleistungen seines Konkurrenten. Der um zehn Liter größere Tank ermöglicht dem Santa Fe aber einen größeren Aktionsradius. Mit seinem vibrationsarmen Lauf empfiehlt sich der CRDi-Motor zudem deutlich eher für empfindliche Naturen als der kernig-kräftige Diesel im Captiva.

Motor und getriebeMax. PunkteHyundai Santa Fe 2.2 CRDiChevrolet Captiva 2.0
Beschleunigung200116124
Elastizität0--
Höchstgeschwindigkeit2004956
Getriebeabstufung1006862
Kraftentfaltung502925
Laufkultur1006964
Verbrauch250171174
Reichweite251513
Kapitelbewertung925517518
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi

PS/KW 155/114

0-100 km/h in 11.90s

Allradantrieb, autom. zuschaltend, 5 Gang manuell

Spitze 179 km/h

Preis 34.390,00 €

Chevrolet Captiva 2.0

PS/KW 150/110

0-100 km/h in 11.10s

Allradantrieb, permanent, 5 Gang manuell

Spitze 186 km/h

Preis 29.390,00 €