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Vergleichstest - BMW 123d und VW Golf GTI

Schlagabtausch

Fahrkomfort

Jawohl, BMW 123d und VW Golf GTI taugen auch als recht brauchbare Reisewagen. Die BMW-Sitze sind ausgezeichnet, wobei die GTI-Sportsitze noch fester zupacken. Hinzu kommt, dass trotz ihrer sportlichen Gesamtauslegung weder der BMW noch der GTI mit knochentrockener Fahrwerksabstimmung nerven. Die Unterschiede sind dabei eher charakterlicher Natur: Der BMW schluckt feine Rillen, Flicken oder Wellen besser und fällt auch nicht durch das gelegentliche nervöse Trippeln auf kurzen Wellen wie der Golf auf. Der GTI schlägt sich besser, sobald es grob kommt: kein Durchschlagen auf welligem Asphalt. Auch die Geräuschentwicklung beider Kontrahenten ist zurückhaltend, wenn auch die Motoren leichtes Dieselknurren im BMW, grieselndes Direkteinspritzer-Nageln im GTI erkennbar bleiben.

FahrkomfortMax. PunkteVW Golf GTIBMW 123 d
Sitzkomfort vorn150141138
Sitzkomfort hinten1007260
Ergonomie150129115
Innengeräusche502125
Geräuscheindruck1006870
Klimatisierung503232
Federung leer200130125
Federung beladen200121120
Kapitelbewertung1000714685
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Motor & Getriebe

Nun aber wirklich "zum Thema": Wer ist der König der starken Kompaktklasse? Antwort: Tja, nun Der Twin-Turbodiesel im 123d ist natürlich ein Prachtstück. Kaum ein Superlativ, das an dieses hervorragende Triebwerk vergeudet wäre. Bis auf eine kaum wahrnehmbare Verzögerung knapp hinter Leerlaufdrehzahl schiebt der Selbstzünder brachial an, geschaltet wird ganz entspannt nach dem Schema eins drei sechs, die Gänge dazwischen sind faktisch überflüssig. Neu für einen Diesel ist auch das etwas erweiterte Drehzahlband. Der 123d bricht bei höheren Drehzahlen nicht abrupt ein, sondern bleibt durchaus weiter bei der Musik. Und dann kommt der Benzin-Direkteinspritzer-Turbo im GTI. Und bringt mit seiner idealen Mischung aus Drehmoment und Drehfreude selbst eingefleischte Diesel-Fans ins Schwanken. Auch wenn der 123d bei höheren Drehzahlen nicht wirklich zumacht, gegen den jetzt zuschlagenden Punch des GTI wirkt er immer noch wie betäubt. Wohlgemerkt: Der GTI ist keine Drehorgel, sondern ein sehr kultivierter Motor mit herrlich sonorem Sound und guter Laufkultur. Aber auch der 123d ist kein Rabauke, läuft besonders bei niedrigen Drehzahlen wunderbar geschmeidig und verbraucht fast drei Liter weniger als der GTI. Das verdankt der 1er neben seinem knausrigen Selbstzünder unter anderem auch seiner Start-Stopp-Automatik, die den Motor an der Ampel automatisch abschaltet, sowie der Bremsenergie-Rückgewinnung.

Motor und getriebeMax. PunkteVW Golf GTIBMW 123 d
Beschleunigung200166168
Elastizität0--
Höchstgeschwindigkeit200105108
Getriebeabstufung1009188
Kraftentfaltung504141
Laufkultur1007063
Verbrauch250166203
Reichweite25914
Kapitelbewertung925648685
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

VW Golf GTI

PS/KW 200/147

0-100 km/h in 6.90s

Frontantrieb, 6 Gang manuell

Spitze 235 km/h

Preis 26.400,00 €

BMW 123 d

PS/KW 204/150

0-100 km/h in 6.70s

Heckantrieb, 6 Gang manuell

Spitze 238 km/h

Preis 31.700,00 €