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Vergleich Sport-Cabrios

Sturmwarnung

Fahrkomfort

Der BMW M3 ist ein erstaunlich kultiviertes Auto

Komfort sollte ja eine Domäne des Mercedes sein, im AMG-Trimm muss sich der CLK allerdings dem erstaunlich zivilen BMW M3 geschlagen geben. Der M3 profitiert von seiner elektronischen Dämpferverstellung, mit der er auf Knopfdruck von sanft-satt auf knochentrocken gedreht werden kann. Die Sportsitze des M3 sind deutlich komfortabler als die vor allem in der Sitzlänge etwas knappen Möbel des CLK, im Fond zwickt und zwackt der Mercedes durch räumliche Enge.
Bemerkenswert: Obwohl der Stuttgarter – vermutlich durch eine Betonung vom menschlichen Ohr stark wahrgenommener Frequenzen – subjektiv etwas lauter wirkt, können die Messwerte das nicht bestätigen. Sein exzellentes Stoffverdeck ist sogar ein Quentchen leiser als das Hardtop des M3.

Überhaupt: Abseits aller Punktewertungen hat auch der AMG-CLK eine wesentliche Komforteigenschaft, die Mercedes-Fans so lieben: Unaufgeregtes, entspanntes Dahinschnüren, lässiges Powerboat-Fahren auf Asphalt – das liegt irgendwo in den Genen, irgendwo zwischen Lenkgefühl, Sitzposition, Fahrverhalten. Der BMW springt dich an, brüllt: Lass uns spielen. Der Mercedes meint nur leise: Willkommen zu Hause

FahrkomfortMax. PunkteBMW M3 CabrioMercedes CLK 63 AMG
Sitzkomfort vorn150110101
Sitzkomfort hinten1004843
Ergonomie150121124
Innengeräusche503235
Geräuscheindruck1009087
Klimatisierung503641
Federung leer200140130
Federung beladen200138135
Kapitelbewertung1000715696
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Motor & Getriebe

Brutale Power von AMG, Hightech-Feuerwerk von der M GmbH

Die AMG-Maschine ist der Hammer. Der Wahnwitz, mit dem der Mercedes Autobahngeraden inhaliert oder aus verträumtem Dahinbummeln plötzlich in eine erdnahe Umlaufbahn explodiert, grenzt ans Unglaubliche. Gegen diesen 6,2-Liter-Kracher muss der hochdrehende BMW-V8 gleich zwei Gänge zurückschalten und hat in den Fahrleistungen trotzdem das Nachsehen. Aber: Auch der M3 hat vier Liter Hubraum, auch er schiebt mit bestialischer Wucht an. Das M-Doppelkupplungsgetriebe (MDKG) unterstützt ihn dabei hervorragend: Nonplusultra-Abstufung, blitzschnelle Schaltzeiten, Alltags-Komfort und böses Racetrack-Rocken in einer Einheit – besser als das neue MDKG kann ein Getriebe nicht schalten. Im Endeffekt läuft also alles auf einen Charaktervergleich hinaus: Der AMG-Mercedes überzeugt durch schiere hemdsärmelige Leistung und überlegene Fahrbarkeit – ein Kernreaktor für die Garage. Der heiser krähende, bei höheren Drehzahlen aggressiv lospeitschende M3-Antrieb ist mit seinen zig Regelmöglichkeiten und dem feueratmenden Charakter ein echter Aufreger – Sekt, Red Bull, Koffein, alles in einem Drink und nicht mal verschreibungspflichtig.

Motor und getriebeMax. PunkteBMW M3 CabrioMercedes CLK 63 AMG
Beschleunigung200184191
Elastizität0--
Höchstgeschwindigkeit200120120
Getriebeabstufung10010092
Kraftentfaltung504648
Laufkultur1009392
Verbrauch2509868
Reichweite2554
Kapitelbewertung925646615
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

BMW M3 Cabrio

PS/KW 420/309

0-100 km/h in 5.10s

Hinterrad, 7 Gang Direktschaltung

Spitze 250 km/h

Preis 77.750,00 €

Mercedes CLK 63 AMG

PS/KW 481/354

0-100 km/h in 4.40s

Hinterrad, 7 Gang Automatik

Spitze 250 km/h

Preis 96.539,00 €