US-Hersteller verkaufen mehr Autos – Erfolg für deutsche Marken Automarkt: Wachstum in den USA

04.11.2010

So sehr die US-Amerikaner deutsche Autos schätzen, die breite Masse greift immer noch zu Wagen aus heimischer Produktion

Die drei großen US-Autobauer sind im Oktober 2010 teils deutlich mehr Fahrzeuge in der Heimat losgeworden als im Vormonat des Krisenjahres 2009. Die Erholung halte an, sagte Chryslers Verkaufschef Fred Diaz.

Chrysler, Jeep und Dodge auf der SEMA 2010, der kleinste der „Großen Drei“, konnte auch am stärksten zulegen, nachdem die Insolvenz im vergangenen Jahr die Kunden verunsichert hatte. Die Verkäufe stiegen um 37 Prozent auf 90.100 Stück. Vor allem die Geländewagen der Tochter Jeep und die schweren Pick-Up-Trucks waren der Renner. Ford, die Nummer zwei in den Staaten, baute die Verkäufe um 15 Prozent auf 158.000 aus.

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Die zwischenzeitlich nach China abgegebene schwedische Tochter Volvo ausgeklammert, legten die Konzernmarken Ford, Lincoln und Mercury sogar um 19 Prozent zu. Am besten liefen ein ums andere Mal die Pick-up-Trucks der F-Serie, der „Golf“ der USA. Branchenprimus General Motors wurde 183.800 Wagen los, ein Zuwachs von vier Prozent.

Auch GM hatte Insolvenz anmelden müssen, legte aber einen glänzenden Neustart hin. Nur die verbliebenen Marken Chevrolet, Cadillac, GM und Buick betrachtet, stiegen die Verkäufe um 13 Prozent. Auch hier ist der Bestseller ein Pick-Up, der Silverado. Anfang November hatten die deutschen Hersteller steigende Absatzzahlen verkündet. Auch die meisten asiatischen Hersteller konnten zulegen. Nicht so Toyota: Der weltgrößte Autobauer schlägt sich immer noch mit seiner Pannenserie herum. Die Verkäufe schmolzen um vier Prozent auf 145.500 Wagen.

Richtig gut lief es im Oktober für die deutschen Hersteller. Vor allem in den großen Städten an den Küsten sind Autos "Made in Germany" beliebt. Porsche legte vor allem dank Cayenne und Panamera um 61 Prozent auf 2600 verkaufte Autos zu.
Volkswagen landete einen Erfolg mit dem neuen Jetta und steigerte die Verkäufe um 18 Prozent auf 20.100 Autos. Damit verkaufen die Wolfsburger jedoch immer noch nur einen Bruchteil der Autos, die Toyota in den USA an die Kunden bringt.

Im Vergleich mit VW sind Audi, BMW und Mercedes Nischenmarken – jedoch sehr erfolgreich. Audi legte um elf Prozent auf 8100 Autos zu. Besonders A4 und Q5 laufen gut. Das Ziel ist, im Gesamtjahr den Absatzrekord von 2007 einzustellen.

BMW 1er M Coupé im ersten Fahrbericht verkaufte 17 Prozent mehr Pkw in den Staaten. Neben dem X5, der in Spartanburg produziert wird, sind auch 1er, 3er und 5er beliebt. Die Verkäufe des Mini sanken hingegen um fünf Prozent auf knapp 4000 Autos. Noch schlechter sieht es für Smart aus. Den Zweisitzer wollten im Oktober nur knapp 400 Amerikaner haben, das ist ein Rückgang von 45 Prozent. Die Muttermarke Mercedes legte inklusive des neu eingeführten Sprinter ein Plus von fünf Prozent hin und verkaufte 18.400 Autos – 900 weniger als Erzrivale BMW.
dpa/aof

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