Unterhaltskosten Auto: Günstige Modelle Autofahren ab 24 Cent pro Kilometer

08.07.2011

Wir haben die Ausgaben aller Neuwagen verglichen und stellen Ihnen die 80 günstigsten Modelle aller Klassen vor

 

Unterhaltskosten Auto: Die 80 günstigsten Modelle aller Klassen

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Die Erhöhung der Mehrwertsteuer, der Anstieg der Kraftstoffpreise und die Folgen der Partikelfilter-Diskussion haben vor allem eines erreicht: Autofahren ist in Deutschland auch 2007 wieder teurer geworden. Betrug die allgemeine Teuerungsrate bereits 2,2 Prozent, sind die Kosten für Anschaffung und Unterhalt eines Autos um satte 3,2 Prozent gestiegen. Kein Wunder, dass die Deutschen vermehrt billigere Neuwagen kaufen: So konnte etwa der Dacia Logan seine Verkaufszahlen im letzten Jahr um 175 Prozent steigern.

Doch die langfristigen Ausgaben für ein Auto lassen sich nicht am Preisschild im Verkaufsraum ablesen. Verteuert haben sich 2007 vor allem die Kosten für den Unterhalt. Diesel und Benzin sind um 11,9 Prozent teurer geworden, und selbst in der Werkstatt muss mehr bezahlt werden.

Daher hat die AUTO ZEITUNG zusammen mit dem ADAC die Unterhaltskosten aller in Deutschland verkauften Neuwagen errechnet und für Sie die 80 günstigsten Modelle zusammengestellt. Damit Sie besser vergleichen können, haben wir die Autos nach Klassen unterteilt. Für jede Modellreihe nennen wir dabei nur die günstigste Kombination aus Motor und Karosserie. So taucht etwa beim VW Passat nur der Variant in unserer Tabelle auf - dem besseren Restwert sei Dank.

Billiger ist nicht günstiger
Das Ergebnis überrascht: Die Pkw mit den niedrigsten Listenpreisen liegen selten an der Spitze. So gehört das im Unterhalt günstigste Auto - der Smart ForTwo - beim Kauf zu den eher teureren Modellen. Doch niedrige Steuern und Versicherung sowie der geringe Wertverlust machen den Zweisitzer zum Sparmeister: Jeder gefahrene Kilometer kostet mit dem 61 PS starken Basisbenziner lediglich 24,5 Cent. Da kann selbst die Dieselvariante mit einem EU-Normverbrauch von 3,3 Litern auf 100 Kilometern nicht mithalten.

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Skoda stellt in gleich zwei Klassen den Sieger: Der kurz vor der Ablösung stehende Superb gewinnt in der Oberklasse, der Roomster bei den Kompaktvans. Beide überzeugen durch günstige Kaufpreise, niedrige Werkstattkosten und - dank TDI-Motor - durch ihren geringen Kraftstoffverbrauch.

Die Liste der Kompaktvans zeigt zudem, dass sich der Kauf eines gasbetriebenen Autos durchaus lohnt: Die Vans mit den alternativen Antrieben stellen die Hälfte der günstigsten Modelle. Enttäuschend schneiden dagegen die Hybrid-Autos ab: Kein Modell hat es unter die 80 Sparmeister geschafft.

Fazit (Markus Bach):
Wer ein kleineres Auto sucht, sollte unbedingt zum Benziner greifen - der günstigere Kaufpreis und die niedrigeren Steuern gleichen den Verbrauchsvorteil eines Diesels mehr als aus. Anders in der Mittel- und Oberklasse: Hier sind die Selbstzünder die wahren Sparmeister. Überraschung bei den Kompaktvans: Die Modelle mit Erd- und Flüssiggasantrieb können sich als günstige Alternative etablieren.

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