Unfallstatistik - Deutschland 2013: Weniger Verkehrstote erwartet Neuer Tiefstand erwartet

05.12.2013

Einer neuen Unfallstatistik zufolge wird sich die Zahl der Verkehrstoten auf Deutschlands Straßen auch im Jahr 2013 reduzieren. Speziell auf Autobahnen ist die Tendenz jedoch gegenläufig

Positive Nachricht in Sachen Gefahrenentwicklung auf deutschen Straßen: Die Zahl der Verkehrstoten wird im laufenden Jahr 2013 einen weiteren Tiefstand erreichen. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis), dessen Daten von Januar bis September 2013 basieren, dürfte die Zahl der Todesopfer voraussichtlich auf unter 3300 sinken, etwa zehn Prozent weniger. Bei den Verletzten wird eine Abnahme um annähernd fünf Prozent auf 366.000 prognostiziert.

 

Unfallstatistik 2013: Mehr Verkehrstote auf Autobahnen

Die insgesamt polizeilich erfassten Unfälle werden bis zum Jahresende voraussichtlich leicht abnehmen (- 0,2 Prozent) und etwa bei 2,4 Millionen liegen. Stärker zurückgehen wird die Zahl der Unfälle mit Personenschaden, schätzungsweise um nahezu fünf Prozent auf 286.000. Aber: In Sachen Unfälle mit ausschließlich Sachschaden wird eine Steigerung erwartet, und zwar um etwa 0,4 Prozent auf 2,1 Millionen.

Genauere Hintergründe für diese Gesamtentwicklung des Unfallgeschehens liegen noch nicht vor. Allerdings dürfte die insgesamt ungünstigere Witterung in diesem Jahr dazu beigetragen haben. Bei schlechtem Wetter ereignen sich zwar mehr Unfälle, es bleibt aber häufiger bei Sachschaden. Weiterhin zeichnet sich bei der Entwicklung der Verkehrsopferzahlen ab, dass die Zahl der Getöteten auf Autobahnen im Jahr 2013 steigen wird: So kamen in den ersten acht Monaten 21,4 Prozent mehr Menschen ums Leben als von Januar bis August 2012.

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen - den Altersgruppen mit den meisten Fahranfängern - ist zu erwarten, dass es zu einer besonders starken Abnahme der Getöteten kommen wird. Die Zahl der Verkehrstoten im Alter von 15- bis 17 Jahren ging von Januar bis August im Vergleich zum Vorjahr um ganze 32,4 Prozent zurück. Bei den 18- bis 24-Jährigen waren es immerhin 26,7 Prozent.

AUTO ZEITUNG

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