Kfz-Versicherung: Typklassen-Durchschnitt der Autobauer Die Marke macht's

12.10.2015

Im AllSecur-Vergleich der durchschnittlichen Versicherungs-Tyklassen zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Herstellern

Beim Autokauf ziehen Kunden zahlreiche Vergleichsgrößen in Betracht – vom Preis über Motorleistung und Verbrauch bis hin zum Kofferraumvolumen werden jede Menge Zahlen verglichen, um das perfekt zu den eigenen Ansprüchen passende Auto zu finden. Eine Zahl findet dabei jedoch nur selten Beachtung: Die Typklasse bei der Kfz-Versicherung.

 

Kfz-Versicherung: Typklassen-Durchschnitt der Autobauer

Doch auch hinter diesem Wert kann sich viel Geld verbergen, denn die Typklasse hat maßgeblichen Einfluss auf die Höhe des Versicherungs-Beitrags. So kann eine stärkere Motorisierung in einem Auto der richtigen Marke durchaus zu einer günstigeren Versicherungsprämie führen als beim schwächeren Wettbewerber. Beispiele dafür gibt es reichlich:

Mittelklasse-Limousinen
Beim Vergleich dreier beliebter Mittelklasse-Limousinen treten ein Mercedes C 250 mit 211 PS, ein BMW 3er 328i mit 245 PS und ein Audi A4 2.0 TFSI Quattro mit 220 PS an. Der größte Unterschied ergibt sich in der Vollkaskoversicherung: Der Audi A4 ist mit Typklasse 19 am günstigsten, gefolgt vom BMW 3er mit Typklasse 22. Am teuersten ist die Mercedes C-Klasse mit Typklasse 25. In diesem Fall bedeutet eine starke Motorisierung keine höhere Einstufung.

Kompakt-SUV
Ein ähnliches Bild ergibt sich im Vergleich kompakter SUVs der gleichen Hersteller. Diesmal werden der Mercedes GLA 220 CDI 4Matic, der BMW X1 xDrive 18d und der Audi Q3 2.0 TDI Quattro betrachtet. Auch hier erweist sich der Mercedes als teuerstes Modell mit Typklasse 24. Der BMW X1 befindet sich mit Typklasse 20 im Mittelfeld, während der Audi Q3 mit Typklasse 18 als Günstigster des Trios punktet. In der Teilkaskoversicherung führt der BMW mit Typklasse 24 allerdings die Riege an, während sich der Mercedes als günstigstes Modell mit Typklasse 22 positioniert. Audi rangiert mit Typklasse 23 genau in der Mitte.

Kleinwagen
Bei Kleinwagen tritt der Mini Cooper D mit 112 PS als das Modell mit der höchsten Typklasse auf, sowohl in der Teilkasko- als auch in der Vollkasko-Versicherung. Gleich danach kommt aber in der Vollkasko schon der Ford Fiesta 1.6 mit 101 PS. Am günstigsten sind die beiden Klassiker unter den Kleinwagen, der VW Polo 1.2 TSI mit 105 PS und der Opel Corsa 1.4 mit 100 PS. In der Teilkaskoversicherung teilen sich der Fiesta, der Polo und der Corsa die günstige Typklasse 17. Mit Typklasse 21 sind der Audi A1 und der Mini Cooper deutlich teurer.

> > Seite 2: Die teuersten Marken bei Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko > >

Vergleicht man die Durchschnittswerte der Typklassen, zeigt sich ein uneinheitliches Bild: In der Haftpflichtversicherung liegt Land Rover an der Spitze (23,30). Nicht weit darunter liegt Mercedes (19,17) vor BMW (18,14) und Fiat (17,90). Unter dem Durchschnitt aller Marken (17,62) sind dagegen Ford (17,59), Opel (17,35) und VW (16,55) angesiedelt.

Bei der Teilkasko-Versicherung liegt Mercedes bei den großen Marken mit einem Wert von 24,07 knapp vor BMW (24,05) und Audi (22,37). Unter dem Durchschnitt von 19,77 fahren Toyota (19,10), VW (18,49), und Opel (18,09). Mit einem Ford (18,00) oder Peugeot (17,34) sind Sie besonders günstig unterwegs.

Edelmarken liegen naturgemäß auch bei der Vollkasko-Versicherung an der Spitze: Lamborghini (34), Maserati (33) und auch Porsche (27,25) sorgen für hohe Versicherungsbeiträge. Und wieder setzt sich Mercedes-Benz (23,15) auf Platz eins der Top-Marken mit großen Absatzzahlen, gefolgt von BMW (22,54) und Audi (19,80) – allerdings mit großem Abstand. Alle anderen großen Marken liegen unter dem Durchschnitt von 18,56: Toyota bei 18,51, Opel bei 17,28, Ford bei 16,28 und VW bei sehr günstigen 16,14.

Und dennoch: Wem ein Auto gefällt, der wird die Typklasse als eines der letzten Kriterien in Betracht ziehen. Trotzdem lohnt es sich, einen näheren Blick auf die Kennzahlen der Versicherung zu werfen. Eine hohe Typklasse bedeutet nämlich nicht nur einen höheren Versicherungsbeitrag, sondern auch höhere Reparaturkosten und ein größeres Diebstahlrisiko. Nur durch die Wahl des Fahrzeugtyps können Sie also Ihren Versicherungstarif beeinflussen. Wer sich ein stark motorisiertes Luxusfahrzeug leistet, wird auch die hohen Versicherungsbeiträge stemmen. Durch eine clevere Autowahl können am Ende des Jahres aber auch Hunderte Euro mehr im Geldbeutel bleiben. Und die sind anderswo besser aufgehoben als im fahrbaren Untersatz.

AUTO ZEITUNG

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