Brabus Mercedes SLS AMG: Sportprogramm für den Flügeltürer
Leichter Flügeltürer
Der Bottroper Mercedes-Veredler Brabus hat sich an den SLS AMG gemacht. Das Tuning-Programm umfasst Carbon-Anbauteile, Leichtmetallräder, ein Sportfahrwerk sowie eine Titan-Sportabgasanlage
Mit Formel-1-Materialien rückt Brabus dem neuen Mercedes-Flügeltürer zu Leibe. Sämtliche Aerodynamik-Komponenten des neuen Brabus Mercedes SLS AMG wurden aus Carbon gefertigt, und sind damit nicht nur enorm widerstandsfähig, sondern auch extrem leicht. Der Flügeltürer erhält vom Bottroper Tuner unter anderem einen Frontspoiler, neue Luftauslässe an den vorderen Kotflügeln und ein neues Heckschürzenelement, in das sich die neue, vierrohrige Sport-Abgasanlage perfekt einfügt. Ein zusätzlicher Spoiler am Heck rundet das sportliche Design ab.
Dazu stellt Brabus den SLS AMG auf neue, leichte Schmiederäder, die an der Vorderachse 20 und an der Hinterachse 21 Zoll Durchmesser haben. Diese sollen bis zu zwölf Prozent leichter als die Leichtmetallräder der Serie sein. Um die Rad-Reifen-Kombination zu komplettieren, sind vorne Pneus der Größe 275/30 und hinten Reifen der Dimension 295/25 montiert.
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Für eine optimierte Straßenlage haben die Bottroper außerdem eine höhenverstellbares Sportfahrwerk für den Flügeltürer entwickelt. Damit lässt sich der Sportler um bis zu 40 Millimeter tieferlegen. Außerdem kann der Fahrer per Knopfdruck die Dämpferabstimmung von sportlicher gestalten.
Neu ist ebenfalls die bereits erwähnte Vierrohr-Sportauspuffanlage aus Titan, die gegenüber dem Serien-SLS nochmals zwölf Kilo an Gewicht einspart. Außerdem entlockt die neue Abgasanlage dem 6,3-Liter-V8-Triebwerk im Sportler zehn zusätzliche PS. Eine weiterführende Motor-Optimierung stellt Brabus für die Zukunft bereits in Aussicht.
Als zusätzliches Feature und um in seiner Nachbarschaft nicht als Krachmacher zu gelten, verfügt der Achtzylinder über ein pneumatisches Klappensystem ("Coming Home"), mit dem der Geräuschpegel gedrosselt werden kann. Deaktiviert man jedoch diese Funktion, klingt die Anlage deutlich lauter als die Serienversion.
Abschließend sollte noch kurz das individualisierte Innenraum-Design erwähnt werden. Brabus stattet den Zweitürer auch ohne Motor-Tuning schon mal vorsorglich mit einer 400-km/h-Tachoanzeige aus. Dazu gibt es das fast schon obligatorische Sportlenkrad, beleuchtete Einstiegsleisten aus Edelstahl und eine neue Alu-Pedalerie.
Die Sitze werden wahlweise mit Leder oder Alcantara bespannt, die Farbwahl und die Beschaffenheit der Polster können ebenfalls individuell ausgewählt werden. Dazu kann sich der Kunde auch das Armaturenbrett, die Mittelkonsole und die Türverkleidungen seinen eigenen Vorstellungen entsprechend veredeln lassen.
psk
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